Berlin (dpa) - Das Drängen von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann auf einen harten Kurs beim vereinbarten Umbau des Bürgergelds stößt beim Koalitionspartner SPD auf deutliche Kritik. «Die Attacken auf den Sozialstaat werden jeden Tag mehr. Dabei ist er kein Kostenfaktor, den man einfach nach […] mehr

Kommentare

16Dr_Feelgood_Jr09. Juni 2025
@15 So simpel, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Aber solange noch nach unten getreten werden kann...
15Pontius09. Juni 2025
@14 Immer wieder treffend: <link>
14Dr_Feelgood_Jr09. Juni 2025
@12 was dann passieren würde, sagen uns die Neoliberalen doch immer wieder. Die da oben würden sich alle zutiefst gekränkt aus dem undankbaren Deutschland verabschieden. Ha. Ha. Ha.
13Dr_Feelgood_Jr09. Juni 2025
@11 wenn es dafür mit „der Wirtschaft" wieder aufwärts geht, ist doch alles gut. Auch für die Reichen sind schließlich die Preise für Privatjets, Seehecht und Koberind gestiegen, da muss man als kleiner Mann nach den fetten rotgrünen Jahren auch mal wieder zurückstecken und anpacken statt fordern und faulenzen!
12Pontius09. Juni 2025
@11 Man muss doch untereinander Zwietracht sähen, immer und immer wieder - was würde denn passieren, wenn sie sich gegen "die da oben" zusammen tun würden?
11Folkman09. Juni 2025
Muss für Linnemann unendlich befriedigend sein, regelmäßig auf die Armen und Schwachen rumzukloppen, zumal aus dieser Ecke kein Widerstand zu erwarten ist und das verBILDete Volk auch noch erfreut Beifall klatscht...
10Dr_Feelgood_Jr09. Juni 2025
@9 weil das Gegenteil, die Arbeit in irgendwelchen unterbezahlten Drecksjobs, die man nur unter.Zwang annummt, extrem ungemütlich ist, vielleicht. Oder weil er keine Ahnung davon hat, wie toll so ein Leben in GruSi tatsächlich ist. Neid und Missgunst sind auch denkbar. Oder eben ganz allgemein neoliberale Misanthropie. Man weiß es nicht.
9Tautou09. Juni 2025
@3 Woher weißt du eigentlich, dass es "im Bürgergeld gemütlich" ist?
8Dr_Feelgood_Jr08. Juni 2025
@3 es gibt Menschen, denen ich von ganzem Herzen ein bequemes Leben als „Leistungsempfänger" wünsche, nein sogar gönne. Besonders dann, wenn endlich wieder „zumutbare” Arbeit die Alternative ist. Ich glaub, ich mach kurz vor meiner Rente noch eine Umschulung zum Fallmanager. Das wird ein Spaß.
7roger1d08. Juni 2025
Die erzählen schon wieder zu viel gegeneinander.
6Bruno5508. Juni 2025
Man kann durch strengere Maßstäbe vielleicht ein paar Tausend Euro sparen,warum soll man an die Großkonzerne und Superreichen ran gehen,da gehts ja nur um Milliarden.Und so sozialistisch wie Kohl,mit höherem Spitzensteuersatz und Vermögenssteuer,will man nicht sein.
5Irrglezia08. Juni 2025
@3 Und das "noch tiefer drücken" beim Mindestlohn ist leider sehr wohl "drin" und tagtägliche Realität. <link>
4Irrglezia08. Juni 2025
@3 Und du meinst ernsthaft, das würde auf eine nennenswerte Zahl der Leistungsempfänger zutreffen, dass man es "sich gemütlich gemacht hat und die Sozialsystem missbraucht"? Es gab in den letzten 4 Jahren im Jahresdurchschnitt nicht einmal 200.000 Verdachtsfälle. Diese Mär von der kollektiven Ausbeutung der Staatskassen durch Arbeitsunwillige, die in der "Sozialen Hängematte" chillen, ist doch nichts weiter als neoliberale Demagogie.
3Chris198608. Juni 2025
@2 Und du meinst jemand, der es sich im Bürgergeld gemütlich gemacht hat und die Sozialsysteme missbraucht, ist in der Lage, mit dieser Lebenseinstellung, irgendwo deutlich mehr als den Mindestlohn zu verdienen und damit irgendeinen Lohn zu drücken? Schließlich ist der Mindestlohn ja bereits eine Untergrenze. Tiefer drücken ist da nicht drin.
2Irrglezia08. Juni 2025
Ein Punkt ist seiner Meinung nach besonders wichtig: «Wenn jemand nachweislich wiederholt einen zumutbaren Job nicht annimmt, obwohl er offenkundig arbeiten kann, dann muss der Staat davon ausgehen, dass derjenige nicht bedürftig ist. Und dann bekommt er auch kein Bürgergeld mehr.» - Wie ich ihn einschätze, ist das lediglich ein Tool um dem Lohndumping wieder Tür und Tor zu öffnen.
1truck67608. Juni 2025
"Die Attacken auf den Sozialstaat werden jeden Tag mehr." - War nicht anders zu erwarten.