@2
Diese "urban" Legende über NATO-Osterweiterung. Also ein Genscher hat mal etwas derartiges an jemanden gesagt, oder? Wenn ja, ein Aussenminister kann sowas keineswegs versprechen, und das wissen die Kremlchefs auch ganz gut.
@5
: also was unbequem ist, gegen russland zu schiessen als politiker hab ich noch nich verstanden.. ist doch ganz angenehmes feindbild...
mutiger ist es, mal nato-partner in frage zu stellen
Armes gedemütigtes Russland. Es ist schon demütigend, wenn man nicht mehr andere Länder brutalt unterwerfen kann. So etwas wie Selbstbestimmung - das muss man dann notfalls mit einer 5. Kolonne untergraben, um dann zu sagen: ab 3 Uhr 33 wird zurückgeschossen. Schäuble hat wieder einmal den Mut, unbequemes zu sagen.
Wenn sich die NATO nicht an Verträge hält und sich nach Osten ausdehnt, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich Russland wenigesten seinen Hafen im Schwarzen Meer sichert. Wenn die Ukraine Mitglied der NATO wird, ist der weg und das Gegenbüdniss wäre direkt an der Landesgrenze.
Russland verhält sich doch auch nicht anders. Da wird die Krim annektiert und mit der "Demokratie" ist es auch nicht weit her. Lukaschenko wird unterstützt und eigene Regimegegner werden eingesperrt oder schlimmeres.
«Wir haben ein Russland, das sich durch die Entwicklung in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts irgendwie in seinem Selbstverständnis gedemütigt fühlt.» Falsch, Herr Schäuble. Russland fühlt sich nicht gedemütigt, Russland WURDE GEDEMÜTIGT. Die NATO-Osterweiterung, entgegen dem Versprechen es nicht zu tun, ist ein Schlag ins Gesicht und wahrscheinlich auf Dauer unverzeilich. Wie soll Russland der NATO wieder etwas glauben.
Einer nuklearen Bedrohung hat Deutschland nichts entgegen zusetzen. Aber sollte es so weit kommen wird es die Welt wie wir sie kennen sowieso nicht mehr geben.