Berlin (dpa)? Wegen des Rüstungsexportstopps für Saudi-Arabien droht die Industrie der Bundesregierung mit Schadenersatzforderungen. Der Chef des zuständigen Bundesverbands, Hans Christoph Atzpodien, forderte die große Koalition auf, «rein politische Themen» nicht auf dem Rücken der Unternehmen ...

Kommentare

(11) darkkurt · 28. Dezember 2018
Eine Branche, die quasi jedes Exportverbot mit internationalen Tochterfirmen und anderen Bauerntricks umgeht, sollte zum Thema „Rechtssicherheit“ nicht allzuviel von sich geben. Ach ja - außerdem schaffen sie es auf wundersame Weise, aus jedem staatlichen Auftrag noch mehr Geld bei immer mieserer Leistung heraus zu holen...
(10) wazzor · 28. Dezember 2018
@10 Ist halt das Unternehmerrisiko. Mit so etwas oder ähnlichen muss jeder Unternehmer rechnen.
(9) Chris1986 · 28. Dezember 2018
Die Politik hat den Export genehmigt, die Industrie hat daraufhin Investitionen getätigt, Geld ausgegeben etc. und jetzt hat die Politik den Export gestoppt. Wieder so ein Thema der Rechtssicherheit in diesem Land an der viele Industrien und auch Privatleute mittlerweile zurecht zweifeln müssen. Wenn die Politik den Stopp will muss die Politik auch den Stopp zahlen. Hätte man gleich beim Export nein gesagt, hätte es kein Geld gekostet. So schon.
(7) k264420 · 28. Dezember 2018
Ich kann mir gut vorstellen, wie das ausgeht. Die Rüstungsindustrie labert etwas von Arbeitsplätzen und die Regierung zahlt. Das funktioniert ja auch bei der Kohle und bei der Autoindustrie. Wenn der Wirtschaft etwas nicht passt kommt immer die Nummer mit den Arbeitsplätzen und die von der Wirtschaft gesteuerten Politiker verkaufen das dann an die Bevölkerung.
(6) Dackelmann · 28. Dezember 2018
Man sollte die Rüstungs-industrie mal auf Schadensersatz verklagen,wegen mithilfe von Zerstörung und Mord an unschuldigen Menschen.
(5) Alle1908 · 28. Dezember 2018
Die Welt wäre viel schöner wenn es nur noch 6 schüssige Trommelrevolver (nur für Polizisten)und einschüssige Jagdgewehre (für Jäger) geben würde.. Der Rest an Waffen (Sport + Kriegswaffen!) aller Art kann von mir aus gern abgeschafft werden.
(4) Faust · 28. Dezember 2018
@2 Die Idee ist gut, ich würde sie aber mit Stöcken und Steinen ausstatten. So sehen sie viel authentischer was dieses Mistzeugs anrichtet was sie produzieren.
(3) wazzor · 28. Dezember 2018
Was sollen denn die Firmen sagen die nicht mehr nach Russland, Iran usw. liefern dürfen? Nur Mist das Volker Kauder in der CDU nicht mehr so viel zu sagen hat.
(2) k490425 · 28. Dezember 2018
Eine gesunde Gier hat der Typ. Genau so eine Gewinnsucht ist der Grund, warum hier über Kurz oder Lang alles den Bach runtergehen wird. Jetzt soll der Steuerzahler seine Gier befriedigen. Blöd, wenn man keinen Stiffy mehr kriegt, weil die Gewinne ausbleiben... Vielleicht sollte man den Atzpodien und seine Komplizen einfach mal mit Waffen ausstatten und in den Jemen schicken, damit diese gewissenlosen Arschgeigen mal am eigenen Leib erfahren, was sie da eigentlich anrichten.
(1) jub-jub · 28. Dezember 2018
Die Rüstungsindustrie ist gewissenlos und pervers.
 
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