Berlin (dpa) - Der Atomausstieg wird für die Steuerzahler ein Milliarden-Risiko bleiben. Die von der Regierung eingesetzte Expertenkommission will den Stromkonzernen eine Art «Atom-Entsorgungs-Finanzpakt» vorschlagen. Danach blieben die Unternehmen für den Rückbau der Atommeiler sowie die Atommüll- […] mehr

Kommentare

5Kargam23. Februar 2016
Im Grunde ist doch egal, wer die Kosten für die Endlagerung vorstreckt (und ja ich rede bewusst von vorstrecken). Am Ende bezahlen wir es, oder glaubt wirklich irgendjemand ernsthaft, das die Energiekonzerne die aktuell die Atomkraftwerke betreiben, das dauerhaft aus ihren Gewinnen bezahlen? Nein, das wird komplett eins zu eins umgelegt auf den Verbraucher. Entweder direkt durch den Strompreis, oder indirekt über die Nutzungsgebühren des Leitungsnetzes.
4k1759522. Februar 2016
@3 : Die neuen Abgaben für die 'Energiewende' die zum Teil auch noch durch Proteste von Umweltverbänden gegen die Infrastruktur behindert wird, haben wir auch schon. Dazu werden nun weitere Kosten kommen. Auch die 'ewig jammende' Stahlindustrie steht vor dem AUS, weil neben den Dumpingpreisen aus China noch unsinnige CO2 - Abgaben den Standort Deutschland verschlechtern. Ganz so einfach ist die Welt nicht.
3Stiltskin22. Februar 2016
Die Rückstellungen der Energieversorger in Milliardenhöhe dürften bei weitem nicht reichen, um auch nur ansatzweise eine sichere Endlagerung einiger radioaktiver Abfälle bis ans natürliche Ende dieses Planeten zu lagern. Da hat wohl die stets klagende Wirtschaft die politischen Entscheidungsträger um den kleinen Finger gewickelt.Und dann wird es wie schon immer kommen, es werden Steuern erhöht, über den ursprünglich geplanten Zeitraum hinaus erhoben, oder neue geschaffen
2CashKarnickel22. Februar 2016
Ich verstehe bei diesem Thema immer einen wichtigen Punkt nicht...Warum bezahlen diese Milliardenkosten nicht auch die Konzerne, welche diese Lasten verursacht haben und hunderte Milliarden Gewinne damit gemacht haben über Jahrzehnte??? Ich kann nicht nachvollziehen, wie machtlos die Politik gegenüber den großen Lobbys mittlerweile ist...Aber das kann der dumme Michel ja wieder berappen...
1k1759522. Februar 2016
Wenn einer der Konzerne - weil vielleicht auch der Kohlestrom-Verdienst wegbricht, insolvent wird, dann bleibt der Steuerzahler sowieso auf den Entsorgungskosten sitzen.