Kommentare
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) Ja, weiß ich. - Ganz abgesehen von diesen, hätte ich die vielen Haushalte im Sinn, denen der Staub auf ihren Möbeln auf die Nerven geht und jetzt endlich "Hilfe" bekommen ;-). Die wenigsten werden diese Kräfte anmelden. Bezahlung könnte auch so ein Thema sein. - Inserate in der Hinsicht habe ich schon gelesen. Auch "Tauschangebote" wohnen gegen etc.. :(. Gelegenheit schafft Diebe und so ...
30k293295
31. März 2022
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: Du kennst sicherlich das Wort "verlockend". Verlockend ist die Situaton für Arbeitgeber, sich billige UkrainerINNEN "einzufangen" - ganz besonders Du weißt, wovon ich da rede - und sie AUSZUBEUTEN bis aufs Mark. Dem Teil der GEWISSENLOSEN Arbeitgeber gehört schnelllstmöglichst "eine vorn Latz geknallt", wob die sich doch schon ein zweites Loch in'n A*sch freuen, die UkrainerINNEN auszunehen wie die Weihnachtsgans.
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28
, da hätte ich vielleicht eine zumindest ausbaufähige Idee. Es gibt ja ohnehin schon einen gesetzlichen Mindestlohn. Nun müsste eine Art Kontrollgremium da sein (vielleicht die Gewerkschaft) die auch darauf achtet, das auch in Fällen, wo der werktätige mit weniger Geld zufrieden wäre, dieser vorgeschriebene Lohn vom Unternehmer gezahlt wird. Der Überschuss Betrag dann z.b. in ein spendenkonto fließen was wohltätiigente Zwecken zur Verfügung steht. Ist nur so eine Idee von mir. Nun aber g. N8
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) Ich will das gar nicht verallgemeinern. Es gibt aber einfach Branchen, in denen schlechte Arbeitsbedingungen/Vergütungen eher die Regel sind. Auch treffen hier leider zwei Faktoren zusammen: Menschen, die sich nichts schenken lassen möchten und Menschen, die nicht anständig vergüten. Ein perfekter Boden sozusagen für die, die diese Situation ausnutzen.
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: Natürlich besteht die Gefahr des Ausnutzens einer Notlage. In den Pflegeberufen, aber auch sonst wird oft eine viel zu niedrige Entlohnung gezahlt. Und dass es Schwarze Schafe gibt, die mit der Begründung, wenn man eine Job ab lehne, dass dann eben andere für weniger arbeiten, die Notlagen Arbeitssuchender ausnutzen, ist unstrittig. Aber nicht jeder Arbeitgeber greift zu solchen Methoden. Da darf man nicht den Fehler machen, zu verallgemeinern.
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) und @
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) Die Gefahr, dass Betriebe - gerade in den Pflegeberufen - die ukrainischen Arbeitskräfte ausnutzen werden, halte ich für ganz besonders hoch. Andere Branchen, die nur kleine Sprachkenntnisse erfordern werden stehen dabei sicher ganz oben. :(
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+ @
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) Das kann ich aus meinen Kontakten nur so bestätigen. Immer wird versucht, etwas zurück zu geben und vielen fällt es gar nicht leicht, Hilfe in "größerer" Form überhaupt anzunehmen.
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: Richtig, man darf nicht Ausländer grundsätzlich als arbeitsscheu hinstellen, wie es eine bestimmte Partei fälschlicherweise behauptet.
Schwarze Schafe gibt es überall, unter Ausländern wie unter Deutschen. Besonders fatal ist, dass viele, die aus welchen Gründen auch immer, eigenes Versagen ihnen unbekannten Menschen anlasten: Was Du in Beziehung auf junge Frauen die Arbeit suchen, schreibst, ist erfreulich. Aber das interessiert eine bestimmte Klientel nicht- da gehen ihnen Argumente aus.
@14, "wer wartet sollte aufstehen.." - und selbst seinen Hintern bewegen und sich um Arbeit kümmern.
Wie @
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es auch schon auf den Punkt brachte, fehlt es bei vielen ja auch an der Motivation. Soziale hängematte ist ja oftmals bequemer wie die Stühle im jobcenter. Da sollten dann jederzeit auch Neulinge (egal, woher sie kommen) herangezogen und begünstigt werden.
hatte erst gestern so ein fall da habe ich eine junge mutti 36J mit kindern 5j und 10j in eine Wohnung gebracht ,die wir organisiert und ausgestattet haben danach wollte ich mit ihr einkaufen fahren. damit sie wenigstens ein Paar tage erstmal was zu essen haben. das wollte sie Pardu nicht!! ich musste lange reden bis ich sie dazu bewegen kann das ich für sie einkaufen durfte!!
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: "Wir haben die humanitäre Pflicht zu helfen"- da bin ich völlig deiner Meinung. Aber eine Ausbildung, die hier in Deutschland auch anerkannt wird, sollte schon bei vielen Beschäftigungsverhältnissen Voraussetzung sein. Sicher, viele können auch angelernt werden, und es gibt auch einfache Beschäftigungen, für die sich mancher Deutsche zu schade ist. Richtig ist wieder- wer arbeitet, kann seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten, zahlt Steuern und trägt zum Umsatz im Handel bei.
Sorry leute kann die Diskusion aber mal sowas von gar nicht verstehen ..... was war den bei der welle 2015 da hieß es immer die wollen ja nur abzocken die wollen garnicht arbeit. Und nun ... (bin im metwas in die Freiwilige Hilfe eingebunden und rede jeden Tag mit dem Jungen Frauen) sie kommen hier mit Kindern wollen diese so schnell wie möglich in den Kindergarten und schule unterbringen damit sie arbeiten können. Um Ja keinen auf der Tasche zu liegen. sie schämen sich Um Hilfe zu bitten!!
18k293295
30. März 2022
Wir haben die humanitäre Pflicht zu helfen. Was gibts da zu diskutieren? Be there or be square. Die Geflüchteten brauchen eine lebenswerte Perspektive - völlig unabhängig von Ausbildung, Arbeit und/oder Bleibedauer, was genauso für autochtone Deutsche gilt. BGE für alle, die sich legal auf deutschem Boden aufhalten - fertig! Zahlen tun alle, die irgendwie Umsatz erwirtschaften.
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) Nun, wer wartet, sollte aufstehen und laufen ...;-) - Sorry für den Zynismus. - Ich kann einfach mit diesem anklingenden Neid, den Vergleich von Leid mit anderen Sorgen, das Ausspielen von Menschen so gar nicht umgehen.
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: Sicher, auch viele Deutsche suchen teils schon seit Jahren einen Job, da hast du recht. Aber oft mangelt es an der nötigen Qualifikation, der Bereitschaft einen neuen Wohnort zu nehmen, die manchmal geringe Bezahlung, aber auch reine Bequemlichkeit, aus der sozialen Hängematte aufzustehen. Und viele Deutsche, die sich weigern sich impfen zu lassen, stehen möglicherweise vor der Arbeitslosigkeit. Und dann ist es doch legitim auch Ausländern bei Eignung, diese Arbeitsplätze anzubieten.
Wer sich gegen frisch geflüchtete Ukrainer auf dem Arbeitsmarkt nicht durchsetzen kann hat vielleicht allgemein eher schlechte Karten?
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, da gebe ich dir auch wieder recht. Arbeit kann durchaus ablenken und hilfreich sein. Andersrum gesehen ist es doch aber wirklich so, dass sehr viele Menschen schon viel länger auf einer arbeitsstelle warten.
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) Es geht hier nicht um eine Arbeitspflicht, sondern um eine Möglichkeit. Für einige könnte diese Form der Ablenkung durchaus auch eine Hilfe sein.
Anderen Menschen helfen ist ja grundsätzlich eine wunderbare Sache. Hat man aber auch dabei berücksichtigt, dass es sich hier um Flüchtlinge handelt die aus Angst irgendwo geflogen sind? Da könnten doch viele einen psychischen Knacks weg haben und kaum arbeitsfähig sein. Selbst wenn man es schafft, gibt es nicht aktuell schon genug Menschen, die lange genug auf Arbeit warten? In der Bibel stand aber schon: "die letzten werden die ersten sein"
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) Bewundernswert. - Ich "spende" durchaus auch so einige Stunden meiner Zeit, meiner Kraft für und auch ansonsten was auch immer so möglich ist, aber ich gebe zu, ich (wir) haben eine Grenze. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, dass ich jemanden aufnehmen würde.
Jeder, der die Möglichkeit hat, ist aufgerufen zu helfen. Bei mir wohnen aktuell eine Familie mit einem Kind. Es gibt keine Begrenzung zu helfen.
Mir stellt sich eher die Frage, wo die ganzen Menschen wohnen sollen? Versteht mich nicht falsch, natürlich müssen wir den Menschen helfen, aber die Wohnungssituation ist doch allgemein schon mehr als angespannt, gerade in und um Großstädte. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht daran, dass viele nach dem Ende des Krieges in Deutschland bleiben wollen.
Der Krieg wird noch länger dauern, und es werden sich weitere Flüchtlinge auf den Weg Richtung Westen machen. Ja, Infrastruktur ist massiv zerstört und muss wieder aufgebaut werden, was aber nicht Aufgabe von Frauen und Kindern sein kann, die außer ihrem Leben nichts retten konnten. Dafür sollte der Verursacher herangezogen werden, obwohl das letztlich illusorisch ist. Wenn man Gefüchteten bei uns Arbeit gibt, könnten damit Engpässe/Unterversorgung u.a. in der Pflegebranche behoben werden.
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Dieser Krieg wird nicht innerhalb von Wochen beendet werden. Das ist vollkommen unrealistisch bei der Brutalität und dem Ausmaß der Zerstörung und der Opfer, zudem der gewonnen und vereinnahmten Gebiete, die die Schlinge noch enger um den Hals der Ukraine dauerhaft legen würde.
Wieder die typisch deutsche Reaktion, die völlig irrational ist....die Flüchtlinge erstmal schützen - natürlich, völlig korrekt. Aber wenn der Krieg in wenigen Wochen hoffentlich vorbei ist, wird dort jeder gebraucht um das Land wieder aufzubauen. Gerade bei diesen Flüchtlingen bin ich mir sehr sicher, dass der Patriotismus so gross ist, dass nur wenige hier bleiben wollen - da gibt es nix "zu integrieren"...wie war das nach dem 2. WK mit den Trümmerfrauen?
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Ich seh da schon ein etwas anderes Handeln als 2015ff. Allein die Überschrift gab es so beispielsweise nicht... @
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Bei der Menge an Menschen, die jetzt identischen Abschlüssen kommen, kann man das schon anders regeln und bestimmte Abschlüsse zentral bewerten und dann pauschal anerkennen.
Jedes Mal das Gleiche.
Aus 2015 nichts gelernt.
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Das kannst Du so nicht über's Knie brechen, denn Ausbildungen laufen in den verschiedenen Staaten auch anders ab. Bei Medizinern z.B. werden doch ganz andere Anforderungen gestellt, als bei einem Medizinmann aus dem tiefsten Dschungel. Wenn Du es mit Bauberufen vergleichen willst, dann haben sie in vielen Ländern überhaupt keine Ahnung von Arbeitschutz sondern es wird einfach frei Schnauze gearbeitet. Da gibt es noch unzählige andere Unterschiede, die hier erst einmal anerkannt werden müssen.
Dann bitte bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen auch die Flüchtlinge berücksichtigen, die nicht aus der Ukraine gekommen sind. Gleiche Regeln für alle.
"Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sieht für Geflüchtete aus der Ukraine ausreichend Möglichkeiten, an Sprach- und Integrationskursen teilzunehmen" Das würde mich wundern, wenn jetzt schon andersweitig von fehlenden Möglichkeiten berichtet wird und die Zahl der Flüchtlinge noch unbestimmt ist.