Berlin - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert die drohende Erhöhung des Deutschlandtickets. "Es wäre für die Mobilitätswende fatal, das Ticket derart zu verteuern, dass der positive Effekt, die Menschen vom Auto in Bus und Bahn umsteigen zu lassen, verpuffen würde", sagte die SoVD- […] mehr

Kommentare

7ichbindrin17. September 2025
Für Fahrscheinlos bin ich auch, aber mir scheint der Schritt zu groß für die aktuelle Politik, was sich ja in den Verteuerungsplänen zeigt. 50km-Radius wäre zumindest durch Apps umsetzbar. Offline schwieriger und die interne Verrechnung wäre auch eine Herausforderung, aber womöglich keine Unmöglichkeit. Am Ende soll vermutlich keine ernsthafte Alternative zum Auto geschaffen werden, weil man sich ein Land ohne derzeitige Autoindustrie nicht vorstellen will.
6Pontius16. September 2025
@5 Monheim als kleiner Stadt macht es vor oder Montpellier als größere machen es vor
5Calinostro16. September 2025
@3 Fahrscheinlos wäre eine Alternative, die im wohlhabenden Luxembourg funktioniert. Im "Transit-Deutschland" habe ich da Zweifel...
4Pontius16. September 2025
@2 Dann gehst du davon aus, dass die hälfte der Fahrten mehr als 50km sind? @3 Oder man macht es gleich fahrscheinlos.
3Calinostro16. September 2025
@2 Ein 50-km-Radius macht die Sache wieder ziemlich kompliziert; das kennen wir in ähnlicher Form von den Verkehrsverbünden. Der Charme des DeutschlandTicktes liegt ja - neben dem günstigen Preis - in seiner Unkompliziertheit. Mein Ratschlag an die Politiker wäre eine Debatte darüber, das DeutschlandTicket über die Lohn- und Einkommensteuer zu finanzieren. Dann bekäme es jeder Steuerzahler automatisch (und nutzt es idealerweise auch). Zu klären wäre die Verfahrensweise bei Nicht-Steuerzahlern.
2ichbindrin16. September 2025
Wäre es nicht sinnvoll ein Ticket anzubieten, das für 30 € ermöglicht mit dem ÖPNV einen Radius von 50 km um ein selber gewähltes Zentrum zu befahren? +30 dann deutschlandweit, mit monatlicher Wechselmöglichkeit? Die Werte sind aushandelbar.
1Calinostro16. September 2025
Auch mit 62 oder 64 Euro pro Monat wäre das DeutschlandTicket noch sehr preisgünstig. Viele Menschen (auch der SoVD) scheinen vergessen zu haben, was die Tickets noch vor wenigen Jahren kosteten: Als Beispiel seien für 2018 hier 184,17 EUR pro Monat (!) im Abo genannt - und das galt nur im Gesamtnetz des VVS Stuttgart und nicht bundesweit. Wichtig ist m.E., dass das DeutschlandTicket erhalten bleibt. In erster Linie vereinfacht es die Mobilität. Ich hab's übrigens seit der Einführung.