Bochum (dpa) - Ein Rottweiler hat in einem Bochumer Hinterhof ein fünfjähriges Mädchen angefallen und schwer am Kopf verletzt. Nach Angaben der Polizei schwebt das Kind aber nicht in Lebensgefahr. Eine Mieterin hatte ihren eigenen Rottweiler und den eines Nachbarn im Hof waschen wollen. Die […] mehr

Kommentare

7Stiltskin17. August 2009
Die 'Kampfhunddebatte' interessiert mich nicht, nur was geschehen ist. Und in meinen Augen hat der Hundehalter/die Hundehalterin verantwortungslos gehandelt. Der Hinterhof, der offensichtlich zu einem Mehrfamilienhaus gehört, ist kein Privateigentum eines einzelnen Mieters, die Hunde hätten somit nicht unbeaufsichtigt sein dürfen. Es gibt doch auch keine Debatte, wenn ein Autofahrer ein zwischen Fahrzeugen hervorlaufendes Kind anfährt-der Autofahrer hat Schuld- so einfach ist das
6Phimaus17. August 2009
@ 2: woher willst du wissen, dass es ein "fremdes" Grundstück war? Es war ein Hinterhof. Also kann man davon ausgehen, dass mehrere Mietparteien den Hof nuzen können. Da frage ich mich, ob es überhaupt erlaubt ist, (gefährliche, da vorher gewarnt) Tiere in einem gemeinsamen Hinterhof zu halten. Wenn alle den Hinterhof nutzen dürfen, hat die Besitzerin fahrlässig gehandelt, denn sie hält ein wohl aggressives (?) Tier. @ 5: ja schlimm.Was sollen Kinder auch draußen? TV ist gesünder *rolleyes*
5r0n17. August 2009
laut news hat sie doch die hausbewohner informiert/gewarnt. wie kann ich dann als eltern mein kind rauslassen? für die stunde wie das waschen dauert, kann ich mein kind doch mal anderweitig beschäftigen.
4vaultboy17. August 2009
Man kann doch nicht einfach gefährliche Hunderassen verbieten, dass kommt einer Ausrottung gleich und bringt keine Lösung. Wenn der agressive Tierhalter keinen Dobermann mehr bekommt oder Rottweiler, dann züchtet er sich nen Kampf-Schäferhund oder ähnliches. Das Problem liegt fast nur am Menschen.
3k15324217. August 2009
@1 :Wahlkampftaktisch wird's wohl so kommen... Nur: Was nützt ein Hundeführerschein? Wenn einer seinen Hund versauen will, dann macht er es auch - mit oder ohne so einen Führerschein. In Dänemark sollen potentiell gefährliche Hunderassen verboten werden.... auch 'ne Möglichkeit, oder nicht? @2 : Japp. Für einige "Eltern" sollte der Pflicht werden....
2DarthFly17. August 2009
Das Problem ist, das viele Eltern Ihren Kindern nicht mehr vernünftig beibringen, was Recht und Ordnung ist und dazu gehört:"Betrete NIEMALS unerlaubt fremde Gründstücke." Vielleicht wäre ein Elternführerschein auch ne Überlegung wert.
1blubarju17. August 2009
Ich höre schon, wie es wieder eine "Kampfhund-Debatte" gibt und alle potentiell gefährlichen Rassen am liebsten in Käfigen gesperrt werden sollten. Das Problem liegt aber am anderen Ende der Leine. Bei Haltern, die von Hundehaltung keine Ahnung haben oder schlichtweg mit ihren Rotties, Pitbulls und Schäfis überfordert sind. Ein Hundeführerschein wäre gar keine schlechte Idee.