Berlin - Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, fordert von Union und SPD einen Ausbau der Barrierefreiheit bei privaten Anbietern von Dienstleistungen. "Schon die letzte Regierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, private Anbieter zur Barrierefreiheit zu verpflichten", […] mehr

Kommentare

16Flur03. April 2025
@15 : Alles richtig. Aber gerade die SPD, die sich Zeit ihres Lebens für soziale Gleichheit einsetzt, hält an diesem genannten Prinzip fest. Und von eben dieser SPD erwarte ich Besseres. Echte Inklusion anstatt Ulla Schmidt-Gepuder. (Die war eine der Schlimmsten, sitzt jetzt passenderweise im Vorstand bei der Lebenshilfe)
15satta03. April 2025
@13 Ist das nicht der Normalfall? Nicht nur die CDU/SPD, auch die AFD hält meines Wissens an diesem Prinzip fest.
14Flur03. April 2025
@12 : Genau meine Rede....2016. Wenn ich mich nicht täusche haben wir jetzt 2025? Spielt alles keine Rolle. Sieh dazu Kommentar 3. Echte Inklusion wird schon seit Jahrzehnten in Deutschland nicht konsequent umgesetzt. Im Gegenteil, es gibt regelmäßig von EU-und UN-Seite einen Rüffel. Da läuft es in Skandinavien wesentlich besser.
13Flur03. April 2025
@10 : Das "Behüterprinzip" geht davon aus, dass z.B. behinderten Menschen zwar ein gesellschaftlicher Zugang gestattet wird, aber immer nur aus gesonderten Einrichtungen heraus. Das fängt mit den Förderschulen an, geht über die Behindertenwerkstätten weiter und endet in Wohngruppen oder Clemens-August-Dörfern.
12Pontius03. April 2025
Nimmt man die aktuelle Forderung, so kann man Änderungseingaben in den Bundestag dazu aus den Jahren 2016 lesen: <link>
11Pontius03. April 2025
@9 Was haben denn nun postenlose Lobbyisten mit dem Thema zu tun? Und wenn es Mehrheiten gab, dann wurden ja Gesetze verabschiedet und alles ist gut - merkst du, dass du hier Dinge vermischst, die gar keinen Zusammenhang haben und nur von deiner ablehnenden Haltung bestimmt werden? Wenn du beim Thema geblieben wärst, dann hätte sich die Diskussion ganz anders entspannen können und dann hättest du auch von mir gehört, dass die bisherigen Regierungen zu wenig unternommen haben.
10satta03. April 2025
@9 Was meinst Du mit Normalprinzip/Behüterprinzip?
9Flur03. April 2025
@8 : Diese Mehrheiten waren da. Echte Erfolge nicht, u.a. weil die SPD lieber ihren Lobbyisten Posten verschafft hat, anstatt echten Fortschritt voranzutreiben und an veralteten Dogmen festhält (Stichwort "Normalprinzip/Behüterprinzip ")
8Pontius03. April 2025
@7 Scheinbar verstehst du nicht den Punkt meiner Kritik: Man braucht Mehrheiten für Umsetzungen...
7Flur03. April 2025
Anscheinend verstehen Sie mal wieder nicht den Kern meiner Kritik. Die SPD hatte mehr als genug Zeit, sich in verschiedenen Konstellationen um diese Angelegenheiten zu kümmern. Jetzt bei den Koalitionsverhandlungen sind sie wieder laut am Trommeln und am Ende kommen wieder nur schlecht gebaute Luftschlösser (2/2)
6Flur03. April 2025
@5 : Ich weiß nicht, was Sie da immer wieder für einen Kauderwelsch zusammenschreiben. Der Sozialverband beschwert sich, die Lebenshilfe beschwert sich, ein Vorreiter wie Raul Krauthausen beschwert sich. Und wie gesagt: Wir reden von 23 Jahren SPD-geführten Sozialministerien und alles, was Sie in Waagschale werfen ist: Die CDU. (die ich mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt habe.) (1/2)
5Pontius03. April 2025
deren Auswahl immer noch offen steht.
4Pontius03. April 2025
@3 "sind die vertanen Möglichkeit bzw. der Unwille der CDU/CSU Fraktion nach dem Bruch der Ampel-Koalition Anfang November 2024 bis heute noch einige behindertenpolitische Punkte fraktionsübergreifend im Sinne der Sache anzupacken und zu beschließen." <link> Wenn ich jetzt mal eins und eins zusammenzähle, dann wird aus 27 bzw. 23 Jahren ganz schnell nur noch maximal 8 am Beginn deiner Periode -
3Flur03. April 2025
@2 : In 23 von 27 Jahren war die SPD in (Mit-)Regierungsverantwortung. In der meisten Zeit davon hatten sie das Sozialministerium inne. Seitdem ist in punkto Inklusion wenig bis gar nichts passiert und das Wenige, was sie gemacht haben, kam nur auf Druck der UN (z.B. die Behindertenrechts-Konvention) oder der EU und dann auch noch mangelhaft umgesetzt. Die SPD-nahen Lobbyisten hat's gefreut, aber auch nur die.
2Pontius03. April 2025
@1 Erstens warum 27 Jahre? Und zweitens wann war sie alleine regierend, so dass sie das ohne Probleme umsetzen könnten?
1Flur03. April 2025
Das gerade die SPD eine Verbesserung des Barrierefreiheitsstärkungsges etzes fordert, wundert mich ein wenig da diese, in den letzten 27 Jahren an 6 Regierungen beteiligt war. Ich halte dies für klassische Sonntagsreden (wie immer von dieser Partei, wenn es um Inklusion geht)