Seeon (dpa) - Die CSU verschärft zum Start in das Bundestagswahljahr den Dauerstreit um eine Obergrenze für Flüchtlinge mit Kanzlerin Angela Merkel. CSU-Chef Horst Seehofer sagte zum Auftakt einer Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon: «Dieses Land ist polarisiert […] mehr

Kommentare

5lutwin5205. Januar 2017
Das habe ich verstanden. Aber es ist nun mal so, dass er sich in Gesamtdeutschland entweder lächerlich macht oder einfach nur ein Erpresser ist. Die Obergrenze ist schon fast der Tod der Koalition. Denn Angela Merkel hält strikt dagegen. Wenn die Obergrenze nicht in einen neuen Koalitinsvertrag kommt verliert Seehofer sein Gesicht. Deswegen die Waffel. Merkel ist verschlagen, sie wird sich nicht erpressen lassen. Und im CSU-Land ist sie beliebter als der Chef. Deswegen ist sie so gelassen.
4Folkman04. Januar 2017
@2 : Seehofer treibt nichts so an, wie die Wahlen in Bayern, wo es nach Möglichkeit die absolute Mehrheit werden sollte. Dieses Ziel ist allgegenwärtig bei ihm, und danach richtet er seine Statements aus, wohlwissend, wie weite Teile der Bayern ticken - nämlich konservativ bis rechts.
3lutwin5204. Januar 2017
Er kann es nicht lassen... (hat echt ein anner Waffel)
2HelmutPohl04. Januar 2017
Erstens sehe ich Deutschland wegen der Flüchtlingskrise nicht gespalten,auch wenn es unterschiedliche Auffassungen gibt.Eine politische Spaltung gibt es höchstens zwischen CDU u. CSU,betrieben durch Herrn Seehofer u.seine Parteikollegen.Und dies nicht nur in der Flüchtlingsfrage.Bei allem aber geht es ihm nicht um die Flüchtlinge oder andere Gruppen,also nicht um die Menschen,sondern nur seine eigene Macht.Ja,dies ist so in der Politik,aber Seehofer sticht in diesem Punkt besonders hervor.
1tastenkoenig04. Januar 2017
Wenn er Polarisierung und Spaltung beklagt, dann darf er gerne mal in den Spiegel schauen. Denn er trägt seinen Teil dazu bei.