Berlin - Das Versprechen von Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu werde bei einem Besuch in Deutschland trotz des Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs nicht festgenommen, stößt bei SPD und Grünen auf Kritik. "Von einem künftigen […] mehr

Kommentare

5truck67601. März 2025
Ist noch nichtmal Kanzler, und will sich schon mit dem Internationalen Gerichtshof anlegen? Das "Versprechen" an Nethanjahu könnte der IGH als Aufforderung zum Rechtsbruch einstufen, und noch einen Haftbefehl ausstellen. Wollen wir wirklich einen Kanzler, der sich nicht an Recht und Gesetz hält?
4Nintscho01. März 2025
Auf Millionärsebene versteht man sich halt! Viele wollten doch diesen Merz als Kanzler!..Egal, ob Herr Netanjahu der Korruption verdächtigt wird und vorsichtshalber versucht hat, die Justiz dahingehend umzubauen, dass sie ihm nicht ans Leder kann. Wenn Vergleichbares in Polen passiert, quietscht das grüne Bärböcken natürlich lautstark auf - beim israelischen Ministerpräsidenten bleibt es fein still. ...Schon klar, das Völkerrecht biegt sich Herr Merz hin, wie es ihm beliebt, unter Millionarios.
3Pontius01. März 2025
@1 Was Fritzchen nicht lernt, das lernt Fritz nimmermehr. @2 Es gibt kein Dilemma, es gibt einen offiziellen Haftbefehl und Deutschland erkennt mit den römischen Status den IStGH an.
2bigbengel01. März 2025
Netanjahu soll bleiben wo er ist, dann gibts auch keine Probleme oder Dilemmas. Brauchen tun wir ihn hier jedenfalls nicht.
1tastenkoenig01. März 2025
"Von einem künftigen Bundeskanzler erwarte ich, dass er die Tragweite seiner Entscheidungen sorgfältig abwägt" • Man kann nur hoffen, dass Merz in dieser Beziehung sehr schnell lernt.