Rom/Valencia (dpa) - Nach der Sperrung der italienischen Häfen für das Rettungsschiff «Aquarius» müssen sich die Seenotretter mit Hunderten Migranten auf den mehrtägigen Weg nach Spanien machen. Ein Großteil der 629 geretteten Migranten stiegen auf zwei Schiffe der italienischen Marine und […] mehr

Kommentare

17matschu13. Juni 2018
Aber irgend wie haben se aber recht die Schlepper. Bekommen doch alles ohne Gegenleistung.
16last_hermit12. Juni 2018
@12 : Weißt Du, warum der Vergleich wirklich hinkt? Den meisten Menschen in der DDR ging es relativ gut. Wohnung, Arbeit, Essen. Was fehlte war "nur" die Freiheit. Und trotzdem gingen Hunderte ein extremes Risiko ein. Die (meisten) Flüchtlinge, die über das Mittelmeer kommen, haben nackte Existenzängste! Die haben oft keine Angst vor dem Tod, denn sie haben nichts zu verlieren. Und nicht Frau Merkel, sondern widerliche Schlepper erzählen den Flüchtlingen die Märchen vom Schlaraffenland.
13raptor23096112. Juni 2018
Ich denke, dass hier so einige vergessen haben, wie leicht es passieren kann, dass man selber einmal Asyl in einem hilfsbereiten Land suchen MUSS. Es geht dabei nicht nur um politische Diktaturen, wie Adolf Hitler oder die DDR. Genau so gut kann eine Naturkatastrophe unser Land unbewohnbar machen. Wenn wegen der Erderwärmung der Golfstrom stoppt, ein kleinerer Asteroid einschlägt ... Dann sind wir die, die aus Verzweiflung in seeuntüchtigen Booten durch Schlepper in fernen Ländern Hilfe suchen.
12Mehlwurmle12. Juni 2018
@8 : Es ist aber auch ein Unterschied, ob ich in ein benachbartes Land mit direkter Landgrenze oder lediglich Grenzfluß flüchte, was man auch aus eigener Schwimm-/Laufkraft schaffen kann, oder ob ich über ein Meer flüchte, bei dem der gesunde Menschenverstand schon sagt, dass man da ohne fremde Hilfe nie auf die andere Seite kommt. Zudem war die Situation DDR/BRD etwas spezielles, das waren kwasi Binnenflüchtlinge, weil die Siegermächte willkürlich Grenzen gezogen haben. Dein Vergleich hinkt.
11thrasea12. Juni 2018
@7 Weißt du eigentlich, was du da für einen Quatsch schreibst? Als Hoheitsgewässer gilt nach dem Seerechtsübereinkommen das Küstenmeer, ein Streifen von maximal 12 Seemeilen Breite. In diesem Gebiet übt ein Staat die volle Souveränität aus. <link> Wenn du wirklich von 200 Seemeilen (370 km) ausgehst, würden sowohl Lampedusa als auch Malta komplett im 200-Meilen-Streifen vor der libyschen Küste liegen. Oder umgekehrt - die libysche Küste im Hoheitsbereich von Malta?
10raptor23096112. Juni 2018
Wie konnte ich nur auf die Idee kommen, einen afrikanischen Staat mit einem europäischen Staat zu vergleichen (genau, was ich geschrieben habe: es kommt bei Menschenrechten doch darauf an, wo man geboren ist). Zudem wunder ich mich sehr über die Formulierung: "Übrigens wer da an der grenze erwischt wurde, auf den wurde geschossen oder er kam nach Bautzen, da gab es keine Kuscheljustiz." Als ob Flüchtlinge aus Diktaturen Verbrecher wären.
9Allegroman12. Juni 2018
@8 dieser Vergleich ist ganz schön an den Haaren herbeigezogen. Was hat die ehemalige DDR mit einem Volk aus Afrika zu tun. Übrigens wer da an der grenze erwischt wurde, auf den wurde geschossen oder er kam nach Bautzen, da gab es keine Kuscheljustiz.
8raptor23096112. Juni 2018
Es ist gar nicht so lange her, dass Flüchtlinge aus der DDR unter Einsatz ihres Lebens in die BRD geflüchtet sind. Selbstgebaute Boote, Ballons ... Lebensgefährliche Fluchten über Minenfelder und mit der Gefahr von "Mauerschützen". Da hat keiner von "selbst Schuld" gefaselt, wenn DDR-Bürger umgekommen sind. Da hat keiner darüber geredet, woher sie das Geld für eine Flucht hatten! Keiner hat über ein Aufnahme-Stop geredet. Es kommt eben doch darauf an, wo man geboren ist.
7k49061312. Juni 2018
@6 "Seenotrettung" ist die Hilfe für in Seenot geratene Menschen. Die geborgenen Schiffbrüchigen in der 200-Meilen-Zone als Hoheitsgewässer müssen in den Herkunftshafen zurückgeführt werden. Dafür ist nur der jeweilige nationale Küstenschutz zuständig. Die so gen. offensichtlich kommerzielle Beförderung und Rettung basiert mutmaßlich auf illgale Absprachen und wird möglicherweise gem. Seerechtsübereinkommen der UNO strafrechtlich verfolgt und wird entspr. in den Geschichtsbüchern vermerkt
6Allegroman12. Juni 2018
Wenn sie sich in so ein Boot setzen, wissen sie das sie in Seenot geraten können, also wird as absichtlich in Kauf genommen. Sie sind doch selber Schuld soviel Geld den Schleusern zu geben. Mich wundert immer wieder wie die ach so armen soviel Geld dafür her haben.
5raptor23096112. Juni 2018
Wenn der Bürger bei einem Unfall keine Hilfe leistet - dann geht er vollkommen zu Recht ins Gefängnis. Wenn der italienische Staat einem Rettungsschiff mit Schiffbrüchigen an Bord die Anlandung verbietet passiert nichts! Nur weil die Verunglückten aus dem falschen Land kommen???? Gilt die Gesetzgebung nur für bestimmte Länder?? Ist es wirklich wichtig, ob Schiffbrüchige aus England oder aus Syrien kommen???
4raptor23096112. Juni 2018
Wenn Rettungsschiffe bestimmte Häfen nicht anlaufen dürfen - wo stoppt man dann die unterlassene Hilfeleistung? Rettungswagen, die nicht mehr zu Unfällen fahren, weil Krankenhauskosten zu teuer werden - oder weil das nächste Krankenhaus bereits belegt ist? Warum Geiselnahmen beenden - zu teuer für den Steuerzahler - die Geiseln haben eben Pech! Wer Leute nicht mehr aus Seenot rettet - wer tausende jämmerlich achselzuckend ertrinken lässt - der hat auch bald keinen Respekt mehr vor anderen Leben!
3k49061312. Juni 2018
@1 die Migranten haben mutmaßlich sowieso De als Ziel, damit sie dann ihre Schulden bei den Schleppern, die keinen Spaß verstehen, für die Überfahrt begleichen können. Sie haben ja die Garantie vom Staat, das sie nicht zurückgewiesen werden und abkassiert werden können. Mein Mitleid gilt den unbegleiteten Minderjährigen.
2Nicole8212. Juni 2018
@2, weil Spanien sich bereit erklärt hat die Migranten anlanden zu lassen.Deshalb Spanien und nicht sonstwo
1Dackelmann12. Juni 2018
Was machen die Schiffe wenn Spanien die Aufnahme verweigert,so wie Italien. Und warum fahren sie nach der Rettung der in Seenot geretteten nicht einen Hafen in Algerien oder Tunesien an sondern überqueren erstmal das Mittelmeer mit diesen erschöpften Menschen. Von mir aus können sie ruhig nach europa kommen.