Nürnberg (dpa) - Nach Kritik aus katholischer und evangelischer Kirche am Kurs der Union in der Migrationspolitik hat CSU-Chef Markus Söder beiden Kirchen mehr Zurückhaltung in politischen Fragen nahegelegt. Der bayerische Ministerpräsident verwies zudem unverhohlen darauf, dass der Freistaat ja die […] mehr

Kommentare

16Folkman09. Februar 2025
Der Markus zeigt mal wieder eindrucksvoll, dass er ein wahrer, demütiger Christ ist und das C im Parteinamen absolut seine Berechtigung hat...
15DerTiger08. Februar 2025
Lobet den "Herren Markus" oder wie? Wann nimmt denen endlich wer das "C" weg? Das hat weder bei der CDU noch bei der CSU auch nur irgendeine Berechtigung...
14redandgrey08. Februar 2025
Finde ich reichlich schräg, daß Söder Flucht nicht für ein christliches Thema hält.
13tastenkoenig08. Februar 2025
Es ist sowieso höchst erstaunlich, dass die Union so wenig von der Unbeliebtheit der Ampel profitieren kann. Für ihr Selbstverständnis mag es nach der Merkel-Ära notwendig gewesen sein, wieder ein Stück aus der Mitte nach rechts zu rutschen. Aber mit einem mittigeren Kandidaten wären da m.E. deutlich mehr Prozente drin gewesen.
12Sonnenwende08. Februar 2025
Aus meiner Sicht steigt die Wahrscheinlichkeit übrigens inzwischen stark, dass es keine erfolgreichen Koalitionsverhandlungen geben wird, was dann Neuwahlen nötig machen wird. Als Minderheitsregierung werden die Unionsparteien nicht regieren wollen, schon gar nicht mit der AfD im Rücken… Das wiederum bedeutet eine völlig neue Situation, wahrscheinlich mit Pistorius als Kanzlerkandidat der SPD und ich hoffe doch sehr Wüst als Kandidat der Unionsparteien – bitte nicht Söder.
11Sonnenwende08. Februar 2025
(2) Was die 30 % der Unionsparteien anbetrifft: SPD und Grüne haben zusammen auch 30 %, also besteht in der Mitte ein Patt. Die Unionsparteien können nicht alleine regieren, Merzens Experiment, mal anzutesten, wie weit er gehen kann ist gescheitert, SPD und Grüne haben sich nicht darauf eingelassen. Und das werden sie auch in Koalitionsverhandlungen nicht tun. Die Drohung, mit der AfD zusammen zu arbeiten ist ins Leere verpufft. Und das weiß auch Herr Merz.
10Sonnenwende08. Februar 2025
@6 doch, das ist umgekehrt deutlich anders, das scheinst du nur nicht zu wissen. Ich hab explizit seit Sommer letzten Jahres darauf geachtet und sowohl SPD als auch Grüne arbeiten sich bei weitem nicht so an anderen Parteien ab, wie die Union es mit Grünen und SPD tut. Und was die Parteiprogramme inhaltlich anbetrifft: ich hab sie jetzt alle durch und die von der Union kannst du vergessen. Die stürzen das Land in noch viel größere Probleme als es ohnehin schon hat. Zugunsten reicher Menschen.(2)
9satta08. Februar 2025
@7 Wieso, er hat sein Handwerk doch bei Hermann, Huber, Stoiber und Seehofer gelernt. Als deren Ziehsohn weiß er zumindest, wie Politik in Bayern funktioniert.
8Brutus7008. Februar 2025
@6 du weißt aber schon das es umgekehrt nicht anders ist, CDU/CSU müssen jedenfalls nicht so sehr um ihre Wählerstimmen bangen wie SPD und Grüne. Und das hat gute Gründe, egal was die "etablierten" Medien auch gebetsmühlenartig immer und immer wieder propagieren.
7BobBelcher08. Februar 2025
Lege Söder mehr politische Kompetenz nahe.
6Sonnenwende08. Februar 2025
Man kann das inhaltlich sowieso alles vergessen. Ich hab kurz vorhin mal bei YouTube in deren Parteitag reingeschaut. Nur Hetze gegen SPD und Grüne, keine Inhalte. Und, was ich besonders schlimm finde, ist, dass mehrfach über die Demonstrationen gegen rechts desinformativ agiert wurde, indem die ganz wenigen kleineren Vorfälle,maßlos übertrieben wurden. Parteien, die wie die Unionsparteien derzeit das Demonstrationsrecht infrage stellen sollten mit großer Vorsicht Betrachtet werden.
5satta08. Februar 2025
In der Tat ähnelt Söders Rhetorik aufgrund seines Verweises auf die finanzielle Abhängigkeit der Kirchen vom Freistaat Bayern schon ein bisschen der von Trump, nur weiß der die (noch strengeren) US-Kirchen trotz oder wegen seiner extremen Migrationspolitik auf seiner Seite. Dabei nehme ich Söder sogar ab, dass er privat ein frommerer Mensch ist als dieser Pseudochrist Trump.
4Emelyberti08. Februar 2025
Man muss jetzt aber nun nicht alles mit Trump in Verbindung bringen.Die Lügereien,die in Wahlkämpfen an der Tagesordnung sind,haben es nicht verdient auch noch honoriert zu werden.Die Meinung hatte ich schon,da war Trump noch ein kleiner Krauter.Übrigens nur weil den Banken die Trumpsche Insolvenz über den Kopf gewachsen ist,hat der sich wieder erholt,sonst sässe der vielleicht als Bettler in der U-Bahn.
3tastenkoenig08. Februar 2025
In den 30ern ff. waren die Kirchen als Institutionen zu zurückhaltend. Nun sind wir noch nicht in einer vergleichbaren Situation, aber mir ist eine Kirche (bzw. Kirchen), die mahnt, wenn Parteien grundlegende Dinge aus den Augen verlieren oder bewusst infrage stellen, lieber als eine, die nicht aufmuckt. Und der Hinweis auf die staatliche Finanzierung ist in diesem Zusammenhang eine Unverschämtheit, die schon Trump'sche Züge trägt.
2Emelyberti08. Februar 2025
Die Kirchen haben schon solange ich denken kann,die Finger in der Politik.Und CS sind die auch schon lange nicht mehr,da stimme ich mit @1 hundert pro überein.Demokratie hin oder her,aber wozu brauchen wir 30 Parteien?
1oberhoschi08. Februar 2025
Die christliche Partei mag nicht wenn Christen was sagen. Vielleicht sollten sie das C streichen und das S gleich mit.