Berlin (dpa) - Der Mann mit dem gelben Pullunder weiß, wie man diplomatische Erfolge in Szene setzt. Hans-Dietrich Genscher war wesentlich daran beteiligt, Putin-Gegner Chodorkowski nach Berlin zu holen. Der alte Fuchs hat wieder einen Coup gelandet. Während alle noch über die unsichere Zukunft des […] mehr

Kommentare

4k45153222. Dezember 2013
Der Mann ist auch heute nicht arm und hat eine Menge Einfluss, jetzt auf freiem Fuß noch mehr. Ich gehe mal davon aus dass er nicht im Adlon ist, sein Leben ist gewiss nicht sicher wenn bekannt ist wo er sich aufhält. Persönlich freue ich mich dass er frei ist und wünsche ihm dass er die 10 Jahre Lagerhaft so gut wie möglich verkraftet hat. Er wird sich sicher weiterhin für das Richtige einsetzen wollen auch wenn er, wie wohl alle, seine Leiche im Keller haben mag.
3suse9921. Dezember 2013
@2 : Der Luxus des Adlon dürfte ihm zur Zeit völlig egal sein. Und wenn ein Firmenjet (von wem auch immer) ihn rausgeholt hat, zahlt wohl auch jemand seine Rechnung dort, wo er sicher sein kann. Und nur weil Genscher aus dem Adlon kam, heisst das noch nicht, das Chodorkowski auch dort ist. Hauptsache ist doch, dass der Mensch wieder frei ist, dessen Hauptfehler es war, gegen Putin zu sein und dafür hat er bitter bezahlt. Dass er längst unterwegs war, ist eine Schutzmaßnahme und kein Spiel.
2FetteKugel21. Dezember 2013
Einst reichster man Russlands. O.K. Aber ihn gleich wieder im Luxus schwelgen zu lassen. Auf wessen Kosten? Sollte man mal nach fragen. Und wenn man die Pressemitteilungen genau verfolgt hat, so war Herr Chodorkowski bereits auf dem Weg nach Deutschland, als es hieß er würde frei gelassen. Immer diese Machtpolitischen Spielchen auf Kosten der Bürger und Steuern
1galli20. Dezember 2013
Ja Genscher ,als er damals in der Prager Botschaft verkündete ,DDR Bürger dürfen ausreisen.