Berlin - Der CDU-Abgeordnete und Vorsitzende der Jungen Gruppe der Unionsfraktion im Bundestag, Pascal Reddig, fordert einen grundlegenden Umbau des deutschen Rentensystems mit einem späteren Renteneintrittsalter und geringeren Rentensteigerungen. "Eine grundsätzliche Reform ist nötig, die die […] mehr

Kommentare

9suse9925. August 2025
... absolut ungerecht. Beamte in die gesetzliche RV einzubeziehen, bedarf so grundlegender Änderungen, die mit Übergangsfristen und einer kompletten Änderung des Alimentationsprinzips verbunden wären, dass es mit dem derzeitigen Stand der Regierung und des Parlamentes eher unwahrscheinlich ist. Ob der Staat nun die Pensionen direkt zahlt oder über den Zuschuß zur Rentenversicherung, ist dabei das kleinste Problem.
8suse9925. August 2025
@6 : Ob nun mit 63 oder 65, wer mit 16 eine Lehre beginnt und durchgängig arbeitet, hat seine 45 Jahre mit 61 erledigt! Im Gegensatz zu den vielen studierten Abgeordneten, Juristen,...., die zwar die Zeit nach der 12ten Klasse angerechnet bekommen (anteilige Punkte), aber erst ca 10 Jahre später beginnen (wenn überhaupt), einzuzahlen und eher selten körperlich arbeiten (auch geistige Arbeit ist anstrengend, macht aber selten den Körper kaputt). Eine Festlegung auf ein bestimmtes Alter ist daher
7Pontius24. August 2025
Wenn du es jedoch auf eine durchschnittliche Rente bezogst, dann stimmen die 8 Jahre in etwa. Und Beamte jetzt einzahlen zu lassen, verschiebt die Problematik in der Rentenkasse erstmal nach hinten, bis diese dann daraus beziehen sollen. Allerdings stürzt es gleichzeitig die Staatsfinanzen in Probleme, denn die Beiträge gehen dann daraus ab und die Pensionen der bisherigen beamten sind ja immer noch zu zahlen.
6Pontius24. August 2025
@4 Obwohl ich dir beim ersten Teil zustimme, muss ich beim zweiten etwas anmerken: Die Rente mit 63 (aktuell bei 64.5) ist von den Anrechnungsjahren abhängig - nach 45 Versicherungs-Jahren kann man dann in Rente gehen. Sie hat nur noch den alten Namen, auch wenn sie bald Rente mit 65 (ab 2029) heißen muss. Er selbst bekommt mit jedem Jahr im Bundestag 2.5% der Abgeordnetenentschädigung als Pension (bis maximal 65% nach 26 Jahren) ab 67 ausgezahlt - dazu braucht es keine zweite Legislaturperoide.
5suse9924. August 2025
... Topf. Ja, es braucht auch da eine Reform, aber so einfach ist es nun einmal nicht. Mehr Einzahlende bedeutet auch, dass mehr ihre Leistung haben wollen und sollen. Das ändert am Grundproblem gar nichts, macht es nur noch komplizierter.
4suse9924. August 2025
... wenn man früher anfängt), warum dann die Rente mit 63 abschaffen? macht es doch von den Beitrags- bzw. Anrechnungsjahren abhängig und nicht vom Alter. Insgesamt redet da einer über ein Problem, das ihn selbst nicht betrifft, seine Rente als Abgeordneter ist ja wohl gesichert, sobald er eine zweite Legislaturperiode schafft (da reichen also gerade mal 8 Jahre statt 45!) @1 : Dein Stammtischargument schreit immer noch zum Himmel: Wenn die Beamten einzahlen, wollen sie auch ihre Pension aus dem
3suse9924. August 2025
... das statistische Mittel gesenkt und die Inflation "für alle" scheint geringer als sie im Alltag real ist. Wer, wie so viele RentnerInnen schon auf Sparflamme überlebt, hat kein Sparpotential mehr. Klar, die jungen Erwerbstätigen können und wollen nicht alle RentnerInnen bezahlen mit Beiträgen, von denen sie selbst nichts haben werden. Das ist die Krux unseres Generationenvertrages und Solidarprinzips. Aber wenn er weiß, dass man eben nicht in allen Berufen bis 70 arbeiten kann (vor allem
2suse9924. August 2025
Der junge Mann spricht von "massiven" Rentenerhöhungen. Die müssen an mir vorbeigegangen sein. In den meisten Jahren reicht diese prozentuale Erhöhung gerade für die Inflation, wenn überhaupt. Das ist das ewige Problem mit prozentualen Erhöhungen. 3 % von 1000 sind nun einmal erheblich weniger als von 4000. Ob bei der Rente oder beim Lohn, gekniffen sind immer die mit den kleinen Einkommen. Die Inflation beim täglichen Bedarf ist erheblich höher als bei den großen Anschaffungen. Nur wird dadurch
1ausiman124. August 2025
"Die Rente mit 70 ist eine mögliche Lösung, mit 69 bekommst du den Rollator und mit 71 bist in der Grube. Die sollen alle Beamten in die Rentenkasse einbinden.