Berlin - Der Stadtwerke-Verband VKU macht Fernwärme-Kunden Hoffnung auf absehbar sinkende Tarife. Die jüngsten Steigerungen kämen zustande, "weil die Gaspreise im vergangenen und vorvergangenen Jahr gestiegen sind", sagte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing der "Neuen Osnabrücker Zeitung" […] mehr

Kommentare

13anddie27. Februar 2024
@11 : Der Fernwärmeanbieter ist übrigens gesetzlich verpflichtet, die Preise im Internet zu veröffentlichen. Und zwar nicht nur die Formel, sondern auch den Endpreis. Da kannst du also auch selber nachschauen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass nicht alle Fernwärmeanbieter das machen. Aber die in den größeren Städten schon.
12Pontius27. Februar 2024
@112 Ich weiß ja nicht, wie deine Abrechnung ausschaut, aber in dem Dessauer Beispiel ist es doch der Stromrechung sehr ähnlich. Über das Amtsblatt kannst du dir doch die vergangenen Preise selbst ausrechnen oder es gibt sogar solche Beispiele mit absoluten Werten: <link> Alternativ kannst du sicherlich bei deinem Anbieter nachfragen, ob er dir den Verlauf der letzten 12 Monate zukommen lässt.
11tchipmunk27. Februar 2024
@9 Es gibt z.B. für uns Mieter hier keine Möglichkeit, einzusehen, wie sich der Fernwärmepreis z.B. innerhalb der letzten 12 Monate entwickelt hat, um sich drauf einzustellen. Das ist eine Black Box. Leider hast Du überhaupt nicht verstanden worum es geht. Die Stromabrechnung ist mittlerweile vorbildlich übersichtlich für Verbraucher. Bei Fernwärme fehlt diese Transparenzverordnung.
10Pontius27. Februar 2024
Beim Strom flattert dir dann nur der neue Strompreis ins Haus - nur kannst du dir da im Zweifel einen neuen Anbieter suchen, was bei Fernwärme schwer möglich ist. Ließen sich bspw. zusätzlich das Resultat der Formel gleich zusammengefasst zusätzlich veröffentlichen? Natürlich, es wäre auch wünschenswert. Nur hilft diese einfachere Vergleichbarkeit ohne Auswahl kaum weiter, weswegen die Firmen darauf verzichten - ein Schelm, der hier etwas vermutet...
9Pontius27. Februar 2024
@8 Du willst also lieber einen Centpreis für ein Jahr, auch wenn der für dich ungünstiger ist? Der Fernwärmepreis ist eben näher an der Realität, indem er vor allem auf der Einkaufsseite Veränderungen mit beachtet. Übrigens setzt du einfach die Faktoren aus dem Amtsblatt in die Formel ein, dazu noch deinen Verbrauch und schwups hast du den Preis. Ich bin mir sicher, dass du das hinbekommst und dass dies keine Intransparenz ist, vor allem wenn geänderte Faktoren eben offen kommuniziert werden.
8tchipmunk27. Februar 2024
@6 Beim Strompreis wird der konkrete Preis veröffentlicht, den der Stromkunde mit dem Zählerstand multiplizieren kann, fertig. Beim Fernwärmepreis ist das nicht so, da werden lediglich Formelbestandteile im kommunalen Amtsblatt veröffentlicht, die sich öfter ändern. Jedenfalls ist das bei uns so. Das ist maximal intransparent.
7tchipmunk27. Februar 2024
@5 Darum ging es nicht, sondern ob diese Kompliziertheit noch verbraucherfreundlich ist. Betrifft übrigens jeden Mieter mit der BK-Abrechnung, wenn das Haus an die Fernwärme angeschlossen ist.
6Pontius27. Februar 2024
<link> Was denkst du denn, was für Formeln hinter deinem Strompreis stehen? Nur sind diese nicht öffentlich, beinhalten aber ähnliche Bestandteile, die sich je nach Stromanbieter auch unterscheiden.
5Pontius27. Februar 2024
@4 "Die Berechnungsformel knüpft zum einen an den Wärmepreisindex des Statistischen Bundesamtes an (sog. Marktelement) und zum anderen an den Einkaufspreis der Beklagten, zu dem diese die Fernwärme von einem anderen Versorger bezieht (sog. Kostenelement)." <link> wobei die Erklärung nur einen Slide zuvor schon vorhanden ist:
4tchipmunk27. Februar 2024
Link: <link>
3tchipmunk27. Februar 2024
@2 Erkläre bitte die Preisformel <link>
2Pontius27. Februar 2024
@1 <link> oder <link> Dafür braucht man jetzt kein Studium.
1tchipmunk27. Februar 2024
Und wieso muss man ein Mathematikstudium machen, um eine Fernwärmeabrechnung zu verstehen?