Berlin - SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat in der Debatte um die Rentenreform eine soziale Staffelung vorgeschlagen. "Entscheidend ist nicht eine einzelne Zahl, sondern ein stimmiges Gesamtkonzept", sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagausgaben) auf die Frage, ob 45 […] mehr

Kommentare

23tchipmunk18. Dezember 2025
@20 Nein, den Zuschuss des Bundes nicht streichen, sondern ausweiten! Und wegen unkonventioneller Vorschläge bzw. keiner Denkverbote: wie wäre es denn, die komplette Rente steuerfinanziert zu machen?.... @21 Ja natürlich geht das nicht ohne entsprechende Anpassungen im Steuersystem.
22Pontius18. Dezember 2025
machen würden. <link>
21Pontius18. Dezember 2025
"Steuerfinanziert wäre die Lastenverteilung eigentlich gerechter für jeden nach seiner Leistungsfähigkeit." In welcher Realität lebst du denn? <link> Und Klingbeil würden die etwa 8 Mrd wohl kaum belasten, wenn wir uns da mal ehrlich
20thrasea18. Dezember 2025
@19 Dann können wir den Zuschuss des Bundes zu Rentenversicherung und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung streichen? Er beträgt mehr als ein Viertel des gesamten Haushalts. Das dürfte Klingbeil haushaltstechnisch natürlich gefallen!
19tchipmunk18. Dezember 2025
@18 Höhere Steuern zahlen? Naja, ob ich nun die Lasten über meine Rente zahle oder über meine Steuern, ist doch rechnerisch unterm Strich im Grunde gleich. Steuerfinanziert würden natürlich die wahren Kosten der Sozialpolitik auf den Tisch kommen und könnten nicht über die Rentenkasse verschleiert werden. Das dürfte Klingbeil haushaltstechnisch natürlich nicht gefallen. Steuerfinanziert wäre die Lastenverteilung eigentlich gerechter für jeden nach seiner Leistungsfähigkeit.
18Pontius18. Dezember 2025
ist es jetzt etwas lukrativer. @16 Du willst höhere Steuern zahlen? Wow damit hätte ich jetzt nicht gerechnet...
17Pontius18. Dezember 2025
@15 Ich glaube nicht, dass er es uns verraten wird - daher habe ich einfach mal welche eingeworfen. Bei den Renten verdienen aber auch viele Fachangestellte weniger als die VW-Mitarbeitenden - im Schnitt verdienen Akademiker*innen eben mehr und haben trotz kürzerer Beitragszeiten idR höherer Rentenauszahlungen. Zumal sie eher länger arbeiten können und diesen Malus im Beitragszeitraum damit verringern und ihre Auszahlungen erhöhen können. Das konnten sie auch schon vor der Aktivrente - nur
16tchipmunk18. Dezember 2025
@14 Vielleicht könnte ein unkonventioneller Vorschlag sein, die Rentenkasse von versicherungsfremden Leistungen bzw. von sozialromantischen Träumen zu befreien, sodass aus der Rentenkasse wirklich nur rein die Renten gezahlt werden, und sozialpolitische Wünsche dann über Steuern finanziert werden. Aber das werden Politiker (aller Fraktionen) nicht so gerne hören wollen, dass der Rententopf in Zukunft für sie tabu sein soll.
15Sonnenwende18. Dezember 2025
@12 Das mit den Rentenpunkten habe ich ja schon gesagt, ich hab's nur anders formuliert als du. Und was die unkonventionellen Vorschläge anbetrifft musst du nicht mich fragen, sondern @7 . Die längeren Zeiten, Rente zu erhalten, könnte man auch anders regeln. Und was die Höhe der Rente anbetrifft: so gut sind Akademiker da nicht gestellt, jedenfalls ein größerer Teil von ihnen nicht. Viele Akademiker verdienen kaum mehr als ein Facharbeiter bei VW, haben aber kürzere Einzahlungszeiten.
14Pontius18. Dezember 2025
Macht man jetzt doch mit der sogenannten Rente mit 63 doch auch schon. Die Spaltung in der Gesellschaft ist grässlich und die Demokratie liegt zerstört danieder.
13tchipmunk18. Dezember 2025
Die Idee des Vorschlages, dass Akademiker länger leben und deswegen weniger Rente bekommen sollen, das kanns ja nicht sein. Dann spaltet man die Rentengemeinschaft aufgrund individueller Lebenserwartung, die der einzelne sowieso kaum steuern kann. Niemand sollte wegen seiner individuellen Gesundheits/Lebenszeitprognose und dem eingeschlagenen Bildungsweg bestraft oder bevorteilt werden.
12Pontius18. Dezember 2025
eingedampft werden soll. Zusätzlich würden deren Rentenansprüche noch sinken. Wenn man das aktuelle System anschaut, dann hat das schon einen ähnlichen Anteil: Das Studium gibt nur Anrechungszeit auf die 45 Jahre, keine Rentenpunkte. Jetzt soll hier die Anrechnungszeit wegfallen wegen oben genannten Zielen.
11Pontius18. Dezember 2025
@9 Aber welche unkonventionellen Vorschläge? ~30% Beitragssatz wie in Italien? Zusätzliche Beträge für Firmen wie in Österreich? Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze wie in der Schweiz? Oder meint er Rentenkürzungen? Ich persönlich gehe davon aus, dass er Kompromiss am Ende alles bedient: Weniger Rente, späterer Renteneintritt und höhere Beiträge. --- Zu den Akademiker*innen: Die Idee des Vorschlages ist ja, dass diese in der Regel länger leben und damit länger Rente beziehen und das etwas
10Sonnenwende18. Dezember 2025
(2) und darauf läuft es ja hinaus, ist total ungerecht. Studenten investieren Zeit in ihre Ausbildung, genauso wie jemand der eine Lehre absolviert. Und im Gegensatz zur Lehre bekommen sie keinen Cent dafür, im Gegenteil, viele verschulden sich noch für ihr Studium. Da Studenten während ihres Studiums nicht in die RV einzahlen, die meisten jedenfalls nicht, schlägt sich diese Zeit ohnehin nicht auf die Höhe der Rente nieder.
9Sonnenwende18. Dezember 2025
@8 er meinte wohl unkonventionelle Vorschläge, nicht Vorschläge im Allgemeinen. Und da es eindeutig ist, dass weder du noch ich die Rentenkommission verhindern wollen sprach er wohl in den Orbit, in den Hyperraum, oder wohin auch immer? Und was die Vorschläge anbetrifft: so wohl dieser als auch der Vorschlag letzte Woche sind bestens geeignet unsere Gesellschaft weiter zu spalten. Dieser hier geht ja noch, der letzte Woche, Akademikern Studien- und längere Schulzeiten nicht anzurechnen, (2)
8Pontius18. Dezember 2025
Wer ist "du" und will die Rentenkommission verhindern? Und welche Vorschläge der vergangenen Rentenkommissionen sind geheim und nicht öffentlich in den Abschlussberichten einsehbar? Und ganz krass haben dazu sogar die Medien berichtet...
7tchipmunk18. Dezember 2025
Du wirst die Rentenkommission nicht verhindern können. Und auch unkonventionelle Vorschläge wirst Du zu hören bekommen, anders als früher.
6Pontius18. Dezember 2025
@3 Du linke Socke du... @4 Warum? Die Ideen liegen doch schon von ganzen Rentenkommissionen zuvor schon auf dem Tisch. Dazu ist das Ergebnis der Kommission kein Gesetz, sondern das wird danach erarbeitet. Dazu ist Rente immer ein Thema auch in den kommenden Landtagswahlen - das kann man nicht "totschweigen" und das gab es auch früher nicht.
5tchipmunk18. Dezember 2025
Ganz geräuschlos wird es nicht gehen, so ein kleiner Pups ist doch nicht schlimm in stundenlangen Sitzungen...
4Sonnenwende18. Dezember 2025
Bis die Rentenkomission ihre Vorschläge vorlegt dürfen wir uns jetzt jede Woche zig solche Vorschläge anhören. 🙄 Die sollen endlich mal geräuschlos ihre politische Arbeit machen und Fachleute die Vorschläge erarbeiten lassen.
3mario932618. Dezember 2025
Würde man anständige Löhne bekommen, wär das alles kein Thema
2tchipmunk18. Dezember 2025
Wenn niedrigere Renten stärker ansteigen als höhere Renten, dann würden diejenigen bevorteilt, die nie groß eingezahlt haben. Das dürfte zu Fehlanreizen führen, sich um möglichst gut bezahlte Jobs zu bemühen oder dass Arbeitgeber überhaupt anständige Löhne zahlen.
1jub-jub18. Dezember 2025
"Wir sollten mutige Schritte gehen, etwa auch darüber diskutieren, niedrige Renten stärker ansteigen zu lassen als höhere Renten." Wäre eine gute Idee. Vielleicht könnte man so vielen armen Rentnern den Gang zum Sozialamt zur Beantragung von Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung (SGB XII) ersparen.