Kiew (dpa) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den USA für das Importverbot für Öl aus Russland gedankt. «Ich bin Präsident (Joe) Biden persönlich für diese Entscheidung dankbar. Jeder Cent, der an Russland gezahlt wird, verwandelt sich in Kugeln und Geschosse, die in andere […] mehr

Kommentare

34Sonnenwende10. März 2022
@33 Die Aussage impliziert auch, dass Putin nicht mit, sondern über Europa verhandeln will. Mit den Amerikanern...tja, noch ein Irrtum.
33FichtenMoped09. März 2022
Russland kritisiert «Sanktionsdruck der USA» / «Der Sanktionsdruck der USA auf Russland hat längst die Grenzen der politischen und wirtschaftlichen Vernunft überschritten.» Echt jetzt? Das ist doch der Sinn der Sanktionen. Die Aussage impliziert, dass Russland mit einem solch massiven Druck nicht gerechnet hat. Und wer die Grenze der Vernunft und des Nachbarlands überschritten hat ist doch wohl eindeutig.
32Stiltskin09. März 2022
@29 : Ich gebe mich durchaus keinerlei Illusionen hin. Ich habe doch deutlich im Kommentar 26 zum Ausdruck gebracht, dass ich erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Aussagen die aus Moskau kommen, habe. Ja, der ursprüngliche Moskauer Plan dürfte schief gelaufen sein. Und nun versucht man es mit "Diplomatie" - aber einer "Diplomatie" mit Panzern und Raketen. Allerdings ist es Moskau gleichgültig, sich damit ins internationale Abseits manövriert zu haben.
31Sonnenwende09. März 2022
@30 Danke. @29 seh ich auch so.
30Xeelee09. März 2022
@28 Zahlen sind aus mehreren Quellen, Die Subventionen sind im Bundeshaushalt nachlesbar, die geschätzten Kosten für den Umbau sind unter anderem aus Publikationen von Prof. Volker Quaschening, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, Bundesumweltamt.
29AS109. März 2022
@25 @26 Bitte keine Illusionen entwickeln. Der Sturz der Regierung Selenskyj war das Hauptoperationsziel. Das ist schiefgegangen, also leugnet man das jetzt. Und das Einrichten humanitärer Korridore bedeutet nichts Anderes, als dass offensichtlich eine Entscheidung gefallen ist, wie die Eroberung der grossen Städte erfolgen soll. Ist die Feuerpause zu Ende, sind aus russischer Sicht nur noch Kombattanten in den jeweiligen Städten. Und die kann man natürlich grenzenlos bombardieren.
28Sonnenwende09. März 2022
@27 Woher hast du diese Zahlen? Wäre ja schon, wenn das so ist. @26 Ich hab auch erhebliche Zweifel daran, dass russische Zusagen belastbar sind. Gerade habe ich auf Phoenix eine Pressekonferenz dieser Sprecherin des russischen Außenministeriums gesehen, in deren Statement Folgendes zentraler Bestandteil war: Entnazifizierung und Entmilitarisierung der Ukraine und - völlig neu - die Ukraine würde mit atomaren Mitteln drohen. Wer so viel verdreht und faked, dem ist nicht zu trauen.
27Xeelee09. März 2022
@25 wir zahlen Jährlich 70 Milliarden an Subventionen für Fossile Energieträger und wir bräuchten 50 Milliarden Pro Jahr um vollständig auf erneuerbare um zu stellen, ich sehe da kein Problem.
26Stiltskin09. März 2022
2) Allerdings habe ich erhebliche Zweifel an der Redlichkeit der Aussagen die aus Moskau kommen. Ich würde mich indes seines Besseren belehren lassen. Erste Voraussetzung dass es überhaupt zu diesbezüglichen Gesprächen kommt, ist, dass beide Seiten einen Waffenstillstand beschließen, der diesen Namen auch verdient. Und es müssten auch von dritter Seite eine Kontrolle des Waffenstillstandes möglich sein. Sonst ist weiteren gegenseitigen Schuldzuweisungen Tür und Tor geöffnet.
25Stiltskin09. März 2022
1)Das Öl- Importverbot sollte auch als Chance für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien genutzt werden. Sicher, billig wird es nicht- aber es gibt keine Alternative- will man sich aus Anhängigkeiten befreien. Viel wichtiger indes, dass beide Seiten nun zu Verhandlungen über die Zukunft des Donbass/ Ukraine bereit sind, wie auch das Selenskyj zum Verzicht auf eine Natomitgliedschaft bereit scheint. Russland plane auch nicht den Sturz Selenskyj. Bleibt die Frage, wer für die Schäden aufkommt.
24Xeelee09. März 2022
@23 wir können aber sehr viel einfacher den ärmsten bei uns helfen als die Verwüstungen des Krieges in der Ukraine beseitigen, denn da werden wir auch helfen müssen wenn "alles" vorbei ist…
23Sonnenwende09. März 2022
@22 stimme dir im Wesentlichen zu und ich glaube, dass noch viel zu wenige aus der Bevölkerung die möglichen Einsparungen nutzen. Aber die Ärmsten in unserer Gesellschaft, und die meint glaube ich @21 , sind echt die Verarschten gerade.
22AS109. März 2022
@21 Wie ist denn Deine Schätzung? Wieviel Prozent der Bevölkerung sind in der von Dir geschilderten Art und Weise betroffen? Und wieviele Andere verursachen dann deren Probleme, weil sie sich in der von mir geschilderten Art und Weise verhalten? Glaubst Du wirklich, dass alle Bevölkerungsteile bereits alle Einsparmöglichkeiten nutzen, die ohne wirkliche Einschränkungen der Lebensqualität möglich sind?
21k6393209. März 2022
@20 : Das pauschal als "Gejammer" abzutun ist schlicht unmenschlich. Viele Betroffene sparen schon so viel wie können, können sich aber eine andere Heizung oder umfangreichere Sanierungen schlicht nicht leisten.
20AS109. März 2022
@19 Spekulanten können nur bei hoher Nachfrage die Preise hoch treiben. Also - Nachfrage senken führt zur Senkung des Preises. VWL-Grundkurs. Solange die Preiselastizität des deutschen Verbrauchers bei Erdölprodukten trotz Gejammers gegen 0 geht, wird sich an den hohen Preisen nichts ändern - ganz im Gegenteil. Es liegt also an den Verbrauchern, nicht an den Spekulanten.
19Xeelee09. März 2022
@15 nö wird es nicht weil spekulanten die Preise hoch treiben…
18roger1d09. März 2022
Sparen ist angesagt.
17Tormator08. März 2022
Heute hab ich mal ein Angebot bekommen für die Öllieferung 2,28 Euro pro Liter + Zuschlag für schnelle Lieferung (sonst 1 Monat warten). Normalerweise nehmen wir 3000 Liter also über 7000 Euro. Letzte Lieferung im Oktober hat bei der Menge nur 1600 Euro gekostet. Da kann man nur die Hände vorm Kopf zusammenschlagen. Da ist Tanken noch das kleinste Übel.
16storabird08. März 2022
@15 Hoffen kann man ja.
15all4you08. März 2022
Super ! Dann wird das Öl hoffentlich preiswerter auf dem Markt angeboten werden.
14commerz08. März 2022
es geht ums Geld
13dicker3608. März 2022
Na ja, bei unter 10% des Landesbedarfs ist das wahrscheinlich noch verkraftbar.
12vdanny08. März 2022
@11 : Danke für den Hinweis, aber ich wohne nicht in einem "totgedämmten" Haus, sondern im Wohnwagen. Aber ich hatte auch früher in Wohnungen noch nie ein Schimmelproblem. ist ja mit entsprechendem Lüften kein Problem. Probiert es einfach, wir können alle unseren Teil leisten
11k6393208. März 2022
@10 : Ich meinte eigentlich die Bausubstanz. Da muss man wirklich aufpassen, und sollte zumindest kontrollieren, ob sich irgendwo Feuchtigkeit oder gar Nässe bildet.
10vdanny08. März 2022
@9 : Bin als Rentnerin solche "Aktionen" gewöhnt und ich hab genug Zwangsbelüftungen ;)
9k6393208. März 2022
@8 : Passe bei solchen Aktionen bitte auf, dass durch Kondenswasser (und dadurch entstehenden Schimmel) nicht die Substanz angegriffen wird. Damit wäre nämlich keinen geholfen. 18 Grad ist eine häufig genannte sinnvolle Untergrenze - wobei schon das viel spart. Man sagt so pro Grad ca. 10%.
8vdanny08. März 2022
Es wäre für alle auch eine Möglichkeit anzufangen zu sparen, damit man vom (noch) gelieferten Gas das Ersparte in die Speicher einlagern kann und dadurch auch weniger Lieferungen auf dem Seeweg braucht. Bei diesen Lieferungen wundert es mich sowieso, dass da noch kein Aufschrei der Grünen kam in Bezug auf Umwelt-und Meeresverschmutzung. Das sind ja sicher nicht nur 2-3 Tanker mehr als sonst ;) Also ich sitze hier schon seit einer Woche bei 15 Grad, wer macht mit?
7k270808. März 2022
Alles hausgemachte Probleme, lebt damit
6k6393208. März 2022
@4 : Benzin ist das allerkleinste Problem. Wichtig wäre jetzt v.a., Altgebäude zu sanieren (schon grundlegende Dinge (Dämmmatte auf der obersten Decke, Fenster, Dachisolierung) können massiv helfen) und diesen Sommer so viel Solar, Wind und Batteriespeicher zu installieren wie nur möglich.
5Sidi08. März 2022
Ich kenne Altenpfleger die 32 Km mit Golf 4 zur Arbeit fahren und wenn die über die Preise jammern kann ich die gut verstehen .
4Calinostro08. März 2022
Wer für ein solches Embargo ist, darf zum einen nicht über 2 Euro Benzinpreis pro Liter schimpfen und muss es sich zum anderen auch künftig finanziell leisten können, z.B. mehrere Autos pro Haushalt zu betreiben oder die Kinder täglich auf Kurzstrecke im SUV zur Schule zu fahren und wieder abzuholen. In diesem Punkt könnte fast jeder wirklich enorm sparen (zumindest, wenn man sparen muss oder sollte). "Benzinpreisjammer" lasse ich definitiv nicht gelten.
3AS108. März 2022
Na,na,na soche Aussagen passen aber sogar nicht zum moralischen Impetus der Grünen. Embargo jetzt durchziehen, Preiserhöhungen in Kauf nehmen, Wirtschaft durch Krise transformieren - das sollte der Plan sein.
2Sonnenwende08. März 2022
Sagt das bloß nicht zu laut, sonst stellen die Russen die Lieferungen am Ende wirklich ein… ach so, sie können unsere Nachrichten ja nicht mehr lesen…sind ja alles Fake News…
1Wasweissdennich08. März 2022
Heute grün und morgen gelb und übermorgen schwarz :p