Berlin (dts) - 18 Tage nach der Rettung von 49 Geflüchteten durch zwei Hilfsschiffe deutscher Aktivisten spitzt sich die Lage auf der "Sea Watch 3" zu. "Die Situation ist menschlich nicht mehr vertretbar", sagte die Kinderärztin Stephanie Schüssele, die bis zum vergangenen Freitag auf dem Schiff im […] mehr

Kommentare

8Mehlwurmle08. Januar 2019
Die Schiffe wissen doch, dass Italien und Malta die Häfen faktisch gesperrt haben. Warum haben sie dann nicht einen anderen sicheren Hafen angesteuert? In 18 Tagen schafft man mit dem Schiff schon eine gewisse Strecke, auf der genügend nicht maltesische/italienische sichere Häfen liegen.
7Menslo08. Januar 2019
@5 Wer hat dich denn eingeladen?
6thrasea08. Januar 2019
@5 Seenotrettung braucht keine Einladung. Seenotrettung ist eine völkerrechtliche Pflicht. Und Libyen ist kein sicherer Ort, an den man die Geretteten zurückbringen kann, ganz im Gegenteil. <link>
5Calinostro08. Januar 2019
@3 : Und was lässt die Flüchtlinge glauben, dass man in Europa einfach so anlanden und sie nach Lust und Laune im "Paradies" absetzen könnte? Niemand hat diese Menschen eingeladen oder hergebeten.
4thrasea08. Januar 2019
Link zum Interview: <link>
3thrasea08. Januar 2019
@1 Der Einsatzleiter sagt dazu: "Italien und Malta haben gesagt, wir sollen uns an die libysche Rettungsstelle wenden. Diese wurde von Italien und anderen Ländern ausgestattet und ausgebildet. Wir haben da angerufen und Mails geschrieben, aber sie war nicht zu erreichen. Wir haben den Eindruck, dass sie von Milizen betrieben wird, die beim Menschenhandel mitverdienen. Ich glaube, dass die nicht ans Telefon gehen, weil die kein wirkliches Interesse daran haben, eine Rettungsleitstelle zu sein."
2tastenkoenig08. Januar 2019
Und was lässt Dich glauben, dass man in Afrika einfach so anlanden und nach Lust und Laune Menschen absetzen könnte?
1Dackelmann08. Januar 2019
Es ist zwar nicht gut das die Schiffe keinen Hafen anlaufen dürfen aber das wurde vorher bekannt gegeben das sowas passieren könnte. Vielleicht hätten die Retter diese Flüchtlinge zurück nach Afrika bringen sollen da wären sie erstmal in Sicherheit gewesen.