Padua (dpa) - Gründungsmitglied Italien stellt kurz vor dem nächsten Nato-Gipfel die westliche Verteidigungsallianz grundsätzlich infrage. Verteidigungsminister Guido Crosetto sagte in der norditalienischen Stadt Padua: «Die Nato hat keine Existenzberechtigung mehr.» Die Zeiten hätten sich geändert. ...

Kommentare

(5) Pontius · 21. Juni 2025
@4 Wie weit zieht sich der Nordatlantik? Die NATO war von Anbeginn vor allem auf die Sicherheit in Europa ausgerichtet und ist es auch heute noch. Selbiges gilt für die Zusammenarbeit mit dem globalen Süden um die weltweite Sicherheit zu gewährleisten. Gerade mit Russlands Streben nach territorialer Ausweitung ist die Existenzberechtigung natürlich gegeben.
(4) Chris1986 · 20. Juni 2025
@1 @2 @3 Vielleicht auch mal den Rest der Aussage lesen: «Die USA und die EU sind nicht mehr das Zentrum der Welt. Die Nato muss sich den veränderten Zeiten anpassen.» Um weiterhin Frieden und gegenseitige Verteidigung zu garantieren, müsse sie mit dem globalen Süden zusammenarbeiten. -> Es geht hier also nicht darum ein Verteidigungsbündnis infrage zu stellen sondern seine jetzige, scheinbar zu Ich bezogene Aufstellung. Sehe ich persönlich anders aber den Zweck der Nato will er nicht abschaffen
(3) tastenkoenig · 20. Juni 2025
@2 : Natürlich nicht, aber ich wollte mich mal inhaltlich nähern … ^^
(2) Pontius · 20. Juni 2025
@1 Überraschen dich denn wirklich Rechte, welche mit Russland sympathisieren?
(1) tastenkoenig · 20. Juni 2025
"Rom stellt Existenzberechtigung der Nato infrage" • Wie kann man angesichts des Verhaltens Russlands auf diesen Gedanken kommen? In den 90ern, als man den Feind wirklich lange suchen musste, hätte ich das noch halbwegs nachvollziehen, wenn auch nicht teilen können, aber heute?
 
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