München (dts) - Siemens-Chef Joe Kaeser hat Verständnis für Kritik an seiner Entscheidung geäußert, weiter Bahntechnik für eine umstrittene Kohlemine in Australien zu liefern. "Das ist so eine Entscheidung, mit der man eigentlich emotional schwer zurechtkommt", sagte Kaeser der Wochenzeitung "Die […] mehr

Kommentare

3k4978229. Januar 2020
@1 Ach naja, für andere Projekte braucht es dann vielleicht mehr Geld. Geld was Investoren vielleicht nicht mehr bereit sind zu zahlen. Man macht aufmerksam, man erntet moralische Gewinne, setzt die australische Regierung auch unter Druck. Und siehe kann es genauso auch sein, dass der Druck so stark wird, dass Australien keinen Kohleabbau mehr betreibt....
2thrasea29. Januar 2020
@1 Die Geschichte geht etwas anders: Laut australischen Quellen hatten die beiden führenden Siemens-Konkurrenten Alstom und Hitachi Rail den Kohle-Auftrag bereits abgelehnt. Eine Ablehnung seitens Siemens hätte das Projekt wohl tatsächlich gefährdet.<link> Auch Banken rücken immer mehr von der Finanzierung fossiler Energieprojekte ab. Wer will der letzte Dinosaurier sein, der daran festhält?
1Stoer29. Januar 2020
Jetzt mal folgendes Szenario: Siemens lehnt es aus Umweltschutzgründen ab,die Technik zu liefern.Sieg für die Umweltaktivisten? Keineswegs,denn dann sucht sich dieses Unternehmen eben jemand anderes der die Technik liefert.Kohleabbau geht somit ungehindert weiter.