Berlin (dpa) - Die Anhebung der Besoldung der Bundesbeamten soll geringer ausfallen als ursprünglich geplant. «Für Spitzenbeamte erfolgt keine Besoldungsanpassung über die reguläre tarifliche Anpassung hinaus», heißt es aus dem Bundesinnenministerium.  Eine neue Besoldungstabelle, die ab Mai gelten […] mehr

Kommentare

20tchipmunk24. April um 10:19
...zwei Drittel der Unternehmen und Betriebe in Deutschland ihre Räume weniger häufig putzen als früher. .... Demnach verzeichnen 49 Prozent der befragten Reinigungsunternehmen "einen spürbaren Rückgang" von Kunden beziehungsweise Kundenaufträgen. Ein noch größerer Anteil (65 Prozent) berichtet von einer Leistungsreduktion durch die Kunden. <link>
19Pontius21. April um 05:10
Du meinst <link> ?
18tchipmunk20. April um 18:38
@16 Falsch. Jobs der Putzkräfte sind keineswegs sicher. Zuletzt infolge des Irankrieges haben Unternehmen massiv an der Gebäudereinigung gespart, was Reinigungsunternehmen massiv unter Druck bringt.
17k51097020. April um 16:26
Richtig so
16Pontius20. April um 15:34
Wahrscheinlich weil sich das Verhältnis Putzkraft (die auch mehr als 1400 brutto verdient) zu Spitzenposition bei den Beamten nicht wirklich verändert hat, zwischen Dax-Vorstand und Putzkraft in der Wirtschaft jedoch schon. Also nur so ins schräge Blaue geraten, zumal die Jobs der Putzkräfte sicher sind, denn geputzt werden muss immer...
15tchipmunk20. April um 14:35
@14 Warum sind Vergleiche zwischen Putzfrau und Spitzenbeamten schräge Dinge, während Vergleiche zwischen Putzfrau und DAX-Vorständen immer wieder hergenommen werden, um die auseinanderklaffende Schere zu verdeutlichen. Wenn ein Spitzenbeamter/DAX-Vorstand das hundert- oder tausendfache einer Putzfrau verdient... Während ein Beamter sogar einen sicheren Job hat, und die Putzfrau eher nicht. Können Beamte für diese Sicherheit nicht mal eine Nullrunde hinnehmen? Sicherheit ist viel wert...
14Pontius20. April um 13:37
@6 mit welcher Formulierung habe ich dir denn die Annahme gegeben, dass ich so scharf darauf wäre? Ich habe nur auf ne blöde Frage geantwortet. @11 warum dann nicht der Vergleich mit einem ähnlichen Beruf? Bis dahin bleibt der Vergleich nur dazu geeignet, schräge Dinge argumentieren zu versuchen... Und mit #13 wird es auch noch offen zugegeben, Heureka!
13tchipmunk20. April um 13:35
@10 Auch der Vergleich "im Wettbewerb mit der Wirtschaft" hinkt. Soll man die Gehälter der DAX-Vorstände zum Maßstab nehmen für die Besoldung von Spitzenbeamten? Ein Beamtenverhältnis ist so ausgelegt, dass man es bis zur Pensionierung ausübt, wenn man sich keine Fehltritte leistet. Das ist eine sehr große finanzielle Sicherheit für den persönlichen Lebensweg. In der Wirtschaft gibts das so nicht. Wer dort nicht gute Zahlen abliefert, fliegt schnell raus.
12Polarlichter20. April um 13:33
Definiere "fähig". Da muss man im Anbetracht der Regierungen der letzten Jahren schon ein wenig stutzen. Zumal viele Posten mittlerweile vergeben werden, ohne, dass man in diesen Bereichen eine Expertise durch Studium, Arbeitserfahrung oder Ähnliches, erlangte. Das ist in der Politik, übrigens in allen Parteien, in meinen Augen eines der Kernprobleme und auch Auslöser der entsprechenden Zustände in den Ressorts im Lande. Und die Löhne dort steigen gewaltig im Vergleich zur Leistung/Fortschritt.
11tchipmunk20. April um 13:30
@8 Das verstehst Du falsch. Das Beispiel mit der Putzfrau dient eher zur Veranschaulichung der krassen Unterschiede. Besoldungsanpassungen bei höheren Beamten tragen auch ihren Anteil bei, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Natürlich soll ein Beamter mehr verdienen, denn er hat ein besonderes Vertrauensverhältnis bei der Ausübung hoheitlicher Aufgaben. Er soll keine finanziellen Nöte haben, denn das reduziert Gefahren bei Bestechlichkeit und Korruption.
10thrasea20. April um 13:26
@9 Denke doch mal bitte einen Moment weiter, anstatt reflexhaft abzuwehren. Das ist ein Argument für die Höhe der Gehälter. Sie müssen so bemessen sein, dass man dafür fähige Menschen gewinnen kann im Wettbewerb mit der Wirtschaft. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
9Polarlichter20. April um 13:19
@8 Das hat niemand gesagt, muss wohl ein Verzweiflungsargument sein aus dem "Ich unterstelle mal wieder was"-Wunderland.
8thrasea20. April um 13:18
@4 @6 Wenn ihr SpitzenbeamtInnen nur das Gehalt einer Putzkraft zahlen wollt, werdet ihr auch nur Putzkräfte finden, die den Job machen. Viel Spaß dabei und gutes Gelingen.
7tchipmunk20. April um 13:17
@5 Na die Putzfrau bekommt schon ihre 17k, aber eben im Jahr. Das mit dem "Jahr" wird gerne verschwiegen, darum versteht der Fritze das nicht, weil ihm das keiner erklärt. Keine Ahnung was die FDP dazu sagen wird, die wird das hier nicht lesen. Musst Du die mal fragen, aber dazu müsstest Deinen Stammtisch mal wechseln :-)
6Polarlichter20. April um 13:12
@5 Warum bist du eigentlich immer so scharf auf immense Vergütungen von Spitzenbeamten? Du hast auch schon so massiv dich in Rage argumentiert, als man hinterfragte, warum Beamte Sondervergütungen für das "Verheiratet sein" oder eine "Extrakinderzulage", welche höher ist als das bereits ebenso ausgezahlte Kindergeld an Beamte. Warum sollen Beamte deiner Meinung nach so viel besser gestellt sein, als die Bürger, die mit ihren Abgaben deren Einkommen finanzieren?
5Pontius20. April um 13:05
Eine verbeamte Putzkraft wird keine 17k bekommen, Sorry. Die liegen bei Mindestlohn + einem kleinen x. Aber ich bin ja gespannt, was die FDP dazu sagen wird.
4tchipmunk20. April um 12:51
Niemand strebt ein Beamtenverhältnis an, um Steuern zu bezahlen, das ist kein Anreiz. In der Frage der Verhältnismäßigkeit läuft da einiges aus dem Ruder. Von der Putzfrau mit 1400 brutto wird ja auch verlangt, dass sie privat Altersvorsorge machen soll, um Vermögen :-) aufzubauen. Klar soll ein Beamter mehr bekommen, aber soviel mehr?
3Pontius20. April um 12:44
Um Steuern zu bezahlen? Vermögen aufzubauen? --- aber ich frage lieber nicht, wie das die FDP findet...
2tchipmunk20. April um 12:40
Wozu braucht ein Mensch 17946 EUR im Monat? Völlig absurd. Für was soll man das ausgeben, außer für völlig sinnlose Luxusartikel. Selbst die Hälfte wäre noch ein überaus üppiges Einkommen.
1Pontius20. April um 05:34
So will man also das Urteil umsetzen? Na dann viel Spaß beim nächsten Gerichtsprozess...