Berlin - Der Eigentümerverband Haus und Grund hat mit scharfer Kritik auf die Ankündigung einer Mietrechtsreform von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) reagiert. "Wenn Mieten nicht einmal mehr entsprechend der allgemeinen Preisentwicklung steigen dürfen, kann von Fairness keine Rede sein", […] mehr

Kommentare

11Pontius24. Dezember 2025
Wer es nicht vergessen hat, sind die Vermietenden und deswegen hat sich der Anteil an Indexmietverträgen deutlich erhöht: <link> - und das in einem Vermieter*innen-Markt - das nennt man dann wohl selektive Wahrnehmung.
10tchipmunk24. Dezember 2025
Also mit 6,9 % (2022) und 5,9 % (2023) war die Inflation in der Vergangenheit sehr hoch, als erwachsene Person sollte man das in 2025 noch nicht vergessen haben, außer man leidet unter selektiven Gedächtnisschwund.
9Pontius22. Dezember 2025
Weil man sich ja Inflationen knapp unter 10% auch vorstellen konnte - kannte man als erwachsene Person ja aus der Vergangenheit...
8Chris198621. Dezember 2025
@7 Nein. Bei einem Indexmietvertrag kann der Vermieter die Miete nur mit und max. um die Inflation erhöhen aber nicht mehr und der Mieter dürfte sogar die Miete senken, wenn es eine Deflation gäbe. Der Indexmietvertrag darf auch nicht bei einer höheren Miete beginnen als andere Mietverträge (umgeht also auch keine Mietpreisbremse etc.). Gleichzeitig darf der Vermieter auch keine Mieterhöhung wegen Modernisierung mehr durchsetzen außer die Modernisierung ist gesetzlich verpflichtend.
7tchipmunk21. Dezember 2025
@6 Der Vermieter kann doch auch so die Miete erhöhen, wenn er das will. Als Verbraucher würde ich so einen Indexmietvertrag niemals unterschreiben. Denn solche Verträge dienen nur dazu, den Mietspiegel zu umgehen. Genauso die Abzocke mit möblierten Wohnungen. Studentenbuden mit 15qm für 500 oder 600 EUR wo nen Tisch und nen Schrankbett drin steht, das ist einfach absurd.
6Chris198621. Dezember 2025
@5 Jahrelang war die Inflation niedrig, da hat man sich als Mieter mit Indexmietvertrag vor Mietsteigerungen über der Inflation abgesichert und das natürlich ganz bewusst, denn man hat als erwachsener Mensch einen Vertrag unterschrieben. Gerade in Städten mit über der Inflation steigenden Kaltmieten war das ein großer Vorteil für die Mieter. Der Mieter zahlt ja schließlich auch inflationsbedingt steigende Preise im Supermarkt, bei seinem Stromversorger usw. usf. warum also nicht bei der Miete?
5tchipmunk21. Dezember 2025
Warum soll ein Mieter als normaler Verbraucher das Risiko der Inflationsentwicklung aufgebürdet bekommen? Der Mieter kann dieses Risiko überhaupt nicht abschätzen und nicht beeinflussen. Er hat auch keine Instrumente sich dagegen abzusichern bzw. gegenzusteuern.
4Chris198621. Dezember 2025
Als die Inflation niedrig war, wurde sogar noch für Indexmietverträge geworben. Jetzt, wo der "Nachteil" mal in Richtung des Mieters ausschlägt, wollen die Sozialisten natürlich dagegen vorgehen. @2 Ich kenne genug private Vermieter mit <10 Wohnungen, die beim HuG sind. Ist auch sinnvoll, sie bieten für ihre Mitglieder rechtssichere Mietverträge und auch kostenlose Rechtsberatungen an. Dinge, die große Vermieter bzw. Firmen in der Regel selbst organisieren.
3HmHm21. Dezember 2025
Es droht Vermieter-Verarmung..
2hardcorebiber21. Dezember 2025
Sind ja auch gewiss ganz ganz viele der privaten Vermieter mit (nur) 1-2 Wohnung im Eigentümerverband Haus und Grund.... <link>
1tchipmunk21. Dezember 2025
Klingt alles wie Mimimi von Vermietern, die im Sterben liegen... in Wahrheit aber abzocken ohne Ende. Dieses Elend kann man sich ja kaum noch mit ansehen.