Berlin (dpa) - Nach Altkanzler Gerhard Schröder durchkreuzt mit Sigmar Gabriel ein weiterer früherer SPD-Vorsitzender die Linie der Parteiführung in der Ukraine-Krise. Der Ex-Außenminister fordert eine «Diskussion ohne Tabus und Denkverbote» über die Frage der Waffenlieferungen an die Ukraine. «Die […] mehr

Kommentare

19Sonnenwende31. Januar 2022
@18 Du, das ist wieder der mit dem grauenhaften Übersetzungsprogramm. Und der Link verweist auf ein Verschwörungs-Video, dass zwar in Deutsch besprochen ist, aber in französisch beschriftet. Ganz schlecht gemachter Fake.
18tastenkoenig31. Januar 2022
Und wie passt das Verweigern der Waffenlieferungen mit der angeblich an die USA verlorenen Führung zusammen? Die sind damit nämlich gar nicht zufrieden.
17Tommys31. Januar 2022
Die Deutschen haben keinen Standpunkt, sondern zeigen ein großes herumgeeiere. Sie sagen 5000 Helme zu und verweigern die Waffen, dann gibt es über Kreuz gelagerte Denker die die Situation nicht einfacher machen, aber... die ideologischen grün und links und Abhängigen der SPD haben die Führung aus den Händen gegeben, wie vorherige Regierungen schon längst an die USA verloren.... die diese Welt in diese Situation hinein manövriert haben. Bewusst und gewollt... <link>
16Stiltskin30. Januar 2022
Deutschland ist einer der größten Waffenlieferanten dieser Welt. Allein in den letzten Tagen der Merkel Regierung wurden noch Rüstungsexporte von über 4 Milliarden Euro freigegeben. Ein Großteil geht an einen umstrittenen Empfänger- Ägypten. Und auch unter der aktuellen Regierung wird sich daran kaum etwas ändern. Angesichts von 120.000 russischen Soldaten an der Grenze zur Ukraine ist es naiv, Wirtschaftssanktionen des Westens als Agression zu bezeichnen.
15Sonnenwende30. Januar 2022
(2) deutscher Politiker zu sein, nicht nur der SPD. @8 Man sollte aber eine Strategie haben und diese dann auch kommunizieren können.
14Sonnenwende30. Januar 2022
@5 Man sollte Artikel schon zu Ende lesen – genau das sagt Ischinger am Ende, nämlich dass die Haltung Deutschland eigentlich nicht schlecht ist und die internationale Berichterstattung nicht ganz fair, man sich aber nicht in der Welt durch den Kakao ziehen lassen müsste, sondern die Kommunikation ändern müsste, weil man eben sehr viel geleistet hat, was Finanz- und wirtschaftliche Hilfe sowie politische Vermittlung für die Ukraine anbetrifft. Kommunikation scheint nicht gerade eine Stärke (2)
13k29329530. Januar 2022
@11 ,12 : Ja, und auch wenn ich mit arbeitenden Rentner*innen so meine Probleme habe, bin ich doch traurig über diese jetzt brachliegende Expertise.
12AS130. Januar 2022
@11 Sie hat sich selbst in Rente geschickt - so sehe ich das jedenfalls.
11tastenkoenig30. Januar 2022
@10 : Sie wäre auch gegangen, hätte der Wähler sich anders entschieden.
10k29329530. Januar 2022
@2 : Tja, und die, die als einzige Russisch besser versteht als die gesamte EU- und NATO-Spitze, ist gerade vom deutschen Wähler in Rente geschickt worden.
9AS130. Januar 2022
@8 Es geht darum, die eigenen Interessen zu definieren und dann entsprechend dieser Interessen zu handeln. Also wäre der zweite Schritt, nachdem man die Interessen definiert hat, erstmal festzustellen, welche Handlungsweise dann diesen Interessen am besten Rechnung trägt.
8HelmutPohl30. Januar 2022
Ischinger: "dass Deutschland nun in den USA und bei anderen Bündnispartnern «in einem miesen, schlechten Licht» dastehe" - Es geht nicht darum, in einem guten Licht dazustehen, sondern so zu handeln, daß dieser Konflikt aufgelöst wird. Waffen tragen dazu mit Sicherheit nicht bei.
7AS130. Januar 2022
@2 Genauso ist es. Es ist aber die logische Folge der seit 30 Jahren andauernden Weigerung, überhaupt mal die deutschen Interessen in der Außen- und Sicherheitspolitik zu definieren und dann darauf basierend eine Strategie zu entwickeln. In solchen Krisen zeigt sich dann diese mangelnde Interessendefinition und Strategie eben besonders deutlich - anhand einer Kakophonie.
6pullauge30. Januar 2022
überall mitreden wollen - haben wohl zu viel Zeit
5e1faerber30. Januar 2022
Ichinger sollte es doch besser wissen. Alle die Waffen liefern, Soldaten in der Nähe stationieren oder nur dumm quatschen, tun nichts zur Entspannung im Ukraine-Konflikt. Wer auch nur über eine russische Aggression spekuliert, will keine Entspannung sondern nur eine Verschärfung und weitere Isolation Russlands.
4amitiger2430. Januar 2022
Ganz großes Kino, was die spd da aufführt. Aber der Wähler hat es so gewollt...
3ProjektAutobahn30. Januar 2022
So kennt man die beiden... ^^
2thrasea30. Januar 2022
@1 Es geht doch nicht darum, einen Krieg mit Waffen zu unterstützen. Wichtig wäre nur, nach außen eine einheitliche Haltung zu vertreten. Dieses Hü und Hott, was wir in den letzten Wochen gesehen haben, ist wirklich nicht hilfreich.
1k50535930. Januar 2022
Na und? Besser ein Ansehensverlust als einen Krieg mit Waffen zu unterstützen.