Köln (dpa) - Mit einem Beitrag im sozialen Netzwerk Twitter hat die 17-jährige Naina aus Köln eine Diskussion über die Aufgaben von Schulbildung ausgelöst. «Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen» lautet […] mehr

Kommentare

102fastHunter13. Januar 2015
Nichteinmal den Tweet-Text hat sie selbst verfasst. Inhaltlich gleiche Texte sind doch schon seit monaten im Internet unterwegs. Mal ganz zu schweigen, dass man in der Schule nicht die Alltagsbewältigung, sondenr Allgemeinwissen gelehrt bekommt, um die kognitiven Fähigkeiten zu erweitern. Was kommt jetzt? Sollen wir den Teenis beibrigen, wie man sich die Schuhe bindet und die Uhr liest?
9NiciW13. Januar 2015
@6 Sehe ich auch so. So lange sie "tweeten" und "retweeten" kann ist doch alles super ;-) Selbst Informationen einholen? Ne ... bloß nicht. @8 Warum gute Nacht ... an keinem der aufgeführten Punkte ist auf den ersten Blick etwas negatives zu finden. Aber es wird schon Gründe für diese Aussage geben.
8ochse2113. Januar 2015
Also wenn wir die "Finzanzkompetenz" von unseren Eltern lernen sollten, dann gute Nacht. Mein Vater hatte ne Vollkasko für nen 21 Jahre alten Wagen, hat sich drei Bausparverträge andrehen lassen, ne Lebensversicherung und ne Eigentumswohnung, die wir nie zu Gesicht bekamen.
7Perlini13. Januar 2015
@2 Was gibt's denn bei Miete und Versicherungen groß beizubringen? @topic Welch Schüler will sich mit dem deutschen Steuerrecht auseinandersetzen? Und wenn ich Gedichtanalyse nicht dazuzähle, dürfte die Schulzeit die Zeit sein, in der man am meisten mit unser Kultur in Berührung kommt (für viele die einzige Zeit).
6k1213413. Januar 2015
Ich kann nicht tweeten, aber von Steuern, Miete und Versicherungen weiss viel. Wenn sie in 4 Sprachen Gedichtsanalyse schreiben kann, müsste Sie auch in Büchern darüber lesen können. Wer Interesse hat, kann sie/er danach forschen.
5Sternensammler13. Januar 2015
Die Eltern haben doch selbst wenig bis keine Ahnung.
4Mbewis13. Januar 2015
aber genau das gehört es hin die kids lernen viel aber auch nix was sie wirklich brauchen
3Gambolino13. Januar 2015
In der Schule hatten wir so etwas auch nicht, ist ja auch Aufgabe der Eltern.
2slowhand13. Januar 2015
Recht hat sie, aber wenn die Kids das schon in der Schule lernen wen sollen denn dann Finanzamt, Vermieter, Versicherungen und Co. über den Tisch ziehen? Das würde ja das Wirtschaftswachstum schmälern, das geht nun wirklich nicht.
1Cumulus13. Januar 2015
Das ist in der Regel ja auch die Aufgabe der ELTERN und/oder Großeltern.