Berlin - Nach Angaben des Sozialverbands Deutschland (SoVD) müssen immer mehr Menschen an Weihnachten auf einen Christbaum und ein Festmahl verzichten. "Das Weihnachtsfest ist für immer mehr Menschen kaum bezahlbar", sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier der "Neuen Osnabrücker […] mehr

Kommentare

13Pontius25. Dezember 2024
@12 Oder aber dieser Mensch hat einfach nicht so ein "hohes" Einkommen (Bürgergeld, Rente etc. Bei denen am Ende des Portemonnaies noch Monat übrig ist) um sich den Baum vom Munde abzusparen...
12scooter0125. Dezember 2024
~1,50€ ist für dich "Geld, um eine halbe Woche zu überleben", @11 ? Sorry, aber wer es nicht schafft diese Summe in einem Monat anzusparen, der kann entweder nicht mit Geld umgehen oder der Weihnachtsbaum ist ihm nicht so wichtig.
11vdanny25. Dezember 2024
@10 : Vermutlich schon, aber was du nicht nennenswerte geringe Beträge nennst, das ist für eine andere Person das Geld, um eine halbe Woche zu überleben und für die ist es sehr wohl nennenswert. Viele, die ein wenig mehr haben, können sich das nicht vorstellen, aber da bleibt nichts mehr für Dinge, die man nur gerne hätte. Schon gar nicht im Dezember, wenn die ganzen Jahresrechnungen ins Haus flattern.
10scooter0125. Dezember 2024
Du hast meinen Post nicht verstanden, @9 .
9vdanny25. Dezember 2024
@8 : Am Ende vom Jahr wären es dann trotzdem 15 €, die fehlen bzw. die man für etwas wichtigeres ausgibt, auch, wenn man gerne einen Baum gehabt hätte. Geld ist nun mal nicht aus Gummi, dass man beliebig in die Länge ziehen kann
8scooter0125. Dezember 2024
Also bitte, niemand MUSS auf einen eigenen Weihnachtsbaum verzichten. Bäume gibt's bereits ab 15€. Wem es wichtig ist, zu Weihnachten einen Baum zu haben, hat also 11 Monate um darauf zu "sparen". Das sind 1,37€ pro Monat, das sollte wirklich jeder schaffen, egal wie wenig Einkommen er hat. Bei so geringen Beträgen ist es wirklich absurd, dazu eine News aufzumachen.
7vdanny24. Dezember 2024
@ 6: Bescheidenheit und Armut ist nicht das Gleiche. Bescheidenheit ist eine Tugend, Armut etwas wofür viele nichts können und woraus sie kaum wieder den Weg finden.
6bleifrau24. Dezember 2024
--> Das ist wirklich kein teures Essen, anderer Vorschlag Ravioli in einer Auflaufform mit Käse überbacken, ist auch lecker! Können wohl Erwachsene und Kinder aus prekären Verhältnissen das Wort Bescheidenheit definieren? Nikolaus und Ostern - da gab es früher keine GESCHENKE, nur Naschwerk, höchstens 1 Matchbox-Auto...
5bleifrau24. Dezember 2024
Liebe Suse @99. Du hast ja so recht Als Weihnachtsbaum tun es auch ein paar Zweige in der Vase, die kann man beim Weihnachtsbaummarkt vielleicht erbetteln, irgendwo unten Zweige abschneiden, daraus einen Strauß machen oder in den Wald gehen. Aus Alufolie Sternchen machen oder Geschenkband als Schleifchen binden oder gar nicht schmücken. Als Festessen gab es bei uns zu Hause (adlige Familie!) Kartoffelsalat mit Würstchen. -->
4suse9924. Dezember 2024
...Politik noch geschürt. Unser sozialer Staat wurde zu einem Selbstbedienungsladen in dem alle nach dem Staat schreien aber kaum jemand noch etwas dafür tun will. Wie verwöhnte Kinder, die plötzlich m Haushalt helfen sollen weil die Putzfrau gekündigt hat. Und statt zusammen zu rücken und gegenseitig zu helfen schotten sich immer mehr ab, rufen nach der starken Hand, die endlich aufräumt. Mir graut vor dem Erwachen wenn "die starke Hand" nach und nach immer mehr kürzt und streicht.
3suse9924. Dezember 2024
Drücken wir es doch mal anders aus: Viele können sich den Konsumterror nicht leisten. Und weil "Haben" und der schöne Schein wichtiger geworden sind als das Sein, Denken und Handeln, sind so viele frustriert und anfälliger für Populisten. In den Medien werden wir überhäuft mit Bildern von einer "idealen" Weihnachtszeit, die völlig unrealistisch ist und so wird ein Erwartungsdruck aufgebaut, dem zu widerstehen immer schwerer wird. Da sind Ausraster vorprogrammiert und Unzufriedenheit wird von der
2Polarlichter24. Dezember 2024
Man kann aber auch gut auf einen Weihnachtsbaum verzichten. Ist auch ökologischer. Wesentlich wichtiger finde ich jedoch, dass man die Armut bekämpft. Viele können sich nicht mal ein ordentliches Essen leisten, ohne die Tafel. Die Schere klafft dabei jedoch weiter auf. Denn zeitgleich haben die Reichen die letzten Jahre wieder ihr Vermögen massiv vergrößert. Diese Politik muss überdacht werden.
1Pontius24. Dezember 2024
"Das Weihnachtsfest ist für immer mehr Menschen kaum bezahlbar" Dann sollen sie doch Reiche essen... - Traurig in einem Land, was früher mal für einen sozialen Weg stand.