Berlin - Die geplante Nullrunde im kommenden Jahr für Bezieher von Bürgergeld ist aus Sicht der SPD ein weiterer Schritt in Richtung Bürgergeldreform. "Die Bürgergeldreform von Bärbel Bas kommt. Und sie ist notwendig", sagte Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese der "Rheinischen Post" ...

Kommentare

(9) FichtenMoped · 31. August 2025
«Die SPD setzt auf eine Reform des Bürgergeldes, um Missbrauch zu bekämpfen.» Mitdiesem Ansatz geht die SPD auf die Union zu, um die Bürgergeldempfänger die wirklichdarauf angewiesen sind zu schützen. Das Problem ist nur, dass die CDU das Bürgergeld an sich als Missbrauch ansieht und durch Drangsalierungen die pauschal faulen, solzialschmarotzenden Empfänger zum Arbeiten prügeln will. An den Ursachen und auch bei Aufstockern wird nicht reformiert, da die Empfänger ja alle selber schuld sind.
(8) ausiman1 · 31. August 2025
Und wer soll den Missbrauch kontrollieren.
(7) Pontius · 31. August 2025
@6 Du sicherlich, die Mehrheit hat da anders gewählt: <link> - überdurchschnittlich die Regierungskoalition
(6) krebs77 · 31. August 2025
@3 /4 --- also ICH, und viele meiner Altersgruppe, die ich kenne, haben NICHT ihr Leid selbst gewählt. Als ich, vor 40 Jahren begann, mich für Politik zu interessieren, habe ich schon gemerkt das die Christlich Demokratische Union alles ist nur nicht Christlich ( uneigennützig , das Wohl oder die Not des Nächsten zu sehen ) oder demokratisch im Sinne von der Herrschaft des Volkes ( eher Beherrschung des Volkes ) und, schon lange, keine Union im Sinne von Vereinigung oder Zusammenhalt ist.
(5) nadine2113 · 31. August 2025
"Die SPD setzt auf eine Reform des Bürgergeldes, um Missbrauch zu bekämpfen." Ich befürchte nur, dass diejenigen, die das Bürgergeld in hohem Maße wirklich missbrauchen, weiterhin Mittel und Wege finden, um den Sozialstaat auszunutzen. Wohingegen Bürgergeldempfänger, die aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie stundenlang unterwegs wären, um zur Arbeit zu gelangen, wirklich auf das Bürgergeld angewiesen sind.
(4) Pontius · 31. August 2025
Regierungskoalition erkennen, so dass dies eher das selbstgewählte Leid darstellt. Und in der Gesamtheit wählt rund ein Drittel die AfD, welche das Bürgergeld sogar kürzen wollen...
(3) Pontius · 31. August 2025
@1 Bleibt es nicht, es wird quasi alle treffen. @2 Warum? Wenn der Grundbedarf bzw. die Inflation 2024 überschätzt wurde und deswegen zu stark der Betrag angehoben wurde, dann galt das auch für "arme" Rentner*innen. Und warum beziehst du dich nur auf Rentenempfangende und sprichst gleichsam nur von arbeitsfähigen Menschen? Beides sind nur Gruppen und bilden etwa die Hälfte der Bürgergeldbeziehenden. Bei den Rentner*innen kann man jedoch eine verstärkte Wahlneigung zur aktuellen
(2) jub-jub · 31. August 2025
Die Nullrunde trifft dann aber nicht nur die Bürgergeldbezieher (SGB II), sondern auch arme Rentner nach dem SGB XII. Wer arbeitsfähig ist, kann sich auf dem Bürgergeld durch Arbeit befreien. Arme Rentner können das nicht und ihnen gegenüber wäre eine erneute Nullrunde ungerecht.
(1) krebs77 · 31. August 2025
" Die Bürgergeldreform ist notwendig, Dabei gehe es auch "um härtere Sanktionen für die wenigen, die keinen Anspruch haben und das System missbrauchen." --- Wenn es dabei bleibt, und nicht alle unter Generalverdacht gestellt werden, ist das ja in Ordnung. --- " Gleichzeitig wollen wir grundlegende Reformen des Sozialstaates auf den Weg bringen, denn er ist oftmals zu bürokratisch und funktioniert nicht so, wie er sollte." --- Merkt ihr das auch schon?
 
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