Berlin (dpa) - Die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können sich auf eine deutliche Erhöhung ihrer Bezüge im kommenden Jahr einstellen. Nach offizieller Schätzung sollen die Renten im Juli in Westdeutschland um 5,2 Prozent und im Osten um 5,9 Prozent steigen, wie nach ...

Kommentare

(26) Chris1986 · 03. November 2021
@25 Vorhin im Radio kam es zumindest so rüber, als habe man ihn in diesem Rahmen ausgesetzt. Umso problematischer, dass das scheinbar grundsätzlich so vorgesehen ist.
(25) thrasea · 03. November 2021
@24 Nach einem Hinweis von @AS1, dass der Nachholfaktor schon 2018 ausgesetzt wurde, habe ich recherchiert und ein Gesetz der Groko dazu gefunden: RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz, verkündet am 28.11.2018. Demnach beträgt der Nachholfaktor bis 2026 1,0 – er wurde also quasi außer Kraft gesetzt. Das war keine Regelung nur für bzw. wegen der Pandemie. Jetzt sehen wir aber, dass sich die Änderung rächt.
(24) Chris1986 · 03. November 2021
@15 @18 Das ist tatsächlich so und nennt sich Nachholfaktor. Wurde aber durch die Regierung kurzerhand einkassiert für das Coronajahr.
(23) krebs77 · 02. November 2021
Mein Mann und ich haben gerade unseren Monatsbedarf erworben. So wie jeden Monat. Und wir haben 53 € mehr ausgegeben als normal. Ich mag gar nicht daran denken wie es ist wenn ich mit einer mickrigen Rente über die Runden kommen muss und dieses * Mehr * nicht habe
(22) KonsulW · 02. November 2021
Bleibt abzuwarten, ob es auch so kommt.
(21) vdanny · 02. November 2021
@14 : Für mich sind es Unkosten im Sinne des Dudens, wenn ich pro Propangasflasche plötzlich 4€ pro Flasche mehr vorstrecken muss und ich davon 8 brauche bis ich das Geld wieder vom Amt bekomme. Das sind bei mir dann schon mal 32€, die mir für die gestiegenen Lebensmittelpreise und sonstiges fehlen. Klar, bekomme ich die wieder (sofern meine Sachbearbeiterin da mitmacht), aber momentan sind es eben Unkosten für mich.
(20) galli · 02. November 2021
@17 Ja die ostrente ist immer noch weniger wie die westrente .Nur bei Frauen ist es besser ,da sie länger gearbeitet haben
(19) pullauge · 02. November 2021
@14 aber unvorhersehbar - darum gehts hier
(18) AS1 · 02. November 2021
@15 Das wird zumindest behauptet, nachgerechnet habe ich noch nicht. Die Bruttolöhne müssen nicht um 5% steigen, da es um die Bruttolohnsumme gesamt geht. Die Steigerung kann also auch von einer quantitativen Steigerung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse herrühren.
(17) hamufari · 02. November 2021
@8 dann musst du genauso den unterschied machen zwischen rente west und ost (verdienst west und ost)
(16) Psychoholiker · 02. November 2021
Aber auch das Geduddel um Ost und West finde ich schlimm, daß es nach über 30 Jahren keine Anpassung gab. Genauso schlimm, wie Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
(15) thrasea · 02. November 2021
@4 Wenn Renten nach sinkenden Löhnen eigentlich sinken müssten, wird die "ausgefallene" Senkung dann nicht mit der nächsten Steigerung verrechnet? Ich hatte das so im Hinterkopf. Allgemein würde mich interessieren, wie man auf eine Rentensteigerung um mehr als 5% kommen will. Dass Bruttolöhne in diesem Maß gestiegen sein sollen, ist völlig an mir vorübergegangen. Tarifabschlüsse in dieser Höhe gab es jedenfalls nicht.
(14) AS1 · 02. November 2021
@13 Danke, sehr richtig, habe den Fehler korrigiert. @12 Das Wort mag wohl im Duden stehen, betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich ist es sinnlos. Und die Definition würde ja auch in diesem Fall nicht zutreffen, denn inflationsbedingte Mehrausgaben sind wohl nicht ungeplant.
(13) Psychoholiker · 02. November 2021
@11 Ich gehe mal davon aus, daß Du jetzt @9 meinst.
(12) pullauge · 02. November 2021
@11 Unkosten sind laut Duden: [unvorhergesehene] Kosten, die neben den normalen, eingeplanten Ausgaben entstehen
(11) AS1 · 02. November 2021
@9 "Unkosten" gibt es nicht. Falls Du die Rentner meinst, die Grundsicherung beziehen, hast Du aber natürlich recht - wobei die von der Erhöhung der Regelsätze "profitieren" - falls man das so nennen kann.
(10) Psychoholiker · 02. November 2021
@8 Aber auch nicht zu vergessen, daß im Osten nicht alle Zeiten bei der Rentenberechnung anerkannt werden. Beste Beispiel die Zeit bei der NVA. Ist aber nicht der einzige Punkt.
(9) vdanny · 02. November 2021
Die ärmeren Rentner haben davon doch eh nichts, denn die Rente wird ja bei der Aufstockung wieder angerechnet und abgezogen. Das einzige, was denen bleibt, sind die höheren Unkosten durch die Inflation :(
(8) galli · 02. November 2021
@7 Da musste aber unterschied machen zwischen Frauen im Osten und Westen. Vor der Wende haben im Osten fast alle Frauen gearbeitet. Nix mit Kindererziehungszeiten,nur im 1.Jahr
(7) hamufari · 02. November 2021
@2 und 3 von der heutigen rentnergeneration waren die frauen die meiste zeit zu hause (kindererziehung z.b.) und wenn sie gearbeitet haben, haben die meisten weniger verdient wie frauen
(6) pullauge · 02. November 2021
bei 4,1 % Inflation bleibt nicht viel
(5) Psychoholiker · 02. November 2021
@2 @3 Ihr scheint aber auch zu vergessen, daß es zum Teil gegen die Altersarmut kämpfen würde und auch wenn andere mehr einbezahlt haben, glaubt ihr etwa, daß viele Leute vom Bau wirklich die Altersrente erreichen? Viele gehen aus gesundheitlichen Gründen in Frührente und da denkt niemand dran.
(4) AS1 · 02. November 2021
Der Bericht ist irreführend. Die Erhöhung der Renten orientiert sich an der Entwicklung der Bruttolohnsumme, steigt diese, steigen auch die Renten. Fällt diese, stagnieren die Renten, da aufgrund politischer Vorgaben keine Rentensenkung erfolgen darf.
(3) galli · 02. November 2021
@1 Die mit höheren Rente haben aber auch mehr eingezahlt.
(2) Chris1986 · 02. November 2021
@1 An deiner Stelle wäre ich vorsichtig Andere als Deppen zu bezeichnen, wenn man das mit der Prozentrechnung nicht ganz verstanden hat.
(1) Psychoholiker · 02. November 2021
Das werden die Deppen niemals lernen, daß eine prozentuale Erhöhung Schwachsinn ist. Die schon viel Rente bekommen haben eine größere Rentensteigerung als die Rentner, deren Rente eh schon niedrig ist. Sie sollten eine Erhöhung einführen, die eine feste Summe ist, damit auch die ärmeren Rentner etwas davon haben.
 
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