Berlin - Der neue Öl- und Energiepreisschock bringt Pläne der Regierungskoalition in Berlin für ein großes Reformpaket in dieser Legislaturperiode ins Wanken. Nach Informationen des "Stern" aus Regierungskreisen hatten sich die Spitzen von Union und SPD in vertraulichen Runden bereits auf […] mehr

Kommentare

18tchipmunk16. März um 03:07
Bei 20 Mark Miete Ost für eine 50qm Wohnung wusste auch der DDR Bürger, dass das nicht der wahre Preis sein kann. Und heute bei 500 EUR für eine 15qm Studentenbude klagt niemand, weil die Zielgruppe kein Geld zum klagen hat.
17Pontius15. März um 06:11
"man hat nicht den wahren Preis bezahlen müssen" Den merk ich mir bei der nächsten Klage, dass es etwas so teuer ist...
16tchipmunk15. März um 01:37
@14 Ja, Du hast schon insoweit recht, dass in der DDR die Grundbedürfnisse wie ausreichend Essen, Dach übern Kopf, Kleidung, Heizung, Trinkwasser, Strom usw., soweit es ging, recht gut erfüllt wurden. Auch wurde sich gut um die Kinder gekümmert. Diese Grundbedürfnisse waren subventioniert und man hat nicht den wahren Preis bezahlen müssen. Alle Bedürfnisse, die darüber hinaus gingen, waren dafür exorbitant überteuert. Auch mit Vitamin B musste man für "Extras" das nötige Geld haben.
15slowhand13. März um 00:23
@13 Auch das gab es in der DDR nicht in diesem Ausmaß <link> , aber das ist ja nebensächlich.
14slowhand13. März um 00:19
@13 >> Der Mangel in der DDR-Planwirtschaft hat zur immensen Unzufriedenheit geführt, << Warst bzw. bist Du ehemaliger DDR Bürger? Ja, wir waren unzufrieden. Aber mit Vitamin B, das ist heute auch nicht anders, gab es fast Alles. Natürlich musste man sich kümmern, aber wir leben heute auch nicht im Schlaraffenland, es ist heute eben Einiges nur etwas leichter., aber eben auch nicht für Jeden.
13tchipmunk12. März um 23:05
Der Mangel in der DDR-Planwirtschaft hat zur immensen Unzufriedenheit geführt, und die hat neben der Unfreiheit das Fass letztlich zum überlaufen gebracht. Das kann man nicht voneinander trennen. Dass unser Staat heute ohne Wirtschaft existieren könne, das ist völlig abstrus. Wer soll die Güter denn herstellen, wenn es keine Wirtschaft gibt. Keine Lebensmittel, kein Trinkwasser, keine Kleidung, keine Medikamente...
12Pontius11. März um 13:14
In DDR ist nicht an der Wirtschaft gestorben, sondern an der Diktatur über die Menschen. Netter Strohmann wie auch die Aussage, dass es ohne Wirtschaft nicht gänge.
11tchipmunk11. März um 08:43
Ganz ohne Wirtschaft gehts halt nicht. Und Sozialismus/Planwirtschaft funktioniert nicht, wenn ohne Gewinnerzielungsmöglichkeit gar kein Anreiz mehr besteht, sich anzustrengen und die benötigten Güter herzustellen, siehe DDR. Woran wir aktuell leiden, ist die maßlose Gier einiger und die daraus entstehende wachsende Ungleichheit.
10Pontius11. März um 06:03
Dann ist ja gut, dass wir Wählenden das Problem sind, denn wir wählen ja diese Politik. Und wir lassen uns genauso eintrichtern, dass alles gut wäre, wenn es der Wirtschaft gut geht - wie es bei den Politiker*innen auch der Fall ist. Wer trichtert gleich nochmal seit Anbeginn? Es war irgend etwas heiliges...
9tchipmunk11. März um 02:28
Klar ist die Politik dabei das Problem, denn die muss die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft richtig setzen. Wenn es in Richtung freie Marktwirtschaft abdriftet, statt eine soziale Marktwirtschaft, dann sind die Rahmenbedingungen durch die Politik so verschoben, dass nur noch bestimmte einzelne Akteure bevorteilt werden. Ob solche Akteure Blackrock, Goldman Sachs oder wie auch immer heißen, sei jetzt mal dahingestellt.
8Pontius10. März um 06:12
"und zur Finanzierung auch Steuererhöhungen anzugehen, etwa eine Anhebung der Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel 2027" Steuererhöhungen mit der Union? @7 Nö, das ist die freie Marktwirtschaft, die wir immer mehr erleben. Aber dann als Problem die Politik zu sehen ist auch etwas die Heiligsprechung der Wirtschaft.
7Polarlichter10. März um 02:30
Die Wirtschaft verdient immer Geld. Das war schon immer so. Die Marktwirtschaft funktioniert nun mal so, wie wir sie aktuell erleben. Wird ein Gut knapp, steigt der Preis. Zum Blockieren von Wind und Solarenergie kann man mit dem Finger auf alle so ziemlich alle Politiker und Parteien zeigen, die wesentlich mehr håtten machen kønnen. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene.
6Polarlichter10. März um 02:28
@5 Ich rede vom Staat nicht von der Wirtschaft. Die Mehrwertsteuereinnahmen gehen aufs Konto von der BRD.
5FichtenMoped10. März um 02:24
@4 : Da liegst du total falsch. Entlastungen hier -> linke Hosentasche der Wirtschaft. Und durch das Blockieren von Wind- und Solarenergie, hin zu mehr Gas: Mehrbelastung der Bürger -> rechte Hosentasche der Wirtschaft.
4Polarlichter10. März um 01:28
"Anhebung der Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel 2027" - Windbeutelpolitik der SPD und CDU => Entlastungen hier (linke Hosentasche des Steuerzahlers), Mehrwertsteuer rauf (rechte Hosentasche des Steuerzahlers). Aber hej, wir nennen es Reformen!
3slowhand10. März um 00:53
Ich habe ja schon immer gesagt das der Herr Merz nicht Kanzler kann, aber jetzt bewahrheitet sich auch noch die Aussage eines verklagten Rentners der Merz als Pinocchio bezeichnet hat. Aber dem Rechtsstatt sei Dank dürfen wir das jetzt auch alle sagen. Auf wie viel Prozent will der Schuldenkönig denn die MwSt anziehen die wieder die Bedürftigsten am meisten treffen würde??
2tchipmunk10. März um 00:30
Diese Verlogenheit ist schon erstaunlich, von Mehrwertsteuererhöhung war nie die Rede und wurde öffentlich immer abgelehnt. Eine Frechheit.
1FichtenMoped10. März um 00:15
Merz der Wirtschaftsmacher hat komplett versagt. Er bekommt es nicht hin, finanziert alles auf Pump, da das eigentliche Verwendung des 'Sondervermögens' zweckentfremdet wird, die EE werden (durch Reiche) ausgebremst (die Preise für fossile Energie sehen wir ja gerade sehr gut) der Sozialstaat wird geschliffen, auf einmal kommen doch Steuererhöhungen und die Ärmsten der Armen werden noch mehr drangsaliert. #MerzKannNichtKanzler