Berlin - Der Rentenexperte und frühere Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, dämpft die Erwartungen an die von der Bundesregierung geplante Rentenreform. "Meines Erachtens muss man den Mut aufbringen, zu sagen: Die gesetzliche Rente wird den in den letzten Arbeitsjahren gewohnten Lebensstandard […] mehr

Kommentare

3tchipmunk18. Dezember 2025
So naiv sind die Leute doch nicht. Die rechnen mit ca. 50% Abstrichen beim Lebensstandard. In Zeiten von Inflation, die sich hauptsächlich bei Lebensmitteln, Energie und Dienstleistungen abspielt, wird der Alltag halt für die meisten sehr schwierig. Mehr einzahlen bringt übrigens auch kaum was, das ist wie immer mehr reinschütten in ein undichtes Fass, aus dem sich die Politik bedient für versicherungsfremde Leistungen.
2Pontius18. Dezember 2025
@1 Dann muss mehr eingezahlt werden. Ist eigentlich einfach wenn man nicht weniger rausnehmen will.
1jub-jub18. Dezember 2025
"aber auch, die gesetzliche Rentenversicherung war nie wirklich dazu in der Lage, für die große Mehrheit der Versicherten 70 oder gar 80 Prozent der Arbeitseinkommen in den letzten Erwerbsjahren zu ersetzen" Bei einem Rentenniveau von 48 % ist daran auch nicht zu denken, aber ein paar Prozent mehr würden so manchem schon helfen.