Berlin - Der Präsident des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg, hat den SPD-Parteitagsbeschluss zum Wehrdienst und zur Wehrpflicht scharf kritisiert. "Dies ist die Absage an eine Wehrpflicht in dieser Legislaturperiode mit der SPD", sagte Sensburg der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Der […] mehr

Kommentare

26U_w_U30. Juni 2025
@25 das kannte ich noch nicht, aber ich bin generell dafür, dass Leute vorher noch rauskommen. Für mich war das allerdings auch schon mit 15 und Englandaustausch xD Erschreckender war es dann beim Technik Schulenbesuch, wo es Leute gab, denen man echt noch Alles in dem Wohnheim beibringen musste ;-)
25Tautou30. Juni 2025
@24 Deine Erfahrungen in deiner Umgebung mache ich dir nicht streitig. Daraus lässt sich aber keine Regel für die Allgemeinheit ableiten. Es geht hier ja um den Wehrdienst und da zeichneten bisherige Umfragen ein eindeutiges Bild. Wenn es um Erfahrungen gehen soll: Statt Wehrdienst, nach vielen langen Jahren Schule, finde ich den FDP-Vorschlag "Erasmus+ für alle Schüler:innen" viel sinnvoller. Wer weiß, was die FDP da geritten hat, aber es sollte sogar elternunabhängig finanziert werden.
24U_w_U30. Juni 2025
@23 also selbst die, die nicht wollten in meiner Umgebung, haben am Ende entweder mitgenommen, dass es doch was für Sie ist, die Leute wichtiger sind, als die Arbeit oder es sich rentiert was zu suchen, was man wirklich machen will oder auf die Schule zu gehen um mehr zu verdienen. Arm dran waren nur die, die schon sehr alt waren und Kind und Kegel nicht finanziert bekamen. Der lustigste Fall war unser Pfarrershelfer. Den mussten wir aufwecken, sonst hätte er Freitagheimfahrt verpasst xD
23Tautou30. Juni 2025
@22 Das kann es, ja. Ich möchte gleichzeitig aber nicht ausschließen, dass die potentiell zwangsverpflichteten jungen Menschen bereits einen hübschen Plan haben für ihr ohnehin schon viel zu fremdbestimmtes Leben.
22U_w_U30. Juni 2025
@21 Auffüllen kann aber auch bedeuten, dass Leute danach dort bleiben und es sonst nie mitbekommen hätten, dass dies evtl. etwas für Sie ist. Ich hätte wohl nie Blutspenden probiert, aber wenn man es einmal mitmacht und sieht wie einfach es ist ...
21Tautou30. Juni 2025
@19 Real ist das Problem definitiv - auch andernorts. Allerdings, um den Kreis wieder zu schließen, sollte meiner Meinung nach ein Wehrdienst u. Ä. nicht zum Auffüllen solcher freien Stellen herhalten.
20U_w_U30. Juni 2025
@15 Belege?!? Die meisten Länder machen es genau aus dem gegenteiligen Grund.
19U_w_U30. Juni 2025
@18 sorry war lange nicht online und hatte das im Radio gehört. Hab keine andere Nachricht dazu gefunden. Scheinbar gibt es halt sonst Fehlzeiten, wo keine Feuerwehr erreichbar wäre. Hatte mich gewundert, da es ja die bezahlte Feuerwehr gibt und ich auch Leute von da kenne.
18Tautou30. Juni 2025
@17 Danke für die Rückmeldung. Von „Versorgung“ spräche ich hier nicht. Das hat doch eine Nuance Dramatik zu viel.
17U_w_U30. Juni 2025
@16 Die Feuerwehr reicht nicht aus um alle Zeiten abzudecken, somit muss die freiwillige Feuerwehr einspringen, um alle Zeiten abzudecken. <link>
16Tautou30. Juni 2025
@12 ?
15satta29. Juni 2025
@12 Die Einführung eines Jahresdienstes für alle hätte auch zur Folge, dass die dt. Wirtschaftsleistung jedes Jahr um mehrere Mrd. Euro sinken würde mit den Nachfolgen geringerer Steuereinnahmen und geringeren Sozialversicherungsbeiträgen.
14Tautou29. Juni 2025
@12 „Bei uns muss die Freiwillige Feuerwehr inzwischen teils unterstützen für die Versorgung“ - Was für eine Versorgung meinst Du?
13Polarlichter29. Juni 2025
@12 Das ist auch vollkommen grotesk und ein Zeichen vollends gescheiterter Politik.
12U_w_U29. Juni 2025
@11 ja das ist meiner Meinung nach, die größte verpasste Chance. Man könnte mit einem allgemeinen Jahr auf allen Ebenen was verbessern und keiner/e würde benachteiligt, aber warten wir ab. Fakt ist ja auch das es nicht mit der Änderung getan wäre. Die Struktur um das umgesetzt zu bekommen, muss ja dann auch aufgebaut werden. Was in allen Bereichen, nicht nur Bundeswehr, auch nicht mehr gegeben ist. Bei uns muss die Freiwillige Feuerwehr inzwischen teils unterstützen für die Versorgung ...
11Tautou29. Juni 2025
@5 Ja, ich schrieb „eine der primären Aufgaben“. Das, wovon du schreibst, gehört (auch in der aktuellen Debatte) nicht dazu.
10U_w_U29. Juni 2025
@9 Daher verstehe ich auch nicht, dass man nicht gelernt hat und es ein allgemeines Jahr nennt und die Freiheit was wo die Betroffenen selber mitbeeinflussen können. Ich hätte damals auch gerne Feuerwehr oder THW gemacht. Leider nicht möglich gewesen. Am Ende war mir die Ausbildung nicht noch 1 Jahr verschieben zu müssen wichtiger und ich habe es nicht als unmöglich erfahren dort gewesen zu sein. Gibt ja auch bei den anderen Bereichen schlechte Bedingungen, aber mit Krieg oder nicht diskutieren?
9satta29. Juni 2025
Eine Wehrpflicht hatten wir doch schon mal, am Ende wurde diese doch abgeschafft, weil die Wehrgerechtigkeit immer mehr zur Debatte stand und nur ein Teil der Wehrpflichtigen aus den höchsten Tauglichkeitsgraden tatsächlich gehen mussten. Wie sähe die Situation heute erst aus ohne genügend Kasernen und sonstiger Ausbildungsinfrastruktur und vielleicht noch Wehrpflicht für alle Geschlechter? Die Probleme von damals werden in ähnlicher Form wiederkehren, vermute ich mal.
8U_w_U29. Juni 2025
@7 und selbst wenn die Wehrpflicht kommt, ist auch noch die Frage wie lange und wie strukturiert. Ich kann mich noch erinnern, wie die Bundeswehr meinte, bei 3 + 6 Monate und Pause dazwischen möglich rentiert sich das Anlernen nicht mehr, dann braucht keiner die Wehrpflicht. Aber man sieht ja, gegen sind nur die, die meinen Bundeswehr bedeutet Krieg/Kriegstreiberei.
7Polarlichter29. Juni 2025
Beweist auch nur, wie viel Hin und Her seit Jahren auf allen Ebenen herrscht, mit schlussendlich sehr überschaubaren Ergebnissen.
6FichtenMoped29. Juni 2025
«"Dies ist die Absage an eine Wehrpflicht in dieser Legislaturperiode mit der SPD"» Aber das haben doch CDU, CSU und SPD gemeinsam so vetraglich geregelt. Ach ja, CDU und CSU ist diese(!) Koalitionsvereinbarung nun lästig. An anderer Stelle pochen sie auf den Koalitionsvetrag. Was für ein opportunistischer Haufen.
5U_w_U29. Juni 2025
@3 Primäraufgabe im Kriegsfall ...
4Irrglezia29. Juni 2025
@1 Dem kann ich nur zustimmen.
3Tautou29. Juni 2025
@2 "Das ewige Problem, es wird immer nur von Armee und Krieg gesprochen. Als ob das die einzigen Aufgaben der Bundeswehr und auch der Wehrdienstleistenden sind / waren." - Das übertüncht jedoch. Es geht in dieser Debatte nun einmal um die Verteidigungsfähigkeit, also eine der primären Aufgaben einer Armee, nicht um die Aufräumqualitäten nach Überschwemmungen.
2U_w_U29. Juni 2025
Also aus Sicht der Reservisten, die nach der Hilfe der Bundeswehr bei den Überschwemmungen und Schlammlawinen sich freiwillig danach dazu gemeldet haben, verstehe ich die Enttäuschung. Das ewige Problem, es wird immer nur von Armee und Krieg gesprochen. Als ob das die einzigen Aufgaben der Bundeswehr und auch der Wehrdienstleistenden sind / waren.
1Tautou29. Juni 2025
"Dies ist die Absage an eine Wehrpflicht in dieser Legislaturperiode mit der SPD" - Und das ist auch gut so.