Herr Röttgen hat recht, wenn er Herrn Habeck als naiv darstellt. Herr Habeck kann in Deutschland gerne den Staatsmann markieren. International hat er sich selbst disqualifiziert. Donald Trump ist immer noch der Präsident der (zweit-?)wichtigsten Staatsmacht der Welt. Da sollte man vorsichtig sein mit seinen Formulierungen. In der Vergangenheit hat ein falsches Wort schon zu Kriegen geführt. Daher ist Diplomatie heute genauso (wenn nicht so sogar wichtiger) wie in früheren Zeiten.
Damit disqualifiziert sich Röttgen selbst. In der Geschichte sind schon einige Oberhäupter "demokratisch gewählt" worden. Was dabei rausgekommen ist wissen wir alle oder erleben es gerade. Röttgen repräsentiert einen Teil der CDU, den ich zutiefst ablehne: US Hörigkeit um jeden Preis.
@2
In der Schweiz findet jährlich ein Lobbyisten-Treffen (Bilderberger), auch WEF genannt, meist zwecks Absprachen in Hinterzimmern, statt, diesmal mit PR-Marjonetten, um abzulenken
Für die Bürgerschaftswahl in Hamburg hat die Minderjährigenbewegung nicht die Top-Umfrage für die G-Aktivisten und Co ereicht, und das ist gut so! Die Hoffnung auf Regierungsbeteiligung wird durch den G-Chef ebenfalls unwahrscheinlich
Trump hat sich wieder selbst dargestellt, was er denn Gutes für den amerikanischen Mittelstand getan hätte. Er hat das WEF als Wahlkampfbühne missbraucht. Und hat dem eigentlichen Sinn dieses Treffens sehr sehr wenig dazu beigetragen.
Leider hatte ich bisher nur die Gelgenheit, einen kleinen Bruchteil der Rede zu hören. Aber wenn die ganze Rede so war, wie der Teil, der in den Nachrichten gezeigt wurde, hat Habeck doch absolut Recht gehabt. Es war eine reine selbstdarstellung Trumps, was für ein toller Präsident er doch sei und welche Erfolge er für Amerika und somit angeblich für die ganze Welt durchgesetzt habe. Ich gebe Röttgen alledings recht, man muß sich mit seiner Kritik nicht auf dasselbe Niveau begeben.