Minsk (dpa) - In einer weithin als «Farce» bezeichneten Spezialoperation hat sich der umstrittene Staatschef Alexander Lukaschenko in Belarus zum sechsten Mal ins Amt einführen lassen. Im Präsidentenpalast in Minsk bezeichnete der 66-Jährige die Revolution in seinem Land als gescheitert. «Das ist ...

Kommentare

(16) satta · 23. September um 20:17
Ob die Revolution in Weißrussland gescheitert ist, wird die Geschichte zeigen. Auf jeden Fall sind die jetzigen Proteste der Anfang vom Ende einer wie auch immer ausfallenden 6. Amtszeit Lukaschenkos.
(15) Jewgenij · 23. September um 19:53
"Staatschef Lukaschenko zum sechsten Mal ins Amt eingeführt" Mit 66 Jahren könnte er doch glatt in die Rente gehen und den rest des lebens geniessen.
(14) 17August · 23. September um 18:11
@13, stelle Dir vor, die DemonstantInnen wären nicht westlich, sondern z. B. chinesisch orientiert, würden die "Freiheitsliebhaber" der EU und Nato dann genau so reagieren? "Neutrale" Nachrichten gibt es für uns Normalos nicht!
(13) thrasea · 23. September um 17:48
@12 Ich habe meinen Kommentar @11 noch editiert und erweitert, während du schon geantwortet hast. Vielleicht magst du dazu noch Stellung nehmen. Zu deinem Kommentar: a) Ich habe mich zwar nie mit Belarus beschäftigt, aber die Vermutung liegt nahe, dass der Premierminister eng mit dem Präsidenten verbändelt ist. Und doch wäre es vielleicht eine Chance, dass er unter seiner Verantwortung die Dinge ändert. b) Die Nato ist an allem schuld? Dann hat die Nato für den Wahlbetrug gesorgt?
(12) 17August · 23. September um 17:44
mag sein, der ist aber auch von Lukaschenkas Gnaden, oder meinst nicht? Wenn der "Westen" nicht weiter involviert, wird es eine friedliche Lösung geben. Wie stets, ist die NATO Agressor!
(11) thrasea · 23. September um 17:42
@10 Das seh ich anders. Laut Verfassung müsste der Premierminister übergangsweise die Amtsgeschäfte übernehmen, bis ein neuer Präsident vereidigt ist. Unabhängig davon: Selbst du bist der Meinung, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit Wahlbetrug gab. Wie sollte es denn deiner Meinung nach weitergehen? Wie sollte dieser Wahlbetrug geahndet werden? Der Staat Belarus ist unter der Führung des Betrügers offensichtlich nicht in der Lage, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
(10) 17August · 23. September um 17:37
Wenn diese Wahl Wahlbetrug war (wofür einiges spricht),ist er legitim im Amt aufgrund der vorhergehenden Wahl! Damals war die NATO an der Ukraine 'dran, da hatte sie keine Zeit; jetzt hat sie Zeit sich um Belarus zu kümmern und auch dieses Land zu vereinnahmen.
(9) thrasea · 23. September um 17:23
@8 Also ist Wahlbetrug rechtmäßig und legitim?
(8) 17August · 23. September um 17:21
@7; wer wäre sonst Vertreter des Landes? Irgendjemanden anderes "demokratisch" gewählten gibt es nicht!
(7) thrasea · 23. September um 17:17
@6 Wie kommst du denn auf dieses schmale Brett?
(6) Marius1983 · 23. September um 17:13
Lukaschenko ist rechtmäßiger Präsident und das hat auch die Opposition anzuerkennen.
(5) Thorsten0709 · 23. September um 16:02
Wenn er Anstand hätte, würde er zurücktreten und ab ins Exil
(4) 17August · 23. September um 15:47
Seltsame Rechtsauffassung der BRD. Normalerweise bleibt jemand im Amt, bis ein neuer gewählt wurde. Wenn diese "Wahl" also nicht anerkannt wird, ist Lukaschenka als Amtsinhaber der rechtmäßige Präsident, bis ein/e neue/r gewählt wurde.
(3) itguru · 23. September um 15:02
Damit sind die nächsten Protestmärsche schon wieder vorprogrammiert.
(2) knueppel · 23. September um 13:46
@1 Verdient hätte er es, aber ich glaub eher nicht daran
(1) dicker36 · 23. September um 13:22
Bin ja mal gespannt, ob er eventuell den Ceaușescu oder den Janukowytsch macht.
 
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