Berlin (dts) - Der sogenannte "Schienenverkehrsbeauftragte" der Bundesregierung, Michael Theurer (FDP), kritisiert die debattierten Nachfolgeangebote für das Neun-Euro-Ticket. "Vom 0-Euro-Ticket halte ich nichts. Es ist weder finanzierbar noch sinnvoll. Preise haben ja auch eine Lenkungswirkung und […] mehr

Kommentare

4k29329502. August 2022
<<Wenn das auch funktioniert, ohne Milliarden in den Ausbau der Schieneninfrastruktur zu investieren>> - unglaublich, wie dumm man für diesen Job sein muss!
3wimola02. August 2022
Ich lese das Lieblingswort der FDP "Lenkungswirkung" wirklich sehr gern. :( Damit kann man schlichtweg alles klein oder groß reden. Wenn er sich wenigstens nur auf "nicht finanzierbar" beschränkt hätte ... - aber nicht sinnvoll? Natürlich wäre es sinnvoll und auch richtig, einen kostenlosen öffentlichen Beförderungsverkehr einzuführen. Ganz sicher finden sich "irgendwo" auch die nötigen Mittel, um den Ausbau in den ländlichen Gebieten zu realisieren. Man muss es nur wollen.
2Pontius02. August 2022
Ich habe auf die Schnelle in Berlin nur das Auszubildenenticket gefunden, was monatlich unter 69€ kostet - nur dass man dann auch außerhalb Berlins mit diesem Ticket unterwegs sein kann, könnte die zusätzlichen 11€ sogar als Gewinn dastehen lassen. Sogar Schüler müssen mehr bezahlen. Wenn er sich auf das Sozialticket bezieht, dann kann das immer noch bezuschusst werden und dient damit nur als Alibi...
1slowhand02. August 2022
>> "Das 69-Euro-Ticket wiederum könnte dazu führen, ... das wichtige Ziel des Koalitionsvertrags, nämlich Verdopplung der Fahrgäste bis 2030, leichter erreichen", so Theurer. << Hat er das was er hier von sich gibt eigentlich selbst verstanden?