Berlin - Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (CDU), hält einen anderen Umgang mit der AfD im Bundestag für sinnvoll. Der "Bild" sagte Spahn: "Ich empfehle uns, da die richtige Mischung zu finden, sich nicht provozieren zu lassen, über jedes Stöckchen zu […] mehr

Kommentare

14Pontius12. April 2025
@11 Er nimmt die Wähler*innen der Linken und der Grünen doch auch nicht ernst. Und dass die AfD die Zerstörung der Demokratie zum Ziele hat hebt sie dann doch etwas von den anderen Oppositionsparteien ab. @12 Selbst in der Migrationspolitik ist eine ganze Menge geschehen, keine Ahnung wie man das nicht sehen kann: <link>
13suse9912. April 2025
... muß getan werden, um diese menschen zurück zu bringen in eine wirkliche Demokratie, weg von den Zielen dieser Partei, die letztlich unser Land zerstören will, unseren Sozialstaat noch weiter verringern als es die Union schon will? Leute wie Spahn werden jedenfalls kaum hilfreich sein dabei, wieder ein Miteinander zu fördern statt des Gegeneinander, das in den letzten Jahren immer weiter fortgeschritten ist.
12FrankOPunkt12. April 2025
@5 Was heißt denn überhaupt "wie bisher"? Auf was bezogen? nur auf die Migrationspolitik?
11suse9912. April 2025
Herr Spahn sieht sich wohl mal wieder als Pragmatiker? natürlich muss man die WählerInnen ernst nehmen. Und auch die AfD. Aber eben nicht indem man sie einfach akzeptiert. Er hat in der Schule im Geschichtsunterricht komplett gefehlt, wie mir scheint. Auch die NSDAP wurde gewählt, ganz demokratisch. Und Leute wie Erdogan, Orban und Trump wurden demokratisch gewählt. Die Hauptfrage bleibt dabei aber doch, warum wurden sie gewählt und wie holt man die Wähler aus der Rechten äußeren Ecke ab? Was
10Marui200212. April 2025
Was dieser Typ, der als Gesundheitsminister Millionen mit seinen Masken-Fehlkäufen verblasen hat, da wieder verbreitet, ist unglaublich. Was ist das denn für eine Rechtfertigung, dass "viele Millionen Deutsche die AfD gewählt haben"? Wenn viele Millionen Idioten aus dem Fenster springen, muss ich das dann auch machen?
9Stoer12. April 2025
@7 : Ohja das hast du sehr gut getroffen,in meinem näheren Bekanntenkreis ist nämlich genau so ein Wähler,wie du als zweiten Punkt beschrieben hast...Seine Äusserungen,warum er so verhemment die AfD unterstützt,passen exakt zu deinem gezeichneten Bild.Ich mach mir öfter den Spass,ihn in Diskussionen zu verwickeln und jedesmal ist er am Ende dann beleidigt,wenn ich aufmale,was es für negative Konsequenzen hat...aber dennoch unbelehrbar
8tastenkoenig12. April 2025
AfD zu wählen ist halt nur selten das Ergebnis eines rationalen Abwägungsprozesses.
7Pontius12. April 2025
für sie entstehenden wirtschaftlichen Abstieg und Not, der daraus folgen würde). Den letzten Teil kann man zurückerobern, beim Rest ist der Großteil verloren und die AfD wird ein fester Bestandteil des politischen Spektrums bleiben.
6Pontius12. April 2025
@4 Da muss ich dir leider widersprechen. Die Hälfte der Wähler(*innen) hat ein gefestigtes rechtes Weltbild und die waren bevor es das Angebot der AfD gab vor allem in den anderen Parteien gebunden (teilweise auch in rechten Kleinstparteien oder Nichtwählende). Die andere Hälfte hat vor allem wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage die AfD gewählt - und die sind einfach Masochisten, die sich gern selbst in den Fuß schießen (zumindest wenn man das AfD-Wirtschaftsprogramm kennt und die daraus
5Sidi12. April 2025
@1 wir können ja so weitermachen wie bisher. müssen uns aber nicht wundern, wenn die AfD in vier Jahren die stärkste Partei ist. Ich mag die Leute aus dieser Partei auch nicht. Ihre politischen Ziele sind wir fragwürdig. Trotzdem denke ich darüber wie Nadine.
4nadine211312. April 2025
"Und wir sollten sie schon ernst nehmen, diese Wählerinnen und Wähler." Da hat er leider Recht. Jemehr die demokratischen Parteien auf die AfD einprügeln und versuchen, sie zu ignorieren, destomehr fühlen sich deren (potentiellen) Wähler ignoriert und angegriffen, was die AfD nur noch zusätzlich stärkt. Sinnvoller ist es, eine gute und überlegte Politik zu machen und das möglichst ohne Differenzen in der Koalition.
3Pontius12. April 2025
Warum ist man dann im Wahlkampf über jedes Stöckchen von rechts gesprungen? Auch Herr Spahn war voll dabei...
2tastenkoenig12. April 2025
Natürlich. Er würde gerne 2029 Kanzlerkandidat werden und die Möglichkeit vorbereiten, auch mit Rechts zu koalieren. Das will vorbereitet sein.
1FrankOPunkt12. April 2025
Dass dieser Typ allen ernstes überhaupt noch mal irgendein Amt bekleiden darf, ist eine Schande. Die Aussage ist natürlich das Allerletzte und ein Dokument dafür, wie wenig ihm die Demokratie wert ist.