Berlin (dpa) - Die Bereitschaft von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU), aus der ungleichen Verteilung von Vermögen in Deutschland politische Konsequenzen zu ziehen, ist im eigenen Regierungslager auf ein positives Echo gestoßen. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sagte der «Rheinischen Post»: ...

Kommentare

(13) tastenkoenig · 13. September 2025
Ich hab schon gedacht, ob das ein etwas hilfloser Versuch sein könnte, seinem Job als Fraktionsvorsitzender ausnahmsweise nachzukommen und die in den letzten Tagen ungewöhnlich lautstarke CDA ein wenig einzufangen?
(12) Tautou · 13. September 2025
@9 Heißt das, alles, was nicht "Rot - Links" ist, ist für Ungerechtigkeit bei der Vermögensverteilung?
(11) Urxl · 13. September 2025
@10 : Ich gehe davon aus, dass mindestens 80% der Bevölkerung diese Ungerechtigkeit sieht. Zumindest, wenn sie sich mit dem Thema befasst. Die Erbschaftssteuer fällt bei kleineren Vermögen weg, bei größeren Vermögen (so ab 1 Mio) schlägt sie zu (was richtig ist), aber bei Riesenvermögen gibt es wieder unzählige Ausnahmen, sodass die Superreichen wieder nichts zahlen. Momentan zahlen nur die "armen" Reichen und das passt nicht.
(10) Pontius · 13. September 2025
@9 Gelingt damit die versprochene Halbierung der AfD? Immerhin sind ja auch linke Wählende zur AfD gewandert.
(9) World4Cats · 13. September 2025
Man könnte vorsichtig denken, dass die Union wähler von Rot - Links ködern wolle, da es mit rechts nicht so läuft wie erhofft.
(8) sumsumsum · 13. September 2025
ich sehe noch mehr ungerechtigkeiten zwischen reichen und armen z.b bei geldanlagen
(7) Pontius · 13. September 2025
@6 Jedes Mal, wenn das Maskenthema wieder aufzukommen droht, haut Spahn eine neue kontroverse Aussage heraus - konnte man auch in der Vergangenheit schon gut beobachten. Möchtest du behaupten, dass diese Kritik die Haltung der Unionsfraktion zu diesem Thema darstellt? Er ist immerhin deren Vertreter - die sind wohl eher bemüht, diese Aussage wieder einzufangen.
(6) Urxl · 13. September 2025
@3 @5 : Eurer Meinung nach darf Spahn als Vorsitzender einer Regierungsfraktion sich jetzt also zu keinem Thema mehr äußern? Ich bin zwar auch der Meinung, dass er zurücktreten sollte, aber hier hat er absolut recht. In diesem Zusammenhang mit Masken zu kommen ist doch dummes Zeug.
(5) jub-jub · 13. September 2025
@3 : Stimmt, ein taktisches Ablenkungsmanöver.
(4) oells · 13. September 2025
@1 DAS Zitat stammt allerdings von Tim Klüssendorf, dem SPD-Generalssekretär. Richtig ist aber, dass auch die SPD seit 1998 mit Ausnahme des 17. Bundestags von 2009 - 2013 durchgängig in Regierungskoalitionen war/ist. Unabhängig davon traue ich Jens Spahn ungefähr so weit, wie ich meinen Kühlschrank werfen kann.
(3) Pontius · 13. September 2025
@1 Denkt noch jemand an Masken?
(2) jub-jub · 13. September 2025
Wahrscheinlich nur wieder Gerede und umgesetzt wird nichts oder das Gegenteil.
(1) suse99 · 13. September 2025
>> Das sorgt für eine massive Schieflage, die wir seit Jahren anprangern.» Ähm, Mit der kurzen Pause der Ampel regiert die Union jetzt mal wieder/ führt eine Koalition an. Aber die Vermögensverteilung haben sie - wenn überhaupt - nur im stillen Kämmerlein angeprangert. Und geändert wurde gar nichts, obwohl genug Zeit gewesen wäre, gerade die VermSt anzupassen und zu reaktivieren. Und auch jetzt will Herr Spahn erst einmal auf ein Gerichtsurteil warten. Augenwischerei also mal wieder.
 
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