Berlin (dpa) - CSU-Chef Horst Seehofer hat mit seiner Einstufung der deutschen Flüchtlingspolitik als Unrechtsherrschaft eine Welle der Empörung ausgelöst. Politiker von CDU, SPD, Linken und Grünen verteidigten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gegen die Vorwürfe des bayerischen Ministerpräsidenten. […] mehr

Kommentare

6Perlini10. Februar 2016
@5 Unwahrscheinlich. Aber natürlich hast du damit recht, dass der rechte Populismus der CSU dem der AfD recht ähnlich ist. Manch einer meint ja auch, dass die CSU das Orginal und die AfD nur die Kopie ist. Und die CSU betrachtet ja die AfD auch als direkten Konkurrenten (nach dem Motto "rechts der CSU darf es keine Partei geben").
5suse9910. Februar 2016
Ob ein Mitglied der AfD für die gleichen Aussagen wohl als verfassungsfeindlich eingestuft würde?
4Perlini10. Februar 2016
@3 Aber nicht so gründlich, dass es für Schwarz-Gelb oder Rot-Grün oder gar - als eine der realistischen unrealistischen Optionen - Rot-Rot-Grün reicht.
3Thorsten070910. Februar 2016
@2 wir wissen beide das auch Meinungsforschungsinstitute gründlich daneben liegen können. Dennoch wird mindestens einer der 3 Parteien (für das Verhalten) vom Wähler abgestraft, m. E. zu recht. Dann kann die Konstellation wieder ganz anders ausfallen.
2Perlini10. Februar 2016
@1 Stand jetzt (also nach Umfrageergebnissen) bedeuten Neuwahlen eine Große Koalition. Andere Konstellationen sind nicht möglich.
1Thorsten070910. Februar 2016
Das ist Torpedierung der eigenen Koalition (auch wenn es zum Teil gerechtfertigt ist). Dennoch ist man die Verpflichtung eingegangen, die BRD zu regieren und momentan weiß man nicht, wer in Berlin überhaupt regiert. Wenn das so weitergeht, gibt es vorgezogene Neuwahlen. Was ja auch eine neue Chance bedeuten könnte für Deutschland bzw. Europa