Berlin (dpa) - Kampf gegen Ungleichheit, ein starker Sozialstaat und der Lebensalltag der Menschen im Mittelpunkt - so soll nach Ansicht der SPD-Chefs sozialdemokratische Politik aussehen. In Berlin gaben Bärbel Bas und Lars Klingbeil den Startschuss für die Arbeit an einem neuen Grundsatzprogramm. […] mehr

Kommentare

10BOOTBOSS07. Februar um 17:47
@9 Guter weiterer Punkt, der Anteil der PKV-Versicherten beträgt in Deutschland 10 %. Davon wäre die gesamte Gesundheits-Infrastruktur nicht finanzierbar. Sie zahlen also nicht nur nicht in die Solidarsysteme ein, sondern schmarotzen an der durch die 90% GKV-Versicherten zur Verfügung gestellten Infrastruktur und werden dafür dann noch privilegiert behandelt
9tchipmunk07. Februar um 17:05
@8 Wäre aber ein Anfang, den Faktor Arbeit zu entlasten, sofern das überhaupt stimmt, dass es nur 0,1 Prozentpunkte Senkung bringt. Gibt bestimmt noch mehr Entlastungsfaktoren die man angehen könnte. @7 Naja zumindest die Reichsten, die Du ansprichst, die zahlen vermutlich in die PKV ein. D.h. aber auch, dass im Leistungsfalle die PKV zahlt und nicht die GKV-Gemeinschaft. Die Reichsten sollten aber mehr Steuern zahlen und nicht die Schlupflöcher ausnutzen.
8thrasea07. Februar um 16:22
@6 Die Unterdeckung für Bürgergeldempfänger in Höhe von rund 10 Milliarden jährlich ist ärgerlich. Würde der Bund diese Kosten voll aus Steuermitteln decken, könnten die Beitragssätze für alle aber trotzdem nur um knapp 0,1 Prozentpunkte gesenkt werden. Das kann also nicht der wesentliche Punkt für die Schieflage der GKV sein.
7BOOTBOSS07. Februar um 16:21
@6 Die Reichsten im Land, die Milliardenerben, die nur von ihren Kapitalerträgen leben oder wenn man an Vermieter denkt, die Krisengewinnler, die von extremen Mietsteigerungen profitieren ohne dafür irgendwas getan zu haben, sie alle uahen gar nichts in die Sozialsysteme. Gleichzeitg sind das die, die ständig beklagen, dass Arbeit zuviel kostet. Kein Wunder wenn nur Arbeit mti allem belastet wird
6tchipmunk07. Februar um 16:06
@2 @3 Wenn der Staat nur ca. 109 € pro Monat je Bürgergeldempfänger für die Krankenversicherung einzahlt, ist es kein Wunder, dass es zu einer Schieflage kommt. So steigen für alle Arbeitenden die Beiträge immer weiter an, die das dadurch mitbezahlen.
5Dr_Feelgood_Jr07. Februar um 16:05
@1 Du wirst dich wundern, wie sehr sich Arbeit wieder lohnt, wenn es keine "Sozialschmarotzer", "Menschen mit Migrationshintergrund" und "Gut Menschen" mehr gibt. Erschrick aber nicht, wenn dann möglicherweise noch weniger Netto vom Brutto übrigbleibt.
4truck67607. Februar um 15:34
«Das alles ist eine Abrissbirne für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern» - Die Abrissbirne für alles, was sich die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen innerhalb von Generationen mühsamst erkämpft haben.
3skloss07. Februar um 15:31
@2 Genau, "alle Einkommen" ist der Punkt - wird gern in Debatten direkt abgecancelt. Arbeit: bis 45% + Abgaben, Kapital: 25% auf Alles, außer Tiernahrung ;-)
2BOOTBOSS07. Februar um 15:16
Führt endlich eine Versicherung die alle und alle Einkommen einbezieht, das bringt soviel, dass die Beitragssätze deutlich sinken können und trotzdem Leistungen vor allem in der Pflege endlich angemessen erhöht werden können