Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, eine stärkere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge als bisher geplant vorzuschlagen. «Wenn wir mehr Pflegekräfte wollen und wenn wir sie besser bezahlen wollen, dann wird das mehr kosten», sagte der CDU-Politiker. Die […] mehr

Kommentare

13bangbuex5126. August 2018
@11 ja, aber auch geschrieben. ich bin einer der pflegebedürftigen und privatversichert. bei hilfsmitteln bin ich schlechtergestellt, als mitglieder der gkv. trotzdem erhalte ich wesentlich mehr als meine beiträge ausmachen. besser geht es in der gkv - meine frau erhält die gleichen pflegeleistungen. trotzdem geht ein großteil unseres einkommens für hilfen weg. das pflegepersonal schlecht bezahlt, damit der patientenkreis erhalten bleibt, arbeiten häufig bis zu 12 std. ohne freie tage.
12thrasea26. August 2018
@7 Im Prinzip gebe ich dir recht - nur hilft das den Pflegkräften und Pflegebedürftigen jetzt nicht. Bei deiner Quelle ist zu beachten, dass die genannten 49,7% die Arbeitgeberanteile beinhalten. Der alleinverdienende, kinderlose Arbeitnehmer mit Durchschnittsverdienst muss lt. OECD 39,9% Steuern und Sozialabgaben abführen. <link> Ja, das ist viel, der zweithöchste Wert in der OECD. Aber: Warum werden Sozialabgaben eigentlich nur auf Arbeitseinkommen erhoben?
11Chris198626. August 2018
@10 Hast du 7 nicht gelesen?
10bangbuex5126. August 2018
@9 wer, wenn nicht die steuerzahler sollen den staat finanzieren?
9Chris198626. August 2018
@8 <link> Durchschnittlich 49,7%, abgedeckt sind Steuern und Sozialabgaben (Rente, Arbeitslosen, Pflege, Kranken)
8bangbuex5126. August 2018
@7 woher hast du die zahlen und was ist damit abgedeckt?
7Chris198626. August 2018
@6 Die Situation ist natürlich nicht zufriedenstellend aber ich halte diesen Flickschusterei-Ansatz für alle Probleme der letzten Jahre, der auf dem Prinzip Geld und Gießkanne beruht, den absolut falschen Ansatz. Das System muss grundlegend reformiert werden denn es muss möglich sein, dass wir den Menschen nicht >50% ihres Einkommens klauen und trotzdem einen halbwegs funktionierenden Sozialstaat/Infrastruktur/Vers orgung gewährleisten.
6thrasea26. August 2018
@4 Was ist denn dein Vorschlag zur Pflege? Findest du die heutige Situation in Altenheimen, in Krankenhäusern und beim mobilen Pflegdienst zufriedenstellend - oder musstest du dich glücklicherweise noch nicht damit auseinandersetzen?
5bangbuex5126. August 2018
die pflegekosten im pflegeheim übersteigen das einkommen der meisten pflegebdürftigen deutlich. was darüber hinausgeht, muß aus dem vermögen bezahlt werden. soweit kein vermögen vorhanden ist, tritt die sozialhilfe ein, wobei die kinder zu den pflegekosten mit herangezogen werden. meist günstiger als die alte regelung, wo einkommen, unterhalt durch die kinder und vermögen eingesetzt wurden.
4Chris198626. August 2018
Immer weiter, der deutsche Michel zahlt ja alles ganz brav, genauso wie die verdeckte Erhöhung der KFZ-Steuer. Demnächst kommt dann noch die SPD um die Ecke, belässt den Soli und erhöht die Steuern um das verkorkste Rentensystem abzusichern und dann ist es auch bald soweit, dass wir wieder den Gürtel enger schnallen müssen für die nächst Rezession. Ich kann jeden verstehen der versucht sein bisschen Geld vor dem gierigen Geldvernichtungsapparat zu schützen.
3pp8626. August 2018
@1 und was denkst du wie viele Pflegekräfte davon eingestellt werden können? Vielleicht 200 oder 300? Glaubst du diese Zahl löst das Problem? Was denkst du eigentlich was mit dem Pflegebeitrag passiert? Der Spahn steckt sich die Kohle nicht ein. Fakt ist, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen steigt und wir als Gemeinschaft haben die Aufgabe uns auch um unsere "Alten" zu kümmern. Wenn das Geld nicht reicht, dann müssen eben alle mit anpacken. Oder weißt du ne sinnvolle Alternative?
2seepferd26. August 2018
Dann wären Beitragszahler ohne Kinder mit diesem "Beitrag" (oder doch besser, Steuer??) schon über und mit Kindern nahe der Höhe der Arbeitslosenversicherung. Und das wird noch lange nicht das Ende sein! Irgendwann wird er sich bis zur Höhe der GKV einpendeln.! Kann mit ein Grund sein das die Rentner dann später in der Armut landen.
1Dackelmann26. August 2018
Der arbeitenden Bevölkerung noch mehr geld aus der Tasche zu nehmen ist wohl eine Frechheit,diese Politiker erhöhen sich ständig die Diäten und Partei Finazierungen und die Menschen die jeden Tag arbeiten gehen zahlen alles. Wenn man die hälfte dieser faulen Bande rausschmeissen würde könnte man spielend mehr für pflegekräfte ausgeben. Wäre jedenfalls sinnvoll.