Berlin - Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hält es für geboten, manche Empfänger von Sozialleistungen zu einem sozialen Dienst zu verpflichten. "Eine Pflicht zu gemeinnütziger Arbeit kann sinnvoll sein für jene Empfänger von Grundsicherung, die sich dem Arbeitsmarkt entziehen, um lukrativer […] mehr

Kommentare

23Folkman11. Februar um 07:08
@21 : Verstehe. Und wo, bitte, gibt die CDU in aller Deutlichkeit zu, dass es ihr darum geht, Menschen zu irgendwelchen Arbeiten zu zwingen und damit zu den billigsten Arbeitskräften der Nation zu machen? Du kannst Dich winden, wie Du willst, es bleibt dabei: Dir geht es einzig und allein darum, die SPD mit allen Mitteln zu diffamieren. Das hat schon pathologische Züge...
22Pontius11. Februar um 06:04
Für die hohen Kosten der "billigen Arbeitskräfte" mit mindestens 2.600€ brutto wird sich bestimmt gleich wieder beschwert, denn die müssen ja durch Steuern finanziert werden.
21tchipmunk11. Februar um 03:17
@19 Auch die SPD ist scharf auf billige Arbeitskräfte, die sich für die Nation bzw. fürs Gemeinwesen abrackern. Nicht nur die CDU, auch die SPD hat da Dreck am Stecken. Der Unterschied ist nur, die CDU gibt es offen zu und versucht es gar nicht erst zu vertuschen.
20Dr_Feelgood_Jr09. Februar um 10:05
@2 Doe de groetjes aan Geert.
19Folkman09. Februar um 08:18
@18 : Ist halt wieder einer dieser netten, aber durchschaubaren Versuche, die SPD mit Dreck zu bewerfen. obwohl es hier nunmal um die CDU geht, die Zwang anwenden will, um die billigsten Arbeitskräfte der Nation zu generieren :-/
18Pontius09. Februar um 08:15
Wenn es ein Pflichtdienst ist, dann kann der per se nicht freiwillig sein, maximal die Art und der Ort dabei können diese Eigenschaft besitzen.
17tchipmunk09. Februar um 07:45
@12 Man sollte doch etwas aufpassen, wenn man solche Vergleiche anstellt. Dann könnte man auch sagen, ein "freiwilliger" Pflichtdienst (SPD) ist z.B. auch nur eine kuschelige Umschreibung für eine Art Arbeitspflicht für alle. Und es gibt auch die rote Peitsche, die das Hamsterrad antreibt, man kann sie nur schwerer erkennen. Am ehesten sieht man es am eigenen leeren Portemonnaie.
16tchipmunk09. Februar um 07:27
@8 Also die heißen nicht beide Monika, sondern die eine ist die Veronika Grimm :-) Die Grimm ist mir dabei etwas sympathischer, sie weist immer wieder auf den mangelnden Reformwillen der Bundesregierung hin und hat auch die längerfristigen Auswirkungen hoher Schulden im Blick.
15nadine211308. Februar um 16:17
@13 : Gegen die Clans und sogenannte "Arbeitsvermittler" und die Handwerksbetriebe, die keine eigenen Angestellten, sondern nur noch Subunternehemen beschäftigen, kommen Zoll und Polizei wegen Personalmangel doch nur ganz selten ran. Hiergegen könnte die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer mal was sinnvolles tun.
14Irrglezia08. Februar um 14:57
@1 Sehr treffend formuliert!
13raffaela08. Februar um 07:53
Hey, ich war 36 Jahre mit Handwerkern beschäftigt und kenne Handwerksbetriebe ohne Ende. Es sind nicht die armen Leute, die den Hintern nicht hochkriegen und Bürgergeld bekommen, es ist nicht der Flüchtling, der sich mit Straßenkehren ein paar Euronen verdient. Es sind sehr viele Unternehmer, die sich mit Schwarzarbeit ein goldenes Näschen verdienen. Da sollte man mal hingucken. Die Berliner Clans mal hochnehmen, die Geldwäsche im großen Stil betreiben uvm.
12Folkman08. Februar um 07:51
Schwarzarbeit bei gleichzeitigem Leistungsbezug zu bekämpfen, ist völlig richtig, aber das rechtfertigt keine Arbeitspflicht für alle, wie sie Schulze vorschwebt, der gerade eifrig versucht, die aufgebrachte Volksseele zu besänftigen bzw. die AfD rechts zu überholen. Eine Arbeitsaufnahme muss/sollte immer freiwillig geschehen; Menschen mit der Peitsche zu einer Arbeit zu zwingen, hatten wir in der NS-Zeit schon mal. Nannte sich Reichsarbeitsdienst...
11raffaela08. Februar um 07:50
Ich habe euch beide verstanden - und weiß auch, dass sie nicht in der Politik tätig ist. Nur wer Wirtschaftsweise sein will, der sollte eben auch die Leute im Visier haben, die die Wirtschaft am Laufen halten - und das sind eben die AN und nicht nur AG. Die AN geben das Geld ja auch aus. @8 Ich mag weder Schnitzer noch Grimm. ;)
10Pontius08. Februar um 07:48
Was ein nicht zu kleiner Teil der Bevölkerung auch noch feiert...
9Pontius08. Februar um 07:45
@8 Ich bin mir unsicher, ob Schnitzer mit ihren Vorschlägen öfters sozial handelt, aber das "Schwarzarbeit reduzieren" hat auf jeden Fall einen großen sozialen Hintergrund: Da werden die Sozialkassen ebenso mit betrogen - nur nur der Staat um seine Steuereinnahmen gebracht (welche andere Unternehmen dann mit höheren Steuern ausgleichen müssen, was der eigentliche Grund des Vorschlages sein dürfte). Und Schulzes Vorschlag ist pures nach unten treten, da ist das C mal wieder gestrichen worden.
8Sonnenwende08. Februar um 07:34
@5 Bist du sicher, dass du Schnitzer nicht mit Grimm verwechselst? Sie heißen beide Monika ... ich finde nämlich, dass Schnitzer im Gegensatz zu Grimm durchaus soziale Aspekte differenzierend im Blick hat. Sie differenziert ja auch hier deutlich mehr als Sven Schulze, seit kurzem Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.. Ansonsten möchte ich @7 recht geben: die Kompetenz von Frau Schnitzer liegt im Wirtschaftsbereich. Für soziale Aspekte gibt es andere Fachleute.
7Pontius08. Februar um 07:17
die Wirtschafts angekurbelt werden. Was das für Auswirkungen auf andere Teile der Gesellschaft haben wird, steht dabei eher im Hintergrund.
6Pontius08. Februar um 07:15
@5 Ich hätte es etwas mehr bzw. besser ausführen sollen: Sie ist in erster Linie Teil des Wirtschaftsrates und soll der Politik Anregungen und Vorschläge übermitteln, wie man die Wirtschaft stärken kann. Wäre sie Teil eines Sozialrates, dann wären ihre Vorschläge für die Wirtschaft in der Regel untragbar - würde es so einen Rat zur Beratung der Bundesregierung geben (zumindest fällt mir jetzt keiner ein, welcher das täte). Aus dieser Position heraus sollte man die Vorschläge sehen: Es soll damit
5raffaela08. Februar um 07:07
@3 Ich habe nciht behauptet, dass Frau Schnitzer Politikerin ist. Ich habe lediglich ihre doch oft unsozialen Vorschläge bemängelt.
4Pontius08. Februar um 07:06
ordentlich vergütet werden? Dann braucht es auch keine Grundsicherung für diese Menschen. @2 Es sind nicht nur Migranten, welche schwarz arbeiten.
3Pontius08. Februar um 07:05
"die sich dem Arbeitsmarkt entziehen, um lukrativer schwarz zu arbeiten" Will will man diese finden? Natürlich ist deren Verhalten sozial schädlich und sollte nicht vorkommen - das gilt genauso für die Arbeitgebenden, welche hier wieder einmal außen vor gelassen werden und welche die Sozialsysteme ebenso schädigen. Ja es ist auch öfters mal einer von uns, daran sollten wir uns gewöhnen. @1 Sie ist aber keine Politikerin. Zumal ich mich immer frage: Warum soll diese gemeinnützige Arbeit nicht
2petre05908. Februar um 06:22
Migranten zouden dit werk moeten doen, ze willen hulp, maar ze doen niets.
1raffaela08. Februar um 05:50
Diese Frau Schnitzer haut monatlich irgend eine neue Idee raus, die sicherlich nicht sozial ist. Mag sein., dass man gewisse Klientel so in gemeinnützige Arbeite verpflichten kann (sofern das Ganze überhaupt durchsetzbar ist) aber was haben diese Einrichtungen davon, wenn da Leute antanzen, die eh keinen Bock auf Arbeit haben? Ich möchte von so einem Spezie sicherlich nicht auf der Krankenstation begegnen.