Berlin (dpa) - Die SPD hat die CDU wieder als größte deutsche Partei abgelöst. Nach den aktuell verfügbaren Zahlen haben die Sozialdemokraten 474 820 Mitglieder, während die Christdemokraten nur auf 468 329 kommen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den einzelnen […] mehr

Kommentare

4i-ben-i29. Dezember 2013
"Demokratie hat eben nichts mit Freiheit zu tun. Demokratie ist eine von Demagogen angereizte und unsicher gesteuerte Herrschaft des Mobs. Insbesondere die deutsche Demokratie trägt Züge eines weichen, durch weitgehende und als solche oft kauf mehr wahrgenommene Selbstzensur gekennzeichneten Totalitarismus."
3Stiltskin28. Dezember 2013
Und hinzuzufügen wäre auch, ich zitiere hier den Politikprofessor Oskar Niedermayer:"Die meisten Parteiangehörigen entstammen nicht den Schichten der traditionellen Wählerschaft, sondern alle Parteien rekrutieren ihre Angehörigen meist aus den selben sozialen Gruppierungen. Männliche Akademiker mittleren Alters, aus der Gruppe der Beamten und Angestellten dominieren". Es dürfte klar sein, daß somit auch in der SPD niemand der 'von unten' kommt, irgendwelche reellen Chancen hat.
2Stiltskin28. Dezember 2013
In Wirklichkeit ist der Bürger politisch weitgehend 'entmündigt', auch wenn formal Möglichkeiten der Beteiligung an der Parteiendemokratie bestehen. Wäre es anders, wären mehr als ca. 1,5 Millionen Menschen in Parteien aktiv. Real haben die Parteien aber in den letzten 25 Jahren mehr als ein Drittel ihrer Mitglieder verloren. Und in allen Parteien wird Mitgliedern, die nicht der Mehrheitsmeinung anhängen, der 'Aufstieg' verweigert, oder Parteien werden mit der Vertrauensfrage diszipliniert.
1Stiltskin28. Dezember 2013
Interessant, die SPD ist also wieder Mitgliedsstärkste Partei. Es glauben also tatsächlich viele, man könne etwas verändern? Aber es ist doch eher so, daß es in der SPD, aber auch in jeder anderen Partei zunehemnd unmöglich wird, von der Basis aus gravierende Änderungen durchzusetzen. Denn alles was geschieht, wird maßgeblich von der Wirtschaft und ihren Lobbyverbänden vorbestimmt. Demokratie, der Glaube an Mitbestimmung ist längst zum bloßen Schlagwort verkommen..