München (dts) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat das geplante Bürgergeld in Höhe und Ausgestaltung kritisiert. "Das Bürgergeld ist der völlig falsche Ansatz", sagte er dem Fernsehsender "Welt". Es brauche Motivation für Fleiß und Motivation, einer Arbeit nachzugehen. "Ich finde, es […] mehr

Kommentare

16ELUTE12. September 2022
Herr Söder, gehen Sie doch mal ins Bad und schauen in den Spiegel. Hängen sie daneben mal das Bild z.B. eines Gleisbauarbeiter. Wer arbeitet denn härter, der gleisbauarbeiter oder Sie und Ihre lieben Kollegen? Wie wäre es denn, wenn Sie und ihre Kollegen, sowie zahlreiche geldgierige Konzernbosse mal für ein Jahr sich auf sozialen Niveau oder Normalbürgerrente bezahlen lassen? Wäre das nicht mal eine gute Idee, die beiden Volk bestimmt positiv ankommt?
15wazzor12. September 2022
@14 ist doch ganz einfach. Dann waren wir alle faule Schweine und haben nicht hart genug gearbeitet oder haben einfach nicht genug für die Rente zurück gelegt.
14Wolf12. September 2022
Googel ist dein Freund. Tippt mal VW EX Manager Werksrente ein. Müller nur 2.700€ täglich, Winterkorn, der AbgasskandalTyp nur 3.100€ täglich. Das ist nur ein kleiner Auszug aus schnell gegoogelt. Und jetzt erzählt mal wie viel Rente ihr so am Tag bekommt. Wo ihr doch so hart gearbeitet habt. Schaut euch an, was der Sprücheklopfer an Rente Ruhestandgelder bekommt. Hat er dafür jemals hart gearbeitet? Ein Dach gedeckt, einen Meter Autobahn asphaltiert? Und ihr sollt länger arbeiten? Härter.
13wazzor12. September 2022
@12 Stimmt. Für die Pflegeberufe wird immer noch geklatscht, was zu ändern ist man leider wegen des pausenlosen klatschens noch nicht zu gekommen.
12Wolf12. September 2022
>>wer hart arbeitet, der muss auch mehr haben als jemand, der nicht arbeitet", so Söder weiter.<< Lohnerhöhung für alle die hart Arbeiten und nicht am Fenster klatschen. Was hier wieder medienwirksam rausposaunt wird, ist nichts anderes als weiter so, scheffelt das Geld in unsere Taschen. Hier wird arm gegen noch ärmer ausgespielt zum Wohl derer, die eh zu viel haben und der Michel schreit wieder: ja das ist richtig.
11AS112. September 2022
@9 Stimmt, da habe ich Dich mit einem anderen unbelehrbaren Linken verwechselt. Die Frage hast Du nicht wirklich beantwortet, sondern auf den Regelsatz verwiesen - das ist aber bereits durch das Abstandsgebot ohnehin Realität, siehe einschlägige Urteile des BSG. Ich präzisiere die Frage: soll sich diese angemessene Bezahlung am Markt oder an irgendwelchen politischen Gerechtigkeitskriterien orientieren?
10AS112. September 2022
@7 Einverstanden, aber bitte nicht eine Summe festsetzen, sondern einfach das steuerfreie Existnzminimum verwenden. Macht übrigens auch nur dann vollständig Sinn, wenn man erstens eine Übergangszone definiert (ähnlich wie die Mechanik in §11b SGB II) und zweitens dann tatsächlich auch das steuerfreie Existenzminimum jedes Jahr inflationsbereinigt - auch in Deflationszeiten.
9knueppel12. September 2022
@2 Da verwechselst du mich wohl, mir hast du die Frage in dem anderen Thread nicht gestellt. 🤔🤷🏼‍♂️ Jedenfalls sollte der Lohn natürlich deutlich über dem SGB2-Regelsatz liegen. Für dürftig bezahlte und „hart Arbeitende“ sind diese Worte Söders (die eine indirekte Legitimierung des Niedriglohns darstellen) doch ein Schlag ins Gesicht. Was nützt es demjenigen denn, wenn „die, die nichts tun“ noch weniger haben? Seelenfrieden?
8Sidi12. September 2022
@1 Du meinst kräftige Lohnerhöhungen die natürlich die Lohnnebenkosten kräftig nach oben treiben. die Frage bleibt wie lange ist man konkurrenzfähig .Leute die nicht arbeiten wolle sollten auch sanktioniert werden dürfen.
7k29329512. September 2022
Dummschwätzer Söder wieder mal in Hochform. Schon jetzt haben Leute, die arbeiten, unter allen Umständen mehr als Leute, die nicht arbeiten. Einzige Ausnahme: wer Anrecht auf "aufstockendes" Alg2 hat und das nicht beantragt - ist dann ein freiwilliger Verzicht. Das wird sich doch beim "Bürgergeld" nicht verschlechtern. @2 : Wie wärs mit BGE i. H.v. 1.000 € mtl + Wegfall des Mindestlohns, der dann nicht mehr nötig ist? Dafür jährlicher Inflationsausgleich beim BGE.
6MasterYoda100012. September 2022
Sagt der Typ, der monatliche eine 5stellige Summe kassiert und zig Mitarbeiter hat, die ihm fast alles abnehmen. Typischer Fall von realitätsfremden Politiker.
5nonam12. September 2022
@2 single: ortsüblicher miete kalt für 50m2 mal 3 ????
4deBlocki12. September 2022
@1 Was ist denn dann die angemessene Bezahlung fürs Nichtstun? Also keine Sozialleistungen mehr?
3rosenking12. September 2022
Ich bin auch dafür wer nicht arbeiten WILL, soll auch nichts bekommen, Wer krank oder arbeitsunfähig ist soll unterstützt werden.
2AS112. September 2022
@1 Ich frage Dich gerne nochmal, wie im anderen Thread: was ist denn eine angemessene Bezahlung? Fülle doch diesen unbestimmten Rechtsbegriff mal mit Leben! Aber bitte realitätsnah!
1knueppel12. September 2022
<<Es brauche Motivation für Fleiß und Motivation, einer Arbeit nachzugehen. "Ich finde, es muss im Land sich auch Leistung lohnen - wer hart arbeitet, der muss auch mehr haben als jemand, der nicht arbeitet", so Söder weiter.>> - Mal eine ganz verrückte Idee: Die Lohnempfänger angemessen zu bezahlen, statt mit solchen verbalen Widerlichkeiten das „nach unten treten“ noch weiter voranzutreiben. Aber klar, das ist ja sozialromantische, linke Träumerei.