Berlin (dpa) - Die Deutschen müssen nach Einschätzung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche länger und mehr arbeiten. «Der demographische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machen es unumgänglich: Die Lebensarbeitszeit muss steigen», sagte die CDU-Politikerin der «Frankfurter […] mehr

Kommentare

13Menslo26. Juli 2025
Wir sollten mal anfangen, alle Überstunden zu bezahlen. Nirgendwo gibt es so viele unbezahlte Überstunden, wie hier <link> <link> . Die tauchen in dieser Arbeitsstatistik aber nicht auf.
12tastenkoenig26. Juli 2025
Ich finde den Ansatz vor allem fantasielos. Es fallen mir auf Anhieb vier Stellschrauben ein, die wir vorher drehen sollten. 1. Kinderbetreuung verbessern, damit Frauen mehr arbeiten können, 2. Bürokratie ernsthaft abbauen, verwandt mit 3. Digitalisierung vorantreiben, damit sehr viele effektiver arbeiten können und 4. Bedingungen für Arbeitsmigration verbessern, etwa Anerkennung von Abschlüssen etc. Und mal gucken wo all das erwirtschaftete Geld eigentlich so landet …
11Pontius26. Juli 2025
@10 Joar um die die Ukraine zu unterstützen!
10A.Schika26. Juli 2025
Wofür? damit wir mehr Waffen liefern können
9Tautou26. Juli 2025
Hmmm, schnupper, schnupper, da ist er wieder, dieser beißende FDP-Flair, der sich durch das Interview zieht. Wenn es ihr um die Überlastung der Sozialsysteme geht, sollte Reiche doch mal die Mehrbesteuerung von Reichen anvisieren. Der Altenpfleger im güldenen Marmorhaus zahlt bestimmt genauso gerne etwas mehr wie die Frisörin, die, frisch aus St. Moritz zurückgekehrt, ihre Arbeit wieder aufnimmt. #champagnerfürsvolk
8Polarlichter26. Juli 2025
Wer körperlich belastende Arbeit verrichtet, sollte auch hier berücksichtigt werden. Das man deutlich gesünder und fitter im Alter ist bei bestimmten Jobs, die körperlich nicht derart fordern, ist bekannt. Die Psyche ist noch ein Thema für sich, da es beiderlei jederzeit treffen kann.
7satta26. Juli 2025
Der demografische Faktor ist sicherlich nicht wegzudiskutieren, jedoch auch die seit Gründung der BRD meist nur ansteigende Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen. Diese für eine sich als sozial begreifende Marktwirtschaft als Schieflage zu bezeichnende hohe Akkumulation von Kapital, Boden und Produktionsmitteln auf der einen Seite der Gesellschaft und hohen Armutsgefahren auf der anderen Seite, diese Situation wird sich unter unserem Kanzler der gehobenen Mittelklasse nicht bessern.
6Elegandina26. Juli 2025
Sorry, aber es gibt Berufe da geht das nicht mit dem länger arbeiten, weil die Menschen einfach verbraucht sind. Ja, es geht um körperlich hart belastende Handwerksberufe. Sollen die noch im Alter umschulen? Das ist teilweise jetzt schon schwierig das Rentenalter ohne irgendwelche größeren körperlichen Mankos zu erreichen. Mal abgesehen davon, dass andere Länder teilweise früher in Rente gehen als wir.
5Pontius26. Juli 2025
dass wir nicht so schlecht sind wie immer behauptet wird.
4Pontius26. Juli 2025
Wer länger arbeiten will, der kann es jetzt auch schon machen. Der Punkt zählt also nicht. Und dass wir mehr arbeiten müssen ist auch schwerlich zu erklären, da die Arbeitsproduktivität da abnimmt. Wir sind zwar noch nicht im Bereich, wo das Arbeitsergebnis insgesamt schlechter durch längeres Arbeiten wird, jedoch sind die Vergleiche mit anderen Ländern eben meist verzerrt. <link> zeigt deutlich,
3BOOTBOSS26. Juli 2025
Ihr Name sagt schin deutlich, für wen sie Politik macht
2Dr_Feelgood_Jr26. Juli 2025
"Die Kombination aus Lohnnebenkosten, Steuern und Abgaben machen den Faktor Arbeit in Deutschland auf Dauer nicht mehr wettbewerbsfähig», sagte Reiche. Aha. Und das ändert sich, wenn in Deutschland länger gearbeitet wird? Oder strebt Frau Reiche eigentlich etwas völlig anderes an?
1heikefy26. Juli 2025
"Es gebe aber auch viele, die länger arbeiten wollten und könnten." Und die tun das meist auch. Eine Erhöhung der Lebensarbeitszeit ist daher unnötig und angesicht der Arbeitlosenzahlen auch unrealistisch. Die Meisten sind nach 45 Jahren Arbeitszeit einfach "ausgebrannt" und wollen daher auch nicht länger arbeiten. Vom "Können" mal ganz zu schweigen.