Berlin (dts) - Nach der Verständigung zwischen Union und SPD auf ein Sondierungspapier dringt die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer auf Nachbesserungen. "Sondierungen und Koalitionsverhandlungen sind unterschiedliche Paar Schuhe. Wir werden versuchen, in den Koalitionsverhandlungen noch ...

Kommentare

(6) tastenkoenig · 14. Januar 2018
Bei der letzten GroKo war die Meinung der politischen Beobachter nahezu einhellig, dass der Koalitionsvertrag die Handschrift der SPD trüge und sie ungewöhnlich viel durchgesetzt habe. Das konnte man verkaufen, zumal man ggü. den Mitgliedern mit dem Einstieg in den über lange Zeit geforderten Mindestlohn ein symbolträchtiges Argument hatte. Seitdem hat der Wille der Basis zur GroKo spürbar abgenommen, und das Sondierungsergebnis bietet m.E. weitaus weniger als beim letzten Mal.
(5) k293295 · 14. Januar 2018
Wenn das Sondierungspapier dem späteren Koalitionsvertrag gleicht, wird die SPD-Basis das nicht durchgehen lassen. Aber vielleicht haut schon der Parteitag am nächsten Wochenende Schultz & Cons. das Ding um die Ohren. Es war schon totaler Blödsinn, nur eine Woche lang zu sondieren, aber Merkel wollte wohl nicht wieder vier Wochen rumeiern für nix wie bei Jamaika.
(4) ChriLin · 14. Januar 2018
Nichts, aber auch gar nicht hat die SPD erreicht. Eigentlich dürfte sie nicht für Koalitionsverhandlungen sein, aber ehrlich gesagt möchte ich auch nicht die FDP in einer Regierung haben.
(3) Folkman · 14. Januar 2018
Im Gegensatz zu Schulz, der nur noch das eigene politische Überleben im Kopf zu haben scheint und dafür jedem Kuhhandel zustimmen würde, hat Frau Dreyer noch nicht vergessen, welch große Töne sie und ihre Mitstreiter nach der Wahlschlappe gespuckt haben. Ein Lichtblick...
(2) Muschel · 14. Januar 2018
Ein etwas platter Kommentar, aber: Was hat die SPD da eigentlich verhandelt?
(1) Chris1986 · 14. Januar 2018
Die Genossen werden wohl auch nie verstehen was das Wort Gerechtigkeit bedeutet.
 
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