Frankfurt am Main (dts) - Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, schätzt die direkten Kosten des großangelegten Streiks bei Bahnen und Bussen, an Flughäfen sowie Häfen an diesem Montag auf maximal 181 Millionen Euro. Das wären rund 0,006 Prozent der jährlichen Wertschöpfung der deutschen […] mehr

Kommentare

9Polarlichter28. März 2023
Der Vergleich zu Frankreich hinkt natürlich enorm. Kann mich noch gut an meine Zeit in Paris erinnern, als dort dann reihenweise Nacht zu Nacht gefühlt Straßen in Flammen standen und morgens man nur noch ausgebrannte Autos in Reihe sah. Dort eskalieren Demos auch aufgrund der Banlieues, Vororte zum Abwinken aufgrund miserabelster Verhältnisse. Obwohl wir mit Gelsenkirchen und Duisburg-Marxloh stark dran arbeiten.
8Pontius28. März 2023
"Wir brauchen keine französischen Verhältnisse." Davon sind wir noch meilenweit entfernt. @1 Als Vergleich: in Frankreich rechnet man pro Streiktag mit etwa 0.1% weniger BIP.
7Shoppingqueen27. März 2023
@6 Oh, sorry. Ich dachte weil Du ja anscheinend weißt wie das im Nahverkehr läuft hättest Du Einblicke und bist vom Fach... War mein Fehler... Also für komplett Aussenstehende: EVU = Eisenbahnverkehrsunternehmen; PU = Personenunfall; Tf = Triebfahrzeugführer (für viele nur "Lokführer")
6guk27. März 2023
@4, es wäre sehr hilfreich, wenn du nicht soviel unbekannte Abkürzungen verwenden könntest. Übrigens sind nicht alle Verkehrsunternehmen teil eines Energieversorgers!
5Shoppingqueen27. März 2023
@4 Ich habe bei einem EVU gearbeitet, die mussten sogar Strafe zahlen wenn sie nach einem PU nicht fahren konnten weil der Tf und der Zug ausgefallen sind.
4guk27. März 2023
@3 Da sind aber Streiks und höhere Gewalt ausgenommen!
3Shoppingqueen27. März 2023
@2 Wenn ein EVU die Leistung nicht erbringt zahlt es Strafe an den Auftraggeber (Verkehrsverbund)
2guk27. März 2023
Ob der Herr Chefvolkswirt, da auch berücksichtigt hat, das im Personennahverkehr die Unternehmen Gewinn machen bei einem Streik? Es entfallen für jeden Streiktag Lohn und Energiekosten, Es werden aber Besitzer von Zeitkarten nicht entschädigt! Auch im Fernverkehr, halten sich die Verluste wen es welche gibt in Grenzen. In der Regel werden Tickets umgebucht, was zu einer höheren Auslastung an anderen Tagen führt. Es werden wahrscheinlich keine zusätzlichen Flüge oder Bahnverbiendungen angeboten.
1cherry27. März 2023
Super. Zahlen übrigens sicher nicht die Konzerne sondern wir Steuerzahler :-(