Riga/Moskau (dpa) - «Sicherlich wird es Zwangsausweisungen geben», sagt der Parlamentsabgeordnete Gunars Kutris in Riga zur Lage der Russen in Lettland. Hunderte Menschen, die seit vielen Jahrzehnten in dem EU-Land leben und nur Russisch sprechen, könnten von den Abschiebungen betroffen sein. «Das […] mehr

Kommentare

8Sonnenwende30. Januar 2024
@7 dann wähle das für dich kleinste Übel. Aber bitte gehe wählen, nicht zu wählen ist trotz allem das Schlimmste, was man tun kann. Aus meiner Sicht ist derzeit die CDU leider nicht das kleinste Übel: <link> , aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters und jeder muss das selbst entscheiden. Btw.: ich hadere gerade sehr mit der SPD und überlege, auszutreten.
7ticktack30. Januar 2024
@4 Ich bin in der differenzierten Betrachtung sehr bei Dir und habe auch mit realpolitischen SPD-Wählern überhaupt keine Probleme, bin aber selber ausgesprochener - und derzeit ausgesprochen ratoser Wechselwähler.
6Sonnenwende30. Januar 2024
(2) die gleiche Stufe stellen
5Sonnenwende30. Januar 2024
Ich möchte aber noch hinzufügen: eine 70-jährige türkische Omi, die nie ein Wort Deutsch gelernt hat – und davon gibt es leider eine Menge – die aber ihre gesamte Familie hier in Deutschland hat, Kinder, Enkel, und seit 50 Jahren hier lebt würde ich auch nicht zwangsweise in die Türkei zurück schicken. Das fände ich unmenschlich. Und schade, wenn sie uns den Respekt, unsere Sprache zu lernen verweigert hat – das hat oft auch religiöse Hintergründe – aber trotzdem muss man sich ja nicht auf (2)
4Sonnenwende30. Januar 2024
@3 du wirst lachen, wir sind einer Meinung, was das anbetrifft. Und ich bin ganz sicher kein AfD Wähler, sondern SPD Parteimitglied. Ich finde es ist eine Form von Anstand und Respekt, die Sprache des Landes, in dem man eine neue Heimat findet, zu lernen. Ich erwarte nicht, dass die Leute perfekt Deutsch sprechen, ich erwarte auch nicht, dass sie zu Hause Deutsch sprechen, aber sie sollten unsere Sprache zumindest so gut verstehen und sprechen, dass man einen einfachen Austausch führen kann.
3ticktack30. Januar 2024
Es ist die nackte Angst in Lettland, dass unter Russland und in der Sowjetunion brutal gelitten hat. Ich frage mich auch bei uns, wie es passt, dass Putin- oder Erdoganfans einen deutschen Pass haben. Und wenn Menschen, die hier in der zweiten Generation leben, noch immer fast oder garkein Deutsch können, ist auch was schief gegangen. Dennoch bin ich kein AfD-Wähler, den schlimmer geht immer.
2Sonnenwende30. Januar 2024
"Wer mit russischem Pass weiter legal in Lettland leben will, muss mittlerweile einen dauerhaften Aufenthaltsstatus beantragen und dafür bei einem Sprachtest alltagstaugliche Lettisch-Kenntnisse nachweisen."Das ist nachvollziehbar. Und: von einem 70-jährigen der seit 50 Jahren in Russland lebt, zu verlangen Lettisch zu lernen, mag zu hoch gegriffen sein. Man könnte aber auch sagen, nach 50 Jahren sollte man von selbst Alltags-Lettisch sprechen. Trotzdem: so jemanden auszuweisen, ist unmenschlich
1Marc30. Januar 2024
"Putin spricht von einer «schweinischen» Behandlung" Damit kennt er sich ja bestens aus.