Minneapolis (dpa) - Fast ein Jahr nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis hat sich die Stadt mit der Familie auf einen Vergleich geeinigt. Dieser sieht die Zahlung von 27 Millionen US-Dollar (etwa 22,6 Millionen Euro) als Entschädigung vor. Der Stadtrat […] mehr

Kommentare

24O.Ton13. März 2021
@22 Wollte ja sagen: irrsinnige Entschädigungen.
22k29329513. März 2021
@17 ,19 : Frau holt sich bei McD nen Kaffee am Drive in, stellt sich den zwischen die Beine und verbrüht sich beim Anfahren den Schritt -> 33 Mio. $ Entschädigung, weil nicht drauf stand: "Vorsicht heißes Getränk"; Mann joggt in NIKE Shoes, Schnürsenkel geht auf, Mann fällt hin, Knie kaputt, Mann kann nicht mehr als Dachdecker arbeiten -> 50 Mio. $ Entschädigung.
21klausus13. März 2021
Na vielleicht ist nicht nur die Entschädigung so hoch...wollen wir mal hoffen, dass die Strafe bei allen beteiligten Polizisten ebenfalls bemerkenswert ist...
20Sonnenwende13. März 2021
@19 nur was die Autokonzerne anbetrifft. Bei Pharmakonzernen gibt es durchaus Einzelklagen mit Entschädigungen im 50 Millionen $ Bereich, und soweit ich mich erinnern kann, gab es das in den achtziger Jahren auch bei Zigarettenherstellern.
19O.Ton13. März 2021
@18 Hallo, bei deiner Beispielen ging die Summe für Tausende Leute. Hier nur für eine Familie.
18Sonnenwende13. März 2021
@17 22,6 Millionen € oder 27 Millionen $ ist für USA Verhältnisse noch eine relativ kleine Entschädigungssumme. Das gibt es auch deutlich höher… Davon können Zigarettenkonzerne, Medikamentenkonzerne und Autokonzerne ein Lied singen.
17O.Ton13. März 2021
Wie auch immer, ich will wissen wie kann die Summe so irrsinnig hoch sein? Es muss doch klare Gründe geben.
16Sonnenwende13. März 2021
@15 Nö, aber selbst wenn man alle Entschädigungsfälle, die die die USA leisten müssen, zusammen nimmt, liegt man sicherlich im unter 1% Bereich aller Ausgaben.
15O.Ton13. März 2021
@14 Meinste, daß dies ist der einzige Entschädigungsfall in der USA? Think again.
14Sonnenwende13. März 2021
@13 Das liegt aber nicht an Entschädigungszahlungen. 22,6 Millionen € sind da Peanuts...
13O.Ton13. März 2021
Alle Respekt für den Opfer, aber die Summe ist völlig irrsinnig, masslos. Kein Wunder, daß die USA hält sich nur mit enormer Verschuldung übers Wasser. Der Bundesstaat ist teils arm und baufällig wie ein Entwicklungsland.
12k25495313. März 2021
@3 , ausiman1, du hast vollkommen recht. als ich das im radio hörte, war das mein erster gedanke.
11Pontius13. März 2021
@8 Habe ich den Polizisten verurteilt? Nein. Ich habe einen Kommentar zum Vergleich der Familie mit dem Arbeitgeber der Polizisten abgegeben - gehe aber davon aus, dass er nicht wegen Mordes 3. Grades verurteilt wird. Es sind zwei verschiedene Vorgänge, sicherlich ungünstig für den Mordprozess.
10itsMike13. März 2021
Der Prozess läuft ja schon. Warum also grad jetzt zum Prozessbeginn? Es ist doch offensichtlich das es politisch motiviert ist und damit Einfluss genommen wird.. Das ist der Gau. Erst verurteilen, dann Entschädigen. Aber doch nicht umgekehrt.
9thrasea13. März 2021
@6 Es ist tatsächlich ein großes Problem im angelsächsischen Rechtssystem, bei so einem in den Medien breit behandelten Fall eine unvoreingenommene Jury zu finden. Eigentlich ist vorgesehen, dass die Geschworenen der Jury keinerlei Vorkenntnisse zu dem Fall haben. Aber darf die strenge Auslegung dieser Regel dazu führen, dass Prozesse platzen und gar nicht mehr stattfinden können? Je schwerer die Tat, desto mehr Berichterstattung, desto unwahrscheinlicher ein Prozess? Das wäre doch der GAU.
8itsMike13. März 2021
@7 Ja ich habe das Video gesehen. Aber im Gegensatz zu ihnen bin ich kein Richter. Das Thema hatten wir schon mal.
7Pontius13. März 2021
@6 Hast du das Video gesehen? Mich wundert es, dass die Einigung so lange gedauert hat. Mit deinem letzten Argument könnte man jeden Mordprozess aussetzen.
6itsMike13. März 2021
Wozu eigentlich noch dieser Prozess gegen den Polizisten? Die Vorverurteilung ist politisch damit schon besiegelt. Hätte man ja noch paar Tage/Wochen warten können bis es amtlich ist. Lebendig macht das das den Mann eh nicht mehr.
5Sonnenwende13. März 2021
Es bringt George Floyd nicht zurück – aber es ist ein Zeichen. Allerdings nicht das erste – allein im letzten Jahr gab es mindestens zwei Entschädigungen für schwarze Opfer von Polizeigewalt in den USA. Da sollte man doch denken, dass sich langsam mal was ändern würde…
4Platon99913. März 2021
Da kann man noch so viel Geld auf den Tisch legen, dass macht ihn auch nicht wieder lebendig. Ich glaube, Geld ist da nur ein schwacher Trost.
3ausiman113. März 2021
@1 ) Noch soviel Geld können ein Menschenleben nicht wieder zurückholen, leider haben wir in DL nicht diese Entschädigungs Summen - auch für Unfallopfer etc....
2nadine211313. März 2021
Als ich von dieser Zahlung an die Familie von George Floyd heute Früh in den Nachrichten hörte, war ich erleichtert und hoffe, dass demnächst wesentliche Veränderungen in den USA in Bezug auf den Umgang mit der farbigen Bevölkerung spürbar werden.
1pullauge13. März 2021
von solch hohen Entschädigungen können wir in D nur träumen