Teheran (dpa) - Sechs Wochen nach seiner umstrittenen Wiederwahl hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad eine empfindliche politische Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem Machtwort des obersten geistlichen Führers, Ajatollah Ali Chamenei, trat sein Stellvertreter Esfandiar Rahim […] mehr

Kommentare

4tastenkoenig25. Juli 2009
Es ist ja meines Wissens sogar hochoffiziell, dass der Wächterrat über dem Staatspräsidenten steht. Man gewinnt den Eindruck, dass es hinter den Kulissen mächtig brodelt. Dass Rafsandschani öffentlich Kritik an Chamenei geäußert hat, ist schon verblüffend. Der scheint nun darum bemüht, seine Autorität zu demonstrieren.
3Cortex25. Juli 2009
Allmählich sollte es auch dem letzten klar sein, dass es genug Beispiele auf der ganzen Welt gibt. Die meisten Regierungsführer sind nur Marionetten in einem großen Theater. Da ist Iran nicht der einzige Staat, der so agiert.
2Stiltskin25. Juli 2009
Hm, allmählich sollte es auch den letzten klar sein. Nicht Ahmadinedschad hat das sagen im Iran, sondern erzkonservative, religiöse Eiferer um Ajatollah Chamenei. Ahmadinedschad ist nur das Sprachrohr dieser religiösen Clique, die das ganze öffentliche Leben lenkt.
1Azador25. Juli 2009
lol, wegen so einer Äußerung? Die Regierenden da sind wirklich krank im Kopf...