Minsk (dpa) - Russland droht mit Aufrüstung an seiner Westgrenze als Antwort auf die größere Nato-Präsenz in Osteuropa. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte in Minsk vor hohen Militärs der verbündeten Staaten Russland und Weißrussland: «An den westlichen Grenzen unserer […] mehr

Kommentare

28Stiltskin03. November 2016
Unabhängig von ehemaligen bzw bestehenden Militärbündnissen kann diese Entwicklung jedem halbwegs vernünftigen Menschen nur Sorge bereiten. Säbelrasseln oder berechtige Reaktionen auf "Provokationen" der "Gegenseite"? Jeder, hüben wie drüben wird das anders interpretieren- abhängig davon, mit welchem politischen/ militärischen Lager er sympathisiert. Wie andere das sehen, weiß ich nicht/ interessiert mich auch nicht- ich habe jedenfalls Angst vor den Machtspielen zwischen Washington und Moskau.
272fastHunter02. November 2016
Aber wenn Russen-Propaganda sich mal wieder in die Opferrolle begibt, um seine eigenen Taten zu rechtfertigen, wird der NATO ganz schnell mal das Saubermann-Image angedichtet, damit die Trolle etwas Angriffsfläche bekommen.
262fastHunter02. November 2016
@25 : 1994 gab es keine Sovjetunion mehr. Wie kann die NATO oder Deutschland gegen einen Vertrag mit jemanden verstoßen, der nicht existiert? Abgesehen davon, trat 97 Polen der NATO bei. Die Verhandunlgen liefen sicher 94 bereits. Daher war eh abzusehen, dass die ehem. DDR von NATO-Truppen umzingelt sein wird und diese Klausel damit keinen Sin mehr ergibt. Und ehrlich gesagt wird nirgends die NATO als vertragstreu und das Bester der Welt dargestellt.
25AS102. November 2016
@(24 )Es geht nicht um Fingerpointing, siehe 19. Die Russen haben allerdings in der Tat ein Problem mit der Interpretation von Verträgen und dem Völkerrecht. Wobei Völkerrecht auch immer Interpretationssache ist, wir haben da ab und an auch so unsere Probleme.
242fastHunter02. November 2016
@23 : 94 gab es keinen Warschauer Pakt mehr. Also konnte man niemandem zu nahe rücken. Zur Obergrenze: Wenn jedes Land freie Bündniswahl hat, wie soll eine Obergrenze eingehalten werden, wenn ständig jemand beitreten möchte? "Ihr dürft beitreten. Aber löst bitte vorher euer Militär auf. Ach nein wartet. Wir verschrotten einfach ein paar Flugzeugträger der Briten, dann passt das wieder." Käse. Zudem halten sich die Russen ja auch nicht an Verträge oder das Völkerrecht. Wieso Fingerpointing?
23AS102. November 2016
@(22 ) Es geht nicht um fremde Truppen, sondern um NATO-Truppen. Als man sich noch an die Vereinbarung hielt, waren die Teile der Bundeswehr in Ostdeutschland nicht in die NATO integriert. Das hat man dann klammheimlich ab 1994 durchgeführt. Und was die NATO-Osterweiterung anbelangt: Die NATO hat ja dann ab 2005 das erfolgreichste konventionelle Abrüstungsabkommen der Welt suspendiert, weil man die Obergrenzen nicht mehr einhalten wollte.
222fastHunter02. November 2016
@21 : Und auch hier ERNEUT: Tritt ein Land der NATO bei, was ja die DDR bei der Wiedervereinigung tat, so muss sie also ihre Armee auflösen? Die NVA wurde großflächig geschrumpft. Aber Du kannst eine solche Armee nicht über Nacht auslöschen. Es wurde großflächig abgerüstet. Sind auf dem Gebiet Ostdeutschlands fremde Truppen oder Atomwaffen stationiert?
21AS102. November 2016
Und im Übrigen: sind nun NATO-Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR stationiert - ja oder nein? Wie gesagt, es geht nicht um Moral.
202fastHunter02. November 2016
@19 : Lies, was @18 gepostet hat. Nur weil man eine Falschaussage oft wiederholt oder hört, wird sie noch lange nicht wahr ;) Um es klarer zu skizzieren: Die NVA war von den Sovjets hochgerüstet gewesen. Die hatten brandaktuelle Technik vor Ort. Und die Sovjets hatten nun Angst, was damit passiert und dass es in NATO-Hände fällt. Niemand wird gern mit seinen eigenen Waffen bedroht, oder gibt Technologien zu Reverseengineering an den Feind. Darum ging es in dem Vertrag.
19AS102. November 2016
@(17 ) Da gibt es nichts falsch zu interpretieren. Ich halte die NATO-Strategie ja auch nicht für falsch, sondern für angemessen. Mich stört nur die öffentliche Darstellung, in der man sich grundsätzlich als Hort von Gutmenschentum und Vertragstreue präsentiert. Es geht hier um Geostrategie, nicht um Moral.
18tastenkoenig02. November 2016
@16 : Meines Wissens wurde im 2+4-Vertrag nur geregelt, dass keine NATO-Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR Stationiert werden dürfen. Alles andere hätte auch wenig Sinn gemacht, da der Warschauer Pakt noch existierte und keiner wirklich mit seinem Zerbrechen gerechnet hat. Einer, der es wissen muss: <link>
172fastHunter02. November 2016
@14 : Die Textstelle darst Du gerne zeigen. Du interpretierst sie nämlich, wie so viele Leute im Internet falsch. Es ging in besagtem Vertrag ausschließlich um das Gebiet der DDR, da alles andere zu der Zeit noch Warschauer Pakt-Gebiet war. Wie bitte sollte sich die NATO darauf ausbreiten?
16AS102. November 2016
@(12 ) Stimmt. Altes russisches Prinzip seit Iwan dem Schrecklichen: Gleiche mangelnde innenpolitische Reformen durch Expansionspolitik nach aussen aus und vermittle so Deinem Volk das Gefühl von Größe trotz allgegenwärtigen Elends.
152fastHunter02. November 2016
Und nochmal extra für Dich: Warum ist der Raketenabwehrschirm (defensiv), zu dem Russland eingeladen wurde, eine Bedorhung Russlands, aber die neuen russischen Nuklearraketen (offensiv), eine Verteidigung Russlands? Du verlangst imemr das Nachdenken. Denk mal darüber nach und antworte!
14AS102. November 2016
@(11 ) Ich stimme grundsätzlich zu, daß man auf russische Empfindlichkeiten nicht allzu viel Rücksicht nehmen sollte. Aber bitte nicht auf die souveränen Staaten abheben. Im Zusatzprotokoll zum 2+4 Vertrag wurde eindeutig vereinbart, daß sich die NATO nicht über die ehemalige Grenze der DDR nach Osten ausdehnt. Man hätte also den durch allerlei Verlockungen erreichten Beitrittswunsch der Polen und Balten ablehnen müssen.
132fastHunter02. November 2016
@7 : Da Du wiedermal nciht auf dei Fragen antwortest: Man kann nur von Feinden eingekreist sein. Wenn die Russen also die NATO als Feind auserkoren haben, dann ist das nicht automatisch bilateral. Und die Polen wollten nicht in die NATO, weil die USA das so wollten und denn dabei halfen, sondern weil der Russe in Polen gewütet hatte und das VOLK es so will. Du kennst scheinbar keine Polen.
12Perlini02. November 2016
Putin und seine Politikmarionetten können doch gar nicht anders. Das wiedererstarkte Russland ist das Leitmotiv seiner Innenpolitik, um das Volk bei Laune zu halten. Jetzt nachgeben; Kompromisse eingehen - nicht möglich, ohne Gesicht und damit Macht und damit Vermögen zu verlieren. Und die innere Stabiltität könnte er damit auch verlieren. Das Aufrüsten wird weitergehen.
11tastenkoenig02. November 2016
Das muss Russland auch nicht gefallen. Aber das sind inzwischen souveräne Staaten und Russland hat deren Entscheidung zu respektieren. Ich bin für jede begründete Kritik an den USA offen, und da gibt es einiges, aber um Russland wird immer so ein übermäßig verständnisvoller Eiertanz aufgeführt, weil die ehemalige Weltmacht so ungeheuer leicht gekränkt ist. Es ist gut, zu wissen, wie Russland denkt, und man sollte in gewissem Ausmaß darauf Rücksicht nehmen, aber irgendwo ist auch mal Schluss.
10k15568202. November 2016
Die Erde ist doch eine Kugel, ist da nicht jeder irgendwie „eingekreist“? ;-)
9Tommys02. November 2016
des ehemaligen Sicherheitsberater Brezezinski... Alles in seinem Buch nachzulesen, was die USA tun sollten - und auch getan haben. Titel: " Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" <link> Noch heute ist er ein Kobold und Kriegstreiber. Sagte doch kürzlich als US-Sicherheitsberater: Den Islam gegen Russland instrumentalisieren <link>
8AS102. November 2016
@(5 ) Die Polen wollten in die NATO, weil sie erstens dem Erzfeind Russland eins auswischen wollten und zweitens weil viel Geld in militärische Infrastruktur geflossen ist, zum Beispiel in die Baltic Barracks in Stettin. Sie haben die Gelegenheit genutzt, um mit NATO-Geld und NATO-Knowhow ihre Armee zu modernisieren. Ich bin kein Freund der russischen Politik, aber wenn die Amerikaner den NATO-Beitritt Georgiens und der Ukraine forcieren, dann kann das Russland nicht gefallen.
7Tommys02. November 2016
@5 @6 dein Geätze ist vielleicht für dich angenehm.... Ja warum wollen denn die Polen in die Nato.... weil sie ach so schwach sind ... lieber hier die Kohle abgreifen und dann aber doch liebr nationalistisch bleiben. Sie wissen nicht so recht was sie wollen. Demokratie ist Arbeit- die mögens so vielleicht nicht. Unter Putin scheint sich ja was verändert zu haben, was hier sonst nur unter Merkel möglich war. Und -Guck dir die Natostützpunkte an- Russland ist "eingekreist" Lies die Strategie ...
62fastHunter02. November 2016
Richtig! Es wird zu wenig hinterfragt. Vor allem wird zu wenig von Putin.Trollen, wie Dir die Aktionen Russlands hinterfragt. Du wirst der Welt vor, blind auf die US-Propaganda zu hören, gibst aber selbiges problem im Fall Russland. Und schon sind wir weider bei Deiner Scheinheiligkeit, deinem Doppelstandard und Deiner Unglaubwürdigkeit, denn Du hinterfragst nicht Deine eigene Propaganda.
52fastHunter02. November 2016
@2 : Schonweider das Geseier? Dann NOCHMAL die Fraeg an Dich: Wenn Polen der NATO beitritt, muss es dann seine Armee auflösen, damit keine NATO-Truppen so dicht an Russland stationiert sind? Und noch eine Frage, die Du nicht beantworten wirst: Die SATAN2 ist sicherlich nur zur Verteidigung gebaut, gell? Woran liegt es denn, dass die Russen und Du immer behaupten, Russland sei von der NATO eingekesselt? Wer pflegt denn hier welches Feindbild? Frag mal die Polen, warum sie in die NATO wollten...
4Tommys02. November 2016
@3 Die Vielfalt ist mir schon klar .. daher die Frage auch eher provokativ gestellt. Ich glaube, dass zu viele Menschen zu USAhaft denken und in dem Denken verhaftet sind. Das ist ein Makel, eine Leichtgläubigkeit der man verfällt. So ähnlich wie es einfach ist für Bayern München zu sein (eben gerne mit auf der Gewinnerseite zu stehen) . Es wird zu wenig hinterfragt: Was wäre denn besser, wenn die USA nicht diese ganze Gewalt (kapitalistische /militärische) auf die ganze Welt ausgbreitet hätten?
3AS102. November 2016
@(2 ) Für die vielen Militärbasen gibt es verschiedenste Gründe: Wunsch des betroffenen Staates aus wirtschaftlichen Gründen (Deutschland), Wunsch des Staates aus Sicherheitsgründen (Japan), eigene strategische Interessen (Philippinen), Sicherung von Rohstofflieferungen (Saudi-Arabien)
2Tommys02. November 2016
Logische Konsequenz eines eingekesselten (wenn auch Riesen-)Landes. USA werden weiter alles tun-so wie Adolflein-auf die mächtigen Ressourcen schielen, um sie für zukünfige Fütterung der US-Amerikaner zu erreichen! Daher wird es auch keinen Atomkrieg geben-denn das wäre das Ende-hier wie dort!Wer ist so dumm? Aber was sag ich, man sieht ja wie dumm in der Welt agiert wird und Machtpositionen abgesichert werden. Auf der Zunge zergehen lassen: USA hat mehr als 700 Militärbasen in der Welt!!! Wozu?
1AS102. November 2016
Und so liefern die NATO-Staaten durch eine militärisch völlig unbedeutende Stationierung mit eher symbolischem Charakter Russland wieder Futter für seine Propagandamaschine. Bereits die jetzt in der Nähe stationierten russischen und weissrussischen Truppen sind locker in der Lage, die Suwalki-Lücke zu schliessen und damit die geplanten 3 Bataillone auszuhungern.