Berlin - Nach Ansicht der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken werden CDU und CSU wegen der geplanten Schuldenbremsenreform bald einen neuen Umgang mit der Linkspartei finden müssen. "Ich habe diesen Unvereinbarkeitsbeschluss immer für einen Fehler gehalten", sagte Esken dem "Stern". Die SPD habe ähnliche […] mehr

Kommentare

17Dr_Feelgood_Jr12. März 2025
@7 "Naja der eine holt die SED-Keule raus, der andere die Nazikeule". In vielerlei Hinsicht ein Apfel mit Birnen Vergleich. Mit rote-Socken-Kampagnen konnte man in D schon immer wahlentscheidend Stimmung machen, der Deutsche hat vor links Angst wie vor Monstern unterm Bett. Die Nazikeule hingegen sorgt in erster Linie für Entrüstung, weil man sich erwischt fühlt, aber selbstverständlich kein einziger Deutscher was damit zu tun hat. Höchstens ein bisschen, "war ja nicht alles schlecht". Nicht.
16Dr_Feelgood_Jr12. März 2025
@14 Hierzu auch ein kurzer, informativer Abriss, wenn auch nur von web.de, aus dem Jahr 2020: <link> "Personell ist die CDU ein ganzes Stück weit Nachfolgepartei nicht nur der Ost-CDU, sondern auch der SED."
15tastenkoenig12. März 2025
* "Ihren Höhepunkt" natürlich …
14tastenkoenig12. März 2025
Irgendwie wird immer unter den Teppich gekehrt, dass die Union seinerzeit die systemstützende Blockpartei der Ost-CDU sehr willkommen geheißen hat. Der Verweis auf die SED war daher schon immer heuchlerisch. Seinen Höhepunkt findet die Heuchelei in der Ablehnung der Linken einerseits und der gleichzeitigen Zusammenarbeit mit dem BSW andererseits.
13Tautou12. März 2025
@10 Wer nur Stroh im Kopfe hat, fürchtet auch das Fünkchen Wahrheit. Und dann droppen Nazi-Wähler mal wieder „SED“. Ich weiß gar nicht, wer hier schon wieder bekloppter ist.
12Folkman12. März 2025
@7 : "Naja der eine holt die SED-Keule raus, der andere die Nazikeule" - das muss man aber schon mal ein wenig einordnen: während bei den heutigen Linken kein SED-Funktionär mehr was zu melden hat und man aus der Partei schon lange keinerlei DDR-Verherrlichung mehr hört, zeigt die AfD seit vielen Jahren regelmäßig ihre Nähe zum Nationalsozialismus.
11raffaela12. März 2025
Ich erinnere mich nur zu genau wie alle anderen ausser Lindner mit seinem Gefolge von Merz "blöd angemacht" wurden. Sogar die Wähler wurden beleidigt - die haben nämlich "nicht alle Tassen im Schrank". Also erst mal die Füße still halten, bevor man solche große Töne hier spuckt.!
10Pontius12. März 2025
Warum blöd anmachen? Weil der Satz ein großes Fünkchen Wahrheit enthält und man sich das selbst nicht eingestehen will? Man entscheidet so etwas aufgrund von Fakten und nicht aufgrund von persönlichen Befindlichkeiten...
9tchipmunk12. März 2025
Nein, das "blöd" anmachen erschwert das AUFHEBEN solcher Beschlüsse. Richtig lesen erleichtert das verstehen.
8Pontius12. März 2025
Unvereinbarkeitsbeschlüsse weil man "blöd" angemacht wird? Es wird ja immer besser...
7tchipmunk12. März 2025
@6 Naja der eine holt die SED-Keule raus, der andere die Nazikeule, im Prinzip kein gutes Umfeld, um Unvereinbarkeitsbeschlüsse aufzuheben. Die CDU wird da kein großes Interesse haben, wenn sie ständig so blöd angemacht wird. Frau Esken hat da ja auch schon kräftig mitgemacht. Momentan scheint sie sich als Interimskanzlerin zu verstehen und will alle ihre Maximalforderungen durchdrücken, und tanzt dem Merz auf der Nase rum.
6Folkman12. März 2025
@5 : Das ist alles andere als Blödsinn. Man muss man sich nur mal insbesondere in den Ostbundesländern etwas umschauen, wie dort CDUler und AfDler seit langem klüngeln. Aber mit Faschisten geht halt immer, gell...
5tchipmunk12. März 2025
@3 "Mit Rechtsextremen Bier trinken: kein Problem! Aber mit Leuten, die Menschenrechte für alle wollen, da ist natürlich eine Grenze für sie." Solange wie von den Linken solche dummen Sprüche kommen, würde ich als CDU den Unvereinbarkeitsbeschluß eher noch verschärfen, als auf die Linkspartei zuzugehen... Da wird auch Frau Esken mal was überdenken müssen.
4k55497912. März 2025
Jetzt soll die Unrechtspartei SED wieder hoffähig gemacht werden. Die SPD wandert immer weiter ins linksradikale ab. Eine sehr bedenkliche Entwicklung.
3Folkman12. März 2025
Bevor die Union irgendwann mal ihren Umgang mit den Linken überdenkt, feiert sie lieber bis in alle Ewigkeit die gute, alte Ausschließeritis und gräbt die mittlerweile ziemlich verwitterte SED-Keule wieder aus, oder wie Reichinneck in ihrer denkwürdigen Rede der CDU attestierte: "Mit Rechtsextremen Bier trinken: kein Problem! Aber mit Leuten, die Menschenrechte für alle wollen, da ist natürlich eine Grenze für sie."
2Pontius12. März 2025
@1 Huh?
1tchipmunk12. März 2025
Wie wärs, wenn Frau Esken gleich zur Linken wechselt? Vielleicht ist sie dort besser aufgehoben?