Berlin - In mehreren Städten in Deutschland sind am Donnerstag wieder Tausende Schüler auf die Straße gegangen, um gegen die Wehrdienstbeschlüsse der Bundesregierung zu demonstrieren. Aufgerufen zu den Demos hat wie schon im Dezember das Bündnis "Schulstreik gegen Wehrpflicht". Dieses hatte an […] mehr

Kommentare

17Stoer05. März um 18:40
@15 ich hab's 1995 auch freiwillig gemacht...hätte verweigern können,oder Zivildienst leisten können...meine Eltern sagten mir,es ist meine Entscheidung was ich tue,und was ich tue akzeptieren sie voll und ganz ....
16thrasea05. März um 17:54
@14 Stimmt. Ergänzend: 1995 konnte man sich für die Bundeswehr doch auch keine Kampfeinsätze vorstellen, wie sie dann auf dem Balkan und in Afghanistan gefolgt sind.
15Pontius05. März um 17:44
weiter zurück - bis hin zur Aussetzung. Die Zeiten haben sich also geändert - und haben sich auch weiter geändert, so dass nun wieder mehr Militär benötigt wird. Ob das durch pure Freiwilligkeit lösbar ist, weiß ich nicht. Ich hoffe es. Hättest du es damals auch freiwillig gemacht?
14Pontius05. März um 17:41
@3 1995 warst du in der Zeit, bei denen der Feind nicht mehr vor der Türe lag aber immer noch darin, dass man die Bundeswehr noch nicht deutlich in der Stärke abgebaut hat (in Richtung der Friedensdividende) - aber selbst zu der Zeit sind rund ein Drittel der Jugendlichen zum Zivildienst gegangen und fast ein weiteres Drittel wurde ausgemustert: <link> Im folgenden Jahrzehnt ging die Zahl der Wehrdienstleistenden immer
13Sonnenwende05. März um 13:55
Steuern entscheiden auch nicht über Lebenspläne und Haltungen von Bürgern. Steuern und Abgaben (wie der Rundfunkbeitrag) sind Pflicht eines jeden Bürgers, und nicht nur einer Gruppe.
12Axiom05. März um 13:50
Der Steuerzahler wird auch nicht gefragt, ob er Steuern zahlen möchte.
11thrasea05. März um 13:27
@10 Auch um solche Dinge zu klären wären Gespräche sinnvoll gewesen. Ich sehe das wie @9 . Menschen mögen es nicht, wenn über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Warum spricht man nicht wenigstens mit denen, die es betrifft?
10Stoer05. März um 13:19
@9 : Nun die Antworten aus dieser "Befragung" wären doch eindeutig ins negative gelaufen.Erreicht hätte man damit ja eigentlich nichts...Viele Ansichten über den Wehrdienst liegen aber völlig im Falschen...Wenn ich nur schon die Aussage hören,das keiner in ein Kriegsgebiet geschickt werden möchte...völlig an den Haaren herbeigezogen.
9tastenkoenig05. März um 13:16
Wäre ein Anfang gewesen. Von Anfang an, als das Thema aufkam, haben die Schülervertretungen gesagt: sprecht mit uns, nicht nur über uns. Ist nicht mal ansatzweise passiert. Natürlich gibt es dann Widerstand, der zumindest in Teilen vermeidbar gewesen wäre.
8Stoer05. März um 13:13
@7 : Dann muss ich allerdings fragen: Wie hätte man die Betroffenen einbinden wollen? Hätte man die fragen sollen?
7tastenkoenig05. März um 12:35
Es ist doch auch ein Riesenunterschied, ob man wie viele von uns in dem Bewusstsein aufwächst, einen (Wehr-)Dienst leisten zu müssen, oder ob man ohne dieses aufwächst und Knall auf Fall mit dieser völlig unerwarteten Wendung des näheren Lebenswegs konfrontiert wird. Da stellt man die Wehrpflicht naturgemäß viel grundsätzlicher infrage. Wesentlicher Kritikpunkt ist auch, dass entschieden wurde ohne die Betroffenen irgendwie mit einzubinden.
6Sonnenwende05. März um 12:19
@5 Das war in meiner Jugend und als junge Erwachsene während der 80er und 90er in Bayern. Ich glaube nicht unbedingt, dass das vom Bundesland abhängig ist, vielleicht aber von der Größe eines Bundeslandes und davon, wie viele Großstädte in ihm liegen.
5Stoer05. März um 12:11
@4 : Mhhh also ich weiss nicht ,ob so was Bundeslandabhängig ist/war...Im Saarland,da gab es solche Demos früher nicht...und heute hab ich auch nix davon gehört...Aber stimmt auch...Meinung und Haltung sind da ursächlich ...
4Sonnenwende05. März um 12:09
@3 Die Zeiten haben sich nicht geändert, auch heute gibt es viele junge Leute, die mit der Wehrpflicht einverstanden sind und/oder nicht demonstrieren. Das ist eine Frage von Meinung und Haltung. Ich kann mich an viele Demonstrationen gegen die Wehrpflicht und Musterungen erinnern, die ich aus Solidarität mit meinen männlichen Freunden mitgegangen bin.
3Stoer05. März um 11:51
Als ich 1995 zum Bund bin ,hatte ich nicht mal Ansatzweise die Idee,zu demonstrieren oder zu streiken...ja ja ,wie sich die zeiten ändern
2Axiom05. März um 11:40
Am Sonnabend demonstrieren geht wohl nicht? Ist den Schülern ihre Bildung nicht wichtig?
1Kabumm05. März um 11:29
UNSINN! Si vis pacem - parabellum!